Danke, für barfers.de besteht keine Verwendung, wir sind gut informiert, wie auch im Text keinerlei Rede von einem Vergleich zwischen BARF- und Trockenfuttermenge war. Sie bekommt die normal berechnete BARF-Menge (inkl. Gemüse), bezogen auf ihr Körpergewicht, aber manchmal eben weniger - wegen dem zu hohen Körpergewicht. Und genauso war es mit dem Trockenfutter, deswegen unsere Irritationen über die Gewichtszunahme trotz maßvollem fressen ...
Beiträge von sinuhe
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Hallo,
unsere RINA kommt aus Rumänien, ca.. 4-6 Jahre alt, normales Gewicht 24-25 kg, sie ist kastriert. Wir haben sie vor 1,5 Jahren aus dem Tierheim geholt, zuerst unsicher und scheu, haben wir uns immer besser zusammen gelebt (obwohl wir eigentlich keinen Hund mit einem starken (Kaninchen-)Jagdtrieb haben wollten).Vor ca. 4 Monaten fingen ihre gesundheitlichen Probleme an. Sie war lethargisch und absolut lustlos, hat sich ständig gekratzt. Sie fraß ihr Trockenfutter nur widerwillig, fast schien sie sich angewidert abzuwenden, wenn sie nur ihre Nase dranhielt - Selbst Leckerlis hat sie oft verschmäht (ist immer noch so). Dazu muss man sagen, dass es sich bei ihr normalerweise um eine „Fressmaschine“ handelt. Zwischendurch haben wir immer Fleisch gefüttert, hat sie gern genommen, inzwischen haben wir auf BARF umgestellt – fressen ist damit in Ordnung, Wir haben überlegt, ob sie etwas mit den Zähnen haben könnte, aber andererseits kaut sie problemlos Rinderkopfhaut usw. Sie hat trotz weniger fressen, während der gesamten Zeit zugenommen, inzwischen liegt ihr Gewicht bei ca. 29 kg. Sie macht zwar kein Hundesport oder ähnliches, hat aber durchaus genug Bewegung.
Es ist so ziemlich alles durch untersucht worden (mehrmals) - ohne Befund. Was nicht gemacht worden ist, ein Ultraschall (Abdomen usw.), aber lt. Tierärztin, nach eingehenden Tastbefund, kein Problem. Ein Herzultraschall ist gemacht worden – ohne Befund, auch Schmerzen hat sie keine. Lt. Blutuntersuchung war der Wert für die Schilddrüsenfunktion an der unteren Grenze des angegebenen Normalwerts. Eine erweiterte, spezielle Untersuchung der Schilddrüsenfunktion ergab das gleiche Bild. Daraufhin haben wir eine medikamentöse Therapie (Forthyron) gegen Schilddrüsenunterfunktion begonnen, und die Dosierung mit der Zeit stetig erhöht, derzeit bekommt sie 500mg/Tag.
Lethargisch oder lustlos ist sie nicht mehr, aber die Gewichtszunahme, bzw. keine Gewichtsabnahme ist ein Problem, wie ich finde – und zu fressen bekommt sie eher zu wenig als normal. Es gibt auch keine negativen Nebenwirkungen wegen des Medikaments, z.b. hyperaktivität usw.. Wenn es denn tatsächlich die Schilddrüsenunterfunktion ist, müsste wahrscheinlich eine höhere Dosis eingesetzt werden – eine Bekannte von uns gibt ihrem Hund 1400 mg/Tag.- um den Stoffwechsel wieder in den Griff zu kriegen. Andererseits BARFen wir erst seit relativ kurzer Zeit konsequent, vielleicht dauert es ja seine Zeit (inkl. Medikament), bis sich die Lage normalisiert.
Hat jemand von Euch in dieser Hinsicht Erfahrungen gemacht, oder eine Idee?
michael