Beiträge von PinguinEmmi

    Im Elternhaus hatten wir früher zum Schluss einen Langhaardackel vom Züchter und einen mittelgroßen "Irgendwas-Hund" von irgendwoher. Ich kannte also beides. Als ich auszog war klar, dass ein Hund kommen sollte und es kam auch nur TH in Frage. Blauäugig ins Örtliche gestapft und einen Schäfer-Rotti-Mischling mitgenommen (hätte man mir heutzutage (hoffentlich) nicht mitgegeben).
    Nach ihm (er war ein spezieller aber sehr, sehr toller Hund) kam aus 2. Hand ein JRT-Welpe. Die Familie, die ihn vorher hatte (kann nicht lang gewesen sein), hatte Kinder und diese hatten Angst vor ihm. Ich wollte eh wieder einen Hund und die Nachbarin fragte, also zog er ein. Hund wäre wohl sonst im TH gelandet (kann ich immer noch nur den Kopf drüber schütteln).

    Jetzt bin ich Ende 40 und habe mich bewusst für einen Welpen vom Züchter entschieden, da dieser, wenn er mindestens 15 Jahre alt wird, voraussichtlich mein letzter Welpe sein wird, da ich dann Anfang 60 bin. Danach könnte ich mir wieder Hunde aus dem Tierschutz vorstellen. Aber tendenziell eher aus dem hiesigen.

    Sie ist 10,5 Wochen und seit einer Woche bei uns

    Ach, das ist ja 1. super jung und 2. noch sehr kurz erst bei euch.
    Da ist bei uns auch noch viel "daneben" gegangen.
    Ich bin stumpf nach jedem Schlafen, Fressen und Spielen (Ganz wichtig bei uns, dabei kann es heute noch passieren, Hund ist mittlerweile 4,5 Monate) raus und hab beim Absetzen auf die Wiese immer das gleiche Kommando genannt. Mittlerweile pinkelt sie dadurch wirklich auf dieses Kommando. Die erste Zeit hat sie sogar nach jedem Pinkeln ein Mini-Leckerli bekommen, ich hatte den Gedanken dabei, dass es dann noch mal einen größeren Unterschied zu drinnen gibt, wenn ich einen Unfall einfach nur wortlos wegmache.
    Enzymreiniger hast du ja sicherlich?

    Ansonsten: Einfach Zeit ins Land gehen lassen und draußen ruhig und im Zweifel etwas länger verweilen (Falls Dinge wie ihr könnte zu kalt sein ausgeschlossen sind).

    Kürzlich auf unserem klassischen Weg einen jungen Mann mit dunkelbraunem Labradorrüden getroffen. Ordentlich großrahmiger Hund. Der Halter fragte, ob seiner "Hallo" sagen dürfe. Ich fragte, ob der Labbi sehr bollerig sei. Und da sagt der Halter glatt: Ja, er ist schon recht Lappitypisch. Ich daraufhin, dass wir das dann lieber beim Anschauen auf Distanz belassen, was er völlig okay fand. Wir haben uns dann ein wenig unterhalten, während unsere Hunde brav saßen und sich, aber auch die Gegend anschauten. Ich weiß nun, dass der Labbi mal an die Futtertüte ging und ganze 3 Kilo Trockenfutter vertilgte und nicht gekotzt hat :D
    War richtig cool und Elna konnte üben, dass man Hunde auch einfach nur sehen kann und nicht immer direkt hin muss

    Hier hat keiner geschrieben, dass du nicht genug machst.
    Hier haben nur manche ganz nüchtern die Fakten aufgezeigt und welche Möglichkeiten es gibt. Runtergebrochen bleibt da halt nicht viel über.
    Ich wünsche dir wirklich, dass du irgendeine gangbare Möglichkeit findest, mit der vor allem du letztlich dann auch deinen Frieden machen/ finden kannst.
    Ganz viel Kraft :kleeblatt: