Beiträge von Corydoras

    Das Video bricht einem das Herz... ich muss immer weinen bei so was, wie zB auch bei dem berühmten Video von der Regenbogenbrücke...


    Mein Hundi stammt auch aus einer Perrera...
    Ich wünschte, ich könnte mehr tun, als nur diesen einen gerettet zu haben.


    Man müsste das Übel an der Wurzel packen, große Aktionen ins Leben rufen, aufklären in den entsprechenden Ländern, sowie Gesetze erlassen... das ist so utopisch... es tut weh.


    Selbst im ach so tierfreundlichen Deutschland ist Tierqälerei alltägliche Realität. Man betrachte nur die Zusammensetzung des Hundefutters... wenn man sich nicht gerade BIO Futter leisten kann oder an Schlachtabfälle herankommt, die ohnehin vorhanden sind.


    Ach, es ist alles so traurig...

    Hallo!


    Vielen Dank für eure Antworten und Muntermacher!:blume:


    Zukünfitg werde ich Cooper wohl auf derart schmalen Wegen doch lieber setzen lassen... ich dachte in der Situation, das sei unnötig oder gar schädlich aber man lernt nie aus ;-) Und zugegeben, mir war es auch etwas umständlich extra anzuhalten... na ja.


    Werde das Sitzen in so einer Situation dann eben mit ordentlich Leckerlis koppeln, dann klappt es sicher bald auch unter Ablenkung zuverlässig.


    Über die Frau habe ich micht eigentlich weniger geärgert, ich war mehr erschrocken, weil ich eine solche Reaktion nicht im Traum vorhersehen konnte. Ich hatte wie ihr auch den Gedanken, dass sie wahrscheinlich aus irgendeinem Grund frustriert ist und einfach die Gelegenheit als Ventil genutzt hat... im Grunde tun mir solche Leute leid... hoffe nur, dass es bei Worten bleibt, nicht, dass irgendwann mal ein frustrierter Mensch meinen Hund mit Pfefferspray o.ä. angreift...


    Liebe Grüße
    Corydoras

    Kann den obigen Beiträgen nur zustimmen!


    Mein Cooper (4 Monate) nervt auch gerne Hunde, die eigentlich nichts von ihm wissen wollen. Ich bin bisher nie dazwischen gegangen und habe auch die Besitzer des anderen Hundes gebeten, es nicht zu tun... Resultat: Cooper wurde mehrmals sehr scharf zurechtgewiesen, auch verprügelt, was für Menschen immer sehr erschreckend aussieht. Doch er hat weder einen körperlichen noch einen psychischen Knax davongetragen. Sondern lernt langsam, wie man sich in Hundekreisen zu benehmen hat.


    Hunden ist das keineswegs angeboren, sie müssen ihr Sozialverhalten und ihre hundischen Benimmregeln erst lernen. Und das am besten so zeitig wie möglich ;-)


    Liebe Grüße
    Corydoras

    Mir wurde auch gesagt, mit meinem 4 Monatigen Welpen maximal 20 Minuten zu gehen... aber bei so kurzen Spaziergängen dreht er ab in der Wohnung, alles spielen lastet ihn nicht aus - außer wenn es draußen Prügelspiele oder Jagsspiele mit anderen Hunden sind, die jedoch die Gelenke ja genauso belasten. Von daher kann ich nicht sagen, dass Spielen die Zeit des Spazierens ersetzt oder verkürzt... höchtens für den Menschen ;-)


    Ich gehe mit meinem abends eine große Runde von einer Stunde. Auch wenn ich weiß, dass man das nicht sollte. Dafür sind die Runden auf weichem Waldboden und ohne viel rauf und runter. Er braucht die Bewegung einfach... man muss wohl das richtige Maß für seinen Hund selbst finden.


    Ich denke, das ist auch sehr rasseabhängig.


    Aber wenn dein Kerlchen nicht mehr kann, dann solltet ihr ihn wirklich nicht zwingen. Meiner muss eher gezwungen werden, nicht zu laufen *g*


    Beobachte deinen Hund gut.
    Ich denke, dass ist besser, als feststehende Zahlen wie 5 min pro Monat. Jede Rasse und jedes Individuum innerhalb der Rasse hat unterschiedliche Ansprüche. In dem Alter ist im Zweifelsfall zu wenig Bewegung besser als zu viel Bewegung.

    Hallo! :)


    Heute wurde ich zum ersten Mal mit dem Konfrontiert, wovon hier wohl viele ein Lied singen können...


    Ich war mit Cooper heute Morgen eine große Runde drehen, die teilweise leider auf einem sehr schmalen Weg, vielleicht 1m breit, entlangführt, neben dem eine mittelstark befahrene Straße verläuft. Dort kam uns eine Frau entgegen... Da Cooper dazu neigt, bei allen Leuten zu schnuppern, was natürlich nicht alle mögen, habe ich ihn an die kurze Leine genommen, als die Frau näher kam, und ihn ganz dicht an meiner Seite geführt. Normalerweise, wenn wir viel Platz haben, versuche ich ihn durch Locken mit Leckerli an langer Leine vom Belästigen der Fußgänger abzuhalten, was auch meist ganz gut klappt, aber die lange Leine wollte ich auf dem schmalen Weg nicht riskieren, damit er der Frau nicht den Weg versperren kann. Jedenfalls lief er nun brav an meiner Seite, auch ohne groß zu ziehen, dabei haben wir allerdings zu zweit nebeneinander fast den ganzen Weg beansprucht. Als die Frau auf gleicher Höhe neben uns war, wollte sie sich offenbar nicht an Cooper auf dem verbliebenen Schmalen Stück Weg vorbeischieben... plötzlich schreit sie mich an "Soll ich auf der Straße laufen?! Du dämliche Hexe!!!" Ich bin dann ohne darauf einzugehen mit Cooper an ihr vorbei, sie schrie noch mal "Dämliche Hexe!!!", dann entschwanden wir ihrer Reichweite.


    Ich fand zwar schon, dass die Frau übertrieben reagiert hat, aber auf der anderen Seite stimmt es schon, dass es nicht ok ist, dass ich den schmalen Weg mit Cooper für mich beanspruche...


    Was meint ihr?
    Wie hätte ich die Situation besser bewältigen können?


    Sitz beherrscht er übrigens noch nicht unter Ablenkung, und es erscheint mir auch nicht klug, Personen mit hinsetzten in Verbindung zu bringen, da er sehr gern läuft und stehen bleiben für ihn wie eine Strafe ist... hätte ich es dennoch machen sollen?


    Liebe Grüße
    Corydoras

    Hallo!


    Seit Samstag habe ich nun meinen 4 Monate alten Welpen... derzeit und auch die nächsten Wochen bin ich 24 Stunden für ihn da, aber irgendwann muss ich ja auch mal wieder an die Uni. Darum versuche ich ihn jetzt schon, langsam an das Alleinsein zu gewöhnen...


    1. Frage:
    Ist das ok so oder ist es jetzt nochzu zeitig? Sollte ich doch noch etwas warten? Wenn ja, bis wann?


    Denn:
    Ich mache das immer so, dass er zwischenzeitlich für eine Weile in "sein" Zimmer gesperrt wird, also das Zimmer, wo sein Bettchen und seine Näpfe stehen, sowie sein Spielzeug befindlich ist. Dieses Zimmer ist, nebenbei gesagt, mein Arbeitszimmer, also das Zimmer, in dem ich mich den Tag über meistens aufhalte. Jedenfalls habe ich nun ein paar Tage lang geübt, ihn hin und wieder einzusperren und dann wenn Ruhe ist, irgendwann wieder zu kommen, mit ihm zu spielen etc. Anfangs ging das super, auch über längere Zeiträume (1 Stunde und mehr), jedoch fängt er seit gestern an zu winseln und zu jaulen, mitunter auch zu randalieren (keine Angst, das Zimmer ist so präpariert, dass da nichts passieren kann). In diesem Zimmer sollte er möglichst bleiben, wenn wir außer Haus sind, was aber wirklich erst in mehreren Wochen das erste Mal sein würde.


    2. Frage:
    Warum weint er plötzlich, obwohl er das am Anfang nicht getan hat? Liegt das an der sich festigenden Bindung?


    3.Frage:
    Und was hat das Randalieren zu bedeuten? Trennungsangst oder einfach Langeweile? Was könnte man dagegen tun?


    Auslastung sieht wie folgt aus (falls es daran liegen sollte):
    Derzeit bin ich täglich mit ihm 5 Stunden draußen, ca. 2 davon (aber nicht am Stück) gehe ich schnell und er trabt neben her. Mehr soll ich mit ihm noch nicht laufen, da ich seine Gelenke schonen soll. Die restlichen 3 Stunden sind wir einfach draußen in einem Park oder auf einer Wiese, wo meist auch andere junge Hunde sind, mit denen er sich austobt. Geistig wird er derzeit durch Schleppleinentraining gefordert.

    4.Frage:
    Wäre es ok, ihn in "sein" Zimmer einzusprerren oder sollte ich das besser nicht tun? Ich möchte dies, weil er a) noch nicht 100% Stubenrein ist und ich nicht weiß, ob er es in ein paar Wochen sein wird - und b) eben, weil er neuerdings dazu neigt, zu randalieren und zu nagen, wenn er allein ist. In meinem Zimmer ist nichts wertvolles oder gefährliches.


    Liebe Grüße
    Corydoras

    Schon ok :wink:
    Du hast mich nicht verletzt. Kann es ja auch verstehen, wenn du dir Sorgen um den Hund machst; gerade wenn man im Tierschutz aktiv ist, sieht man viele schlimme Dinge, die einen mistrauisch machen - kenne das ja selbst von Meerschweinchen. Habe 5 Notschweine, alle aus katastrophaler Haltung, eines davon wurde vom Besitzer schrecklich gequält :( Allerdings neige ich persönlich eher dazu, solche Leute mit Samthandschuhen anzufassen, da ich denke, dass den Tieren so besser zu helfen ist, als wenn man seiner Wut freien Lauf lässt.


    In jedem Fall danke für den Tip! Habe den Besen und die Schaufel nun sicher weit oben verwahrt.


    Werde mal schauen, was ich ihm sonst zu spielen anbieten kann... Bälle, Kauknochen etc. mag er nämlich leider nicht. Am liebsten spielt er ohne Spielzeug, sprich: einfach mit den Pfoten auf Mensch und Tier draufkloppen *ggg*

    Hallo!


    Ui, da stehen ja viele Fragen offen... und offenbar auch Misverständnisse.
    Ich versuche mal, mich durch das Wichtigste durchzuarbeiten...
    Vielen Dank an die bisherigen sachlichen Tips und für die Aufmunterungen!


    Also:


    Der Hund stammt aus einer Tötungsstation in Spanien. Er wurde nach Deutschland geholt von einem Terschutzverein und lebte dann kurzzeitig bei einer Pflegestelle, ehe er zu mir kam.


    Dass der Welpe "dominant" ist, wurde mir wortwörtlich so von der Pflegestelle gesagt - und die ist seeeehr hundeerfahren. Darum habe ich auf diese Formulierung vertraut... woher soll ich denn wissen, dass "selbstbewusst" es besser trifft?


    Stellt euch das bitte so vor... ich als Anfänger stehe da in Bergen von Informationen, die sich zum Teil völlig wiedersprechen! Die einen sagen zB, man soll den "Rudelchef" imitieren, die anderen sagen, so was ist Blödsinn, da der Hund einen eh nicht als Mithund ansehen und es dementsprechend keine Rangordnung gäbe... die einen sagen, einen dominanten Hund solle man sich durch bestimmte Handlungen unterwerfen (ich habe nie von Gewalt oder Drhungen gesprochen), zB indem man als erstes durch die Tür geht usw - und wieder andere sagen, dass es in der Natur ja auch keine Türen gibt, dies also Unfug ist.


    Nun sagt mir bitte, woher ich wissen soll, wem ich glauben kann? Wie soll ich denn überhaupt einschätzen können, welchen Quellen man glauben schenken kann und welchen nicht wenn sie derart gegenläufig argumentieren?


    Mir nützen all die Berge an Information nichts, wenn sie derart gegenläufig sind und jeder was anderes sagt... darum bitte ich hier um Hilfe, um vielleicht etwas Klarheit zu erlangen. Ich bitte nicht nur hier um Hilfe, sondern zB auch bei dem Verein sowie bei meinem Tierarzt, der selbst auch Hunde hat. Und ich lese nach wie vor im Internet auf entsprechenden Pages sowie in Büchern. Doch jeder, wirklich jeder sagt etwas anderes... geht von einem anderen Grundkonzept aus.


    Und noch einmal:
    Mein Freund ist nicht gegen den Hund gewesen, er akzeptiert ihn. Nur möchte er sich keine Arbeit mit ihm machen. Der Tierazt meinte, dass er ruhig mit dem Hund allein raus soll, damit sich die beiden besser kennen lernen, ohne dass ích "störe". Am nächsten Morgen hat mein Freund von sich aus vorgeschlagen, dass er es ja mal versuchen kann, worüber ich sehr erfreut war. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass er den Hund sehr bald schon mögen wird ;-) Nur möchte ich eben nicht, dass der Hund ihm auf der Nase herumtanzt, was er im Moment aber tut. Wenn ihr meint, das Knuren sei nicht schlimm, dann bin ich sehr beruhigt. Dennoch hat der Hund auch meinen Freund zu respektieren... da liegt mein derzeitiges Problem. Das war die eigentliche Frage.


    Ich habe mich im Übrigen sehr wohl gekümmert, was mit dem Hund ist, wenn ich mal keine Zeit habe. Ich habe 3 Personen, die sich bereit erklärt haben, sich um ihn zu kümmern. Aber im Moment habe ich SEHR viel Zeit, also wird das unnötig sein.


    Der Kleine ist ein Ca de Bestiar. Und bevor mir jetzt jemand kommt, dass ich mich über diese Rasse nicht informiert hätte... das habe ich sehr wohl - und war zunächst eher abgeneigt und wollte keinen Hund dieser Rasse. Nach mehreren Gesprächen mit dem Tierschutzverein sind wir dann aber doch zu dem Ergebnis gekommen, dass der Hund zu mir und meinem Umfeld passt. Der Tierschutz hat schon mehrere Ca`s vermittelt und meinte, die spärlichen Informationen, die man im Internet zu dieser Rasse erhält (und die durch und durch negativ erscheinen), würden ihren Erfahrungen zu Folge in keinster Weise zutreffen. Darum habe ich das Kerlchen aufgenommen.


    Es wäre schön, wenn ich mich hier nicht andauernd rechtfertigen müsste... ich beantworte gern Gegenfragen, wenn sie helfen, das Verständnis zu erleichtern.


    Ich bin froh, dass es wenigstens einige hier gibt, die sich um sachliche Kritik und Hilfestellung bemühen. Ich kann es ja verstehen, wenn sich Leute hier um den Hund sorgen und Angst haben, dass er unter den Problemen zu leiden hat. Diese Angst habe ich auch, darum möchte ich die Probleme lösen.