Ja … bei den Vermehrern mit 100 Würfen im Jahr, die da ne halbe Million Umsatz mit machen oder so.
Für mich wäre ein Züchter sofort raus, der in erster Linie des Geldes wegen/„Vollzeit züchtet“. Wenn man züchtet, dann doch eher weil man die Rasse so liebt und erhalten/verbessern möchte etc.
Die wirklich seriösen VDH-Züchter können ja in der Regel schon wegen der Vereinsvorgaben (max. X Würfe pro Hündin pro Jahr/in gewissen Abständen usw.) schon gar nicht VZ züchten.
Auch da - wäre es anders nicht sinniger auch aus tierschutzsicht!?
Ein seriöser VDH Züchter, der die Zeit hat, sich um genug Hunde zu kümmern, auszubilden, zu selektieren und zu züchten, sodass er/sie davon leben kann. Dafür müsste aber eben die Bereitschaft zur Kostenübernahme in der Gesellschaft vorhanden sein.
Du hast aber in der Hundezucht nun mal auch nicht nur ein Fohlen pro Stute, sondern im "schlimmsten" Fall 12 Welpen pro Hündin. Heisst, du brauchst schon mal per se eine viel größere Basis an "Interessierten". Und wohin dann mit überzähligen Welpen oder ausgemusterten Hündinnen? Das Wahren des Tierschutzes steht dann schnell auf der Kippe, fürchte ich. Oder wird halt unbezahlbar.
Pferdehaltung ist auch nicht so recht vergleichbar, finde ich. Kürzlich mit einer Freundin aus der Schweiz gesprochen, was ihr PRE eigentlich so Unterhaltungstechnisch kostet. Bin aus allen Wolken gefallen, dass der Stall für ihr Pferd, das gleiche kostet, wie ihre Wohnung.