Beiträge von PinguinEmmi
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Hm, erster Streitpunkt bei so einer KV wäre, was abgedeckt werden soll. Ist vor der Zahnsanierung noch ein Dentalröntgen mit drin, wird bei einem älteren Hund vor der Narkose noch ein US vom Herzen gemacht oder sind solche Dinge dann zusätzliche Leistungen, die vom Halter selber getragen werden müssen. Ist doch bei der GKV schon immer wieder Thema, was denn nun übernommen werden sollte, was nicht und deutlichen Reformierungsbedarf gibt es dort auch in vielen Bereichen. Ich finde das auch nicht so ganz vergleichbar. Die GKV gibt es, weil der Staat eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Volk hat und daher sicherstellen muss, dass keiner "durchs Raster" fällt (dass es dennoch passiert ist eine andere Diskussion). Bei Hunden, die privat angeschafft werden sehe ich diese Handhabung der gesetzlichen Verpflichtung nicht gegeben. Der reine Tierschutzaspekt reicht da mMn nicht, denn das würde implizieren, dass jeder, der keine KV für seinen Hund abschließt potentiell an dessen bestmöglicher Versorgung sparen würde.
Ich habe eine KV mit OP-Schutz, sogar Zähne mit drin, aber bei einer Verpflichtung zum Abschluss dieser wäre ich dennoch zwiegespalten. -
Ist der Welpe versehentlich bei Dir eingezogen oder hast Du Dich in dieser Situation bewusst dafür entschieden?
Natürlich hab ich mich bewusst dafür entschieden, allerdings habe ich jetzt eben hier ein bisschen zum Thema Schlaf gelesen und versuche das Ganze nun ein bisschen zu lenken. Das sollte doch legitim sein?
Ich denke, das Lenken wird letztlich so aussehen müssen, dass du dann halt aufstehst, wenn es keine Möglichkeit bei euch aktuell gibt, wo der Hund unbeaufsichtigt vor sich hin daddeln kann, um ein Auge auf den Hund zu haben, aber bewusst nicht mit ihm interagierst. Wenn er dann nach 5 Minuten wieder einpennt, ist das so und in ein paar Wochen wird er nicht mehr um 5 aufwachen, wenn das Haus eh noch still ist, sondern den Rhythmus dann angepasst haben. Durch diese Zeit muss man einfach durch.
Ich merke bei den Erfahrungen aber, wie viel Glück ich mit Elna hatte. Zum einen kannte sie Welpenbereich von der Züchterin aus und ich hab das genauso übernommen, so konnte ich den Hund über Tag gut "abstellen", zum anderen bekomme ich sie, dadurch dass sie im Beistellbettchen mit uns im Schlafzimmer schläft auch nach einem nächtlichen Gassigang immer wieder recht gut zur Ruhe, weil ich dann einfach liegend auf die einwirken konnte, während sie im Beistellbettchen, bzw auch an mich gekuschelt bei mir lag. -
Mich würde ein erfolgreicher Wesenstest bei dem Hund ehr abschrecken. Irgendwas wird ihn ja so getriggert haben, dass er seinen Besitzer getötet hat. Normale Alltagssituationen sind es ja lt. Wesenstest dann ehr nicht. Sprich niemand weiß, was den Hund dazu getrieben hat. Für mich eine tickende Zeitbombe bei der niemand weiß, was den Zünder aktiviert.
Genau das wollte ich auch schreiben. Lieber hätte ich im Ergebnis gehabt: Wenn das und das passiert, dann tickt der Hund aus. Jetzt liest es sich so, dass der Hund völlig normal sei (dieses Gerede mit Hundeschule etc. schätze ich als obligatorisch nach einem Wesenstest ein) und da hätte ich Angst mit dem umzugehen, da er für mich halt nachweislich getötet hat.
Mich würde auch interessieren, von welcher Todesursache die Familie scheinbar ausgeht, wenn sie den Hund nicht verantwortlich machen. -
PinguinEmmi und Grisbert : WUFF! Ich bin ein ausgewachsener Boerboel-Gebirgshundmix! Wenn wir uns mal im RL begegnen, werde ich euch zeigen, was das heißt! (Das Wachstumskraut muss nur erst wirken.)
das ist NICHT der gleiche Hund

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PinguinEmmi und wenn es jetzt eher in Richtung Demutspinkeln gehen würde? Also quasi als Beschwichtigungsgeste?
Rumo macht das momentan oft in Situationen, wo man sich über ihn beugt, also beim Begrüßen oder wenn man ihn hochheben muss. Und auch da vor allem bei großen Männern. Und je mehr der Mensch sich dabei freut (also beim Begrüßen), desto mehr Pipi kommt.
Ich weiß jetzt wirklich nicht, ob man das auf eure Spielsituation übertragen kann, keine Ahnung was und wie ihr spielt, fiel mir nur eben wegen unserem Thema ein, nur so als Denkansatz 🤷♀️ Dieses Pinkeln hätte dann ja nichts mit Stubenreinheit zutun sondern wäre ein eigenes Thema.
Ne, das passt nicht. Zum Einen, weil der Mann ja lag, während das 2. heutige Beispiel passierte, zum anderen, weil ich das von meiner vorherigen Hündin kenne, die sehr lange, trotz fester Stubenreinheit bei Begrüßungen nicht einhalten konnte. Die Stimmung von Elna während des Spiels ist halt auch deutlich selbstsicher (terrier halt), ich denke, wenn es Unwohl-Pinkeln wäre, würde ich das erkennen (hoff ich jedenfalls)
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Ja gut, aber wer dafuer 3500 Euro zahlt, verdient es mAn auch nicht anders als verarscht zu werden. Wer es einfach will, fliegt halt u.U. auf die Gosch.
Scheisse ist es fuer die Mutterhuendinnen und die Rueden. Aber da hier der Hund eh nicht zurueck gebracht wird, muss sich doch keiner aufregen oder die Finger wund tippen. Ich bezweifle eh, dass auch nur ein Wort wirklich ankommt (falls das denn alles ueberhaupt so stimmt. Weiss ja kein Mensch).
Absolut richtig. Aber man ist ja dann erstmal doch immer irgendwie so gepolt, dass man es zumindest versucht. Viel Energie sollte man aber wohl wirklich nicht reinstecken, da hast du auf jedne Fall recht.
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Ich gehe mal woanders hin
Komm in mein virtuelles Wohnzimmer, ich hab Kekse
<3Alles anzeigenDas hast du ja nun mindestens 2x erwähnt. Kann es sein, dass du in deiner Einstellung Tieren gegenüber anders geprägt bist, als der Großteil der User hier im Forum? Ist komplett neutral gemeint. Ich habe, ist mittlerweile über 20 Jahre her, jeweils einen längeren Zeitraum (über 1 Jahr) in Spanien und in Argentinien gelebt und hatte logischerweise auch Kontakt zur Bevölkerung, mit und ohne Haustiere. Auch wenn man nicht alle Leute über einen Kamm scheren kann, habe ich damals schon Unterschiede zu dem erlebt, was ich aus Deutschland kannte. Genauso, wie man ja auch hier Unterschiede zur Einstellung vor 20 oder 30 Jahren (und mehr Jahren, aber da kann ich mich nicht mehr so dran erinnern) feststellen kann.
Ich bin ganz anders geprägt und ich kann dir sagen so wie ich erzogen worden bin, gab es nicht mal liebe sondern nur Härte und ich wusste erst was Liebe ist durch Menschen die nicht aus meiner Familie waren und durch Tiere
Man kann sich leider nicht aussuchen wo man reingeboren wird
Ich persönlich halte auch Abstand von vielen Menschen aufgrund negativer Erfahrung, auch wenn ich mal in der Bahn war kommt mir das unangenehm vor besonders die lauten Leute
Was bekannte Züchter & co angeht, ich suche immer etwas wo ich das Tier direkt abholen kann, allerdings muss ich schon deren Adresse und Name wissen zur Sicherheit, also nicht irgendwo mitten auf der Straße abholen
weil ich keine Lust habe mich zu verstellen und den Züchter mehrfach kennenzulernen mit seinen Hunden das ist mir persönlich unangenehm da ich eher introvertiert bin und da mache ich es mir lieber einfacher, auch wenn man von dem Züchter mehr Sicherheit hätte später was den Hund angeht oder anderes Tier
und natürlich kann sich jeder Mensch verstellen, ich kann von 0 auf 100 einfach auch der nette Bürokaufmann mit Krawatte sein dem jeder vertrauen würde nur ich persönlich finde es abartig da ich am liebsten so gut wie gar keinen Kontakt mit Fremden haben würde und das aufgrund persönlicher Erfahrungen.
Ich bin hier nicht in Deutschland auf dem Land aufgewachsen wo alles Happy, Freude, Eierkuchen ist und alle Menschen nett und freundlich
Hey, vielen Dank für diese Offenheit.
Ich kann mit vielem relaten, ich bin auch nicht gerade der offene Typ und Smalltalk z. B. finde ich grässlich, leider aber oft nötig.
Tiere direkt abholen zu können ist eigentlich etwas negatives. Weil versetze dich in die Rolle des (seriösen) Züchters: Der möchte bestenfalls einen Halter, bei dem er annehmen kann, dass der sich die Anschaffung eines Hunde wohl überlegt hat, nichts wäre schlimmer, wenn der neue Besitzer den Hund irgendwann dich lieber wieder abgeben möchte. Also ist es völlig normal, dass man das Tier vorher wenigstens einmal besucht und schaut, ob es grob passt.
Bei mir z. B. aktuell: Ich habe nach dem Tod meiner Hündin im Juni letzten Jahres schnell wieder gewusst, dass ich nicht hundelos bleiben möchte. Also direkt nach der Rasse im Netz gesucht (ich wusste halt, welche Rasse ich möchte), schnell einen entsprechenden Verein gefunden, geschaut, welche Züchter dort gelistet sind, mir die HPs der Züchter angeschaut und so bin ich auf "meine" Züchterin gekommen. Ich habe sie per Mail angeschrieben und es kam raus, dass sie auf die Läufigkeit ihrer Hündin wartet und ich dann, wenn der Deckakt erfolgreich wird, einen Hund von da haben möchte. Ich habe die gesamte Trächtigkeitsphase "erlebt", bekam immer wieder Updates, wie es der Hündin geht etc. Als dann der Wurf da war und ein Hund für mich dabei war (ich wollte eine Hündin, der Wurf hatte zum Glück genug Hündinnen), bin ich, als die Welpen 5 Wochen waren hingefahren und wir haben uns alle real kennengelernt. Hätte die Züchterin diesen Vorabtermin nicht gewollt, erwartet, zugelassen, ich hätte da keinen Hund gekauft. Denn dann hätte ich nicht sicherstellen können, dass es für uns alle passt.
Magst du vllt doch erzählen, wie du genau auf diese Rasse gekommen bist? Also hattest du bestimmte Erwartungen, weswegen du dachtesat, dass diese Rasse passt, oder hast du vllt im Bekanntenkreis schon Kontakt zu diesen Hunden gehabt und fandest sie ansprechend? Ich weiß, dass du gesagt hast, das wäre privat, aber ich verstehe nicht genau, warum es das sein muss, es muss sich doch keiner schämen, wenn er z. B. Rasse XY einfach super niedlich findet, oder ähnliches. 3500 Euro sind einfach echt eine Menge Geld, und auch, wenn du vllt gut betucht bist, oder eben auch denkst, dass Geld bei dem Kauf eines "Freundes" keine Rolle spielen sollte, so denkst du doch sicher auch, dass ein Preis einen gewissen "Wert" widerspiegeln sollte und wenn ein "Züchter" gewisse Standards nicht einhält, dann sollte er auch nicht derlei überzogene Preise aufrufen (ich habe für meinen Hund mit klar nachvollziehbaren Vorfahren, Gentests der Eltern und Vorfahren dieser, einer guten Aufzucht, die dokumentiert ist, entsprechenden Entwurmungen, Impfungen, Chip und Gesundheitsuntersuchung nur ungefähr die Hälfte bezahlt und ich weiss deutlich besser als bei deiner Mischung, was charakterlich auf mich zukommt). -
(Wenn das 2bein noch einmal sagt, dass ich wie ein süßer Welpe aussehe, beiße ich es!)
Er sieht halt wirklich wie ein Welpe aus

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Bei uns ist grad in puncto Stubenreinheit der Wurm drin.
Grundsätzlich ist Elna stubenrein. Sie kommt zu mir und springt an mir hoch, wenn sie raus muss. Wir hatten schon 2 Wochen am Stück ohne irgendeinen Vorfall.
ABER: wenn hier mit Menschen gespielt wird, auch wenn diese gar nicht aktiv mitspielen, dann ist Blasenkontrolle völlig out of order.
Heutige Beispiele:
Ich komme von der Abendrunde, die zwar streckenmäßig kurz war, aber dennoch fast 1 Stunde dauerte. Hund hat 10 Minuten vor daheim das letzte Mal gepieselt.
Wir sind also daheim ,es vergehen 10 Minuten, Hund liegt iwo rum, Sohn kommt, Hund fragt nach Spiel, Sohn bejaht, und ca. 15 Minuten später, Spiel quasi noch im Gange, entdecke ich eine Pfütze. Ich ermahne Sohn noch mal, Hund immer im Auge zu behalten, wenn gespielt wird.
2 Stunden später, ich war grade mit Hund draussen, es wurde gepieselt, da meint der Mann ins Bett gehen zu wollen (21 Uhr, keine reguläre Bettgehzeit, die ist zwischen 22 und 23 Uhr, aber Mann war halt platt). Hund animiert das zum Spiel, Mann geht teilweise drauf ein, also albert mit dem Hund rum, lässt ihn hin und her hüpfen etc. und nach so ca. wieder 15 Minuten kommt ein: Ach Mensch, Elna.
Da hatte sie auf die äußerste Ecke des Bettes gepieselt. Ich dann auch den Mann ermahnt: Wenn du sie mit aufs Bett nimmst, dann sieh zu, dass sie ruht, ansonsten setz sie runter, Bett nur Ruhe, kein Spiel.
Ich verstehe, dass sie im Spiel "psychisch" und vllt auch "physisch" noch nicht so weit ist, mit ihren grade mal 5 Monaten die Kontrolle zu behalten, aber ich ärgere mich extrem, und das wäre jetzt eigentlich was für den Nerv-Thread, dass es immer im Zusammenhang mit den Männern passiert, weil die einfach nicht gescheit gucken.
Wenn ich mit Elna mal hier drinnen (was echt selten ist, siehe Vorposts) spiele, oder wenn sie alleine am Spielen ist, passiert das nie, weil ich halt drauf achte. Mir geht es jetzt nicht darum, hervorzuheben, dass ich das alles so viel besser mache, eher sorge ich mich, wie sehr einen solche "Unfälle" im Sinne der echten Stubenreinheit zurückwerfen können. Beim zuletzt beschriebenen Vorfall konnte ich sowas wie Beschwichtigung bei Elna erkennen, in dem Moment, als es entdeckt wurde, verkroch sie sich still und leise (nicht ängstlich) in ihr Beistellbett, aber ich ertappe mich dann dabei, wie ich denke: Super, wieder den gesamten Tag versaut, ohne diesen Vorfall, wäre der nämlich wieder ein guter Tag gewesen (im Bezug auf "unfallfrei").
Ist das wirklich normal, dass junge Hunde beim Spielen so schlecht einhalten können?
Sie schläft nachts problemlos 10 Stunden durch, sie hat keinerlei Anzeichen eines gesundheitlichen Aspektes, frisst, keine Temperatur, keine Lethargie, kein gar nichts. Außer: Sie ist absolut mitten im Zahnen (gestern Reißzahn, vor 2 Tagen Reißzahn)
Alles normal, braucht halt Zeit, oder kann ich irgendwas machen?