Alles anzeigenDann frag doch “Wie baut man einem postiven Abbruch auf”?
Eigentlich ging es explizit um den Abbruch und warum nachfragen da so problematisch ist, ich verstehe es nicht. Letztendlich kann unsereins ja auch vielleicht was draus lernen.
Naja erstmal ist ja alles was ich dem Hund sage, was dazu führt das er sein Verhalten ändert/unterbricht ein Abbruch. Das heisst jedes Signal kann ein Abbruch sein… und jedes Signal kann ich positiv aufbauen.
Rückruf, sitz, platz… was auch immer.
Oder zb ein “Nein”Der Hund lernt in einer reizarmen Situation erstmal was zu erwarten hat… heisst er ist entspannt, ich sag “nein” -> Belohnung. Am Ende erstmal eine klassische Konditionierung. Damit der Hund lernt wenn “nein” kommt passiert was Gutes.
Das nimmst du das halt in den Alltag, logisch erstmal in leichte Situation. Hund schnüffelt meintewegen, du sagst “nein” und belohnst es wenn der Hund das Verhalten zeigt was du sehej willst - auch wenn er nur kurz innehält.
Und je nach Hund kannst du dann eben auch irgendwann noch ne Alternative anhängen, wenn er schnell Frust kriegt zb.
Das verwirrt mich. Bei der Erklärung lernt der Hund doch etwas völlig anderes. Er verknüpft das Wort "nein" mit einer Belohnung. In Erwartung dieser wird er zwar wahrscheinlich sein grad aktuelles Tun abbrechen, aber nicht, weil er versteht, das "nein" heissen soll: Lass das, was du gerade tust, sondern dass "nein" bedeutet, ich werde jetzt (für was auch immer) belohnt. Da sehe ich die Gefahr der falschen Verknüpfung dann doch recht groß. Und irgendwie liest sich das für mich auch für den Hund schwammiger und unfairer.