Es ging um den Begriff "Bindung" und dass dieser nicht auf Hunde bzw. die Hund-Mensch-Beziehung anwendbar sei.
So hab ich das nicht verstanden. Der erste Kommentar zu dem Wort bezog sich auf die ursprüngliche Definition und die war halt tatsächlich im rein menschlichen Bereich. Und allein darauf bezog ich z. B. meine Kommentare.
Ob eine Form der Bindung, adaptiert auf das Zusammenleben von Mensch und Hund, ebenfalls bestehen kann und in diesem Kreis ebenso genannt wird, stand, zumindest für mich, nie zur Diskussion.
Ansonsten beschreibt Frau+Hund ganz gut, was ich meine.
Bowlby bezog sich z. B. auch auf Lorenz. Dieser sprach aber im Bezug auf Tiere erstmal von Prägung (am Beispiel der Gänse, die sich auf den Menschen "fehlprägen" lassen). Ich weiß nicht genau, ob daraus dann die Nutzung des Begriffs Bindung entstand oder ob der Begriff parallel eben doch auch in der Tierforschung verwendet wurde.
Ich selber hatte mit dem Wort einfach vor allem während der Pädagogikstunden zu tun und das, was dort damit gemeint war im Bezug auf vor allem die Mutter-Kind-Bindung, gibt es meiner Meinung nach so beim Zusammenleben mit einem Hund einfach nicht.
Und gerade im Zusammenleben mit dem Hund wird Bindung nach meinem Empfinden oft falsch verwendet. Oft dann, wenn man eigentlich mehr seine eigene, einseitige emotionale Verbindung zum Tier beschreiben möchte, oder eben die wechselseitige Beziehung in der man sich mit dem Hund befindet, die aber eben auf was anderem fußt, als es (die pädagogische) Definition von Bindung meint.