Also hier bin auch ich klar die Hunde-Tussi. Ich hatte schon ein paar Jahre nach Emmis Einzug klar gemacht, dass auch nach Emmi wieder ein Hund kommen wird. Als es dann soweit war, merkte man, dass mein Mann wohl dachte, das sei damals nur so dahingesagt worden: "Es ist aber doch auch ganz nett ohne Hund, oder? Du musst nicht mehr bei jedem Wetter raus, wir wären flexibler, Kosten und vor allem der Trennungsschmerz, wenn dann auch dieser Hund wieder seine Zeit um hat."
Ich: "Ist mir alles egal, ich ohne Hund bin nicht komplett."
War keine lange Diskussion ![]()
Dafür zahle ich den Hund aber auch komplett allein und er muss keinerlei "Arbeiten" übernehmen.
Er hat auch so gar kein Gefühl für Hunde. Er ist die Inkonsequenz in Person. Für einen Hund nahezu nicht zu lesen, weil er extrem wechselhaft in seinem Tun ist.
Das war für Emmi nie ein Problem, sie hat ihn einfach geliebt und Konflikte gab es kaum, da er keinerlei Verantwortung übernehmen musste. Ich hoffe, dass auch Elna damit genauso wird umgehen können.
Früher war es dennoch bei mir oft noch so:
Ich habe dauernd Anweisungen gegeben, kritisiert und genörgelt
Ich fühlte mich aber auch echt blöd dabei und arbeite nach wie vor daran, dieses Verhalten abzubauen. Es ist schon sehr viel besser.
Es würde halt auch einfach nichts bringen. Er ist kein Haustier-Typ und das kann man dann auch nicht auf Teufel komm raus reinkloppen.
Geliebt hat er den Hund dennoch. Er war derjenige, der anno dazumal das ursprünglich geltende und in Stein gemeißelte "Bettverbot für Hunde" aufgehoben hat und dabei ist es geblieben.
Der Hund wird auch vor allen anderen begrüßt.
Sie leben in einer Symbiose ![]()
Das Kind, mittlerweile fast erwachsen, übernimmt dann, wenn ich mal nicht kann. Das Kind ist zwar auch kein Haustier-Typ, aber verantwortungsvoll und strukturiert, wenn es sein muss.
Für uns passt das so alles gut :)