und baut am Ende dennoch auf oft sehr ähnlichen Mechanismen auf,
Ja, ähnlich mit Sicherheit, hat auch keiner bestritten.
Es ging rein um das Wort und die ursprüngliche Herkunft.
Zitat:
"„Ein Heimtier kann Bindungsbedürfnisse je nach Person in einem subjektiv vergleichbar empfundenen Ausmaß wie ein Mensch erfüllen. Aber nicht jede Beziehung zu einem Haustier ist eine Bindung, sondern oftmals sind andere Aspekte wie Dominanz- oder Prestigebedürfnisse, das Bedürfnis nach Gesellschaft und Freundschaft oder die instrumentelle Nutzung (z.B. bei der Jagd) vorrangig“ (Beetz 2009, S. 147)."
Ja, es gibt natürlich Parallelen zum ursprünglich geprägtem Wort von Bowlby. Aber eben keine komplette Gleichsetzung. Ein Hund wird die Bindung zu den Eltern bspw. niemals ersetzen können. Also nochmal, es ging um die reine Begrifflichkeit in seiner ursprünglichen (und ja, vllt heute nicht mehr ausreichenden, da es eine Begriffserweiterung gab) Form.
Warum kann man das nicht differenziert betrachten?
Vielleicht sollten manche mal über den Tellerrand der menschlichen Psychologie hinausschauen, z. B. wie die Biologie, insbesondere die Verhaltensbiologie "Bindung" definiert und betrachtet.
Vielleicht sollten andere auch einfach mal nur lesen, was jemand schreibt, ohne gleich die eigenen Paradigmen unbedingt mit einwerfen und überstülpen zu müssen, nur damit man bloß keinen einzigen Schritt auf den anderen zugehen muss. Ist mir schon so oft aufgefallen, dass es immer nur das eigene Vorstellungsbild gibt und bitte alle anderen dahingehend belehrt werden müssen. Leider anstrengend.
Edit: Entschuldigung, hab geschrieben während das letzte Mod-Posting kam.