Und manchmal gibt es eine klare genetische Disposition.
Die Aussage finde ich interessant. Kennst du Menschen, die das klar wissen? Also so klar wie die Diagnose eines Beinbruchs? Ich meine das jetzt wirklich nicht sarkastisch, ich würde es gerne wissen.
Im Spoiler, weil es ja nicht mehr direkt was mit dem Thema hier zu tun hat.
Spoiler anzeigen
Also falls du meinst, ob die Person in meinem Umfeld einen klaren genetischen Test darüber hat - nein.
Allerdings gehen die behandelnden Ärzte von einer, zumindest begleitenden, genetischen Disposition aus, da auch der Vater (hier wird es vermutet) und Mutter und Tante (mindestens diese beiden) entsprechend betroffen sind.
Wissenschaftlich, wie hier schon einige sagten, ist es zumindest anerkannt, dass die Häufigkeit innerhalb von Familien in den Generationen zunimmt, sobald Personen von vorherigen Generationen ebenfalls betroffen waren.
Das heisst aber nicht, dass nun jeder dann plötzlich einfach so erkranken kann. Es bedarf da, meines Wissens nach, schon noch entsprechend auslösender Faktoren. Man kann aber sagen, dass z. B. bei gleicher potentiell auslösender Lebenssituation derjenige mit entsprechenden Fällen in der Familie tendenziell eher erkranken kann, als derjenige, bei dem derlei Leiden bisher nicht aufgetreten sind. So ungefähr wurde es uns mehrfach erklärt.