Beiträge von Lino1

    oh ja ich hab schon 1000 Sachen versucht. Ich hab glaub ich das komplette Leckerlie-Regal durchgemacht. Eine Sache mag er, ist aber eher so ein grosses Zahnpflegeteil das man nicht kleinmachen und als Leckerli geben koennte. Fleischwurst und Kaese mochte er genau einen halben Tag. Und dann interessiert es ihn nimmer, und draussen schon zwei Mal nicht. Und viel isst er nicht., a,lso eigentlich muesste er Hunger haben.

    Dass denk ich auch dass es aehnlich ist wie bei Strassenhunden, also Kinder haben ihn zwar beschmust und rumgetragen aber nicht gespielt in dem Sinne. Draussen zeigt er leider grosses Interesse an Voegeln ud Ratten!

    Meint ihr nicht, dass er dann gar nicht mehr weiss, wo er hingehoert?! Viele haben mir auch gesagt ich soll ihn auf keinen Fall mitnehmen...ich weiss echt auch nicht was besser ist. Wenn ich ihn mitnehm faellt es ihm vielleicht noch schwerer sich an die neue Umgebung zu gewoehnen....dacht ich

    Hey,

    also klar war das ein Schock fuer ihn und momentan waere er im Stall sicher gluecklicher. Aber nicht fuer den Rest seines Lebens. Denn die erwachsenen Hunde sind dort meistens angebunden und ich bezweifle, dass er die Freiheiten fuer den Rest des Lbens genossen haette. Ausserdem waere es bestimmt nicht lang ohne medizinische Versorgung. Er war ja total Parasitenverseucht usw. Kontakt zu Menschen hatte er schon auch, wurde immer beschmust und der Star bei den Kiddies. In einem Jahr gehts auch wahrscheinlich wieder nach D, da hat ers dann bestimmt schoener als immer am Stall. Tagein tagaus dasselbe. Ich verwehre ihm gar nicht zu spielen, ich suche schon nach einer Spielgruppe. Ist halt nicht so einfach. Nur ist Korea nicht Deutschland. die Menschen haben eine ganz andere Einstellung zu Hunden. Sie sehen sie irgendwie als Spielzeug oder Puppe, dem man Kleidchen anzieht und die Haare faerbt. DIE lassen ihre Hunde nicht mit meinem spielen, nicht ich!
    Ich gehe dort reiten, so habe ich Rigo kennengelernt. Dachte ich nehm ihn immer mit in Stall zum spielen, aber das kann ich jetzt wohl nicht machen. Das wuerde ihn bestimmt erst recht verwirren. Ich muss ja zusaetzlich zum TA zwei Mal taeglich Tropfen ins Ohr massieren. Er hat ganz massiv Milben! Vielleicht war es dumm ihn da rauszuholen, aber mit dieser Erkenntnis ist mir auch nicht geholfen. Jetzt hab ich ihn und muss zusehen, dass er sich einlebt. Ich wuensch mir doch, dass er gluecklich wird. :verzweifelt:

    Hallo zusammen,

    seit zehn Tagen habe ich einen Hund :rollsmilie3: Ich moechte gleich sagen, dass ich mir das gut ueberlegt und viel ueber die Erziehung junger Hunde gelesen habe. Doch leider funktionieren die Anwkeisungen aus dem Buch in der Realitaet ueberhaupt nicht. Rigo ist zehn Monate alt und hat in einem Reitstall in Korea gelebt (ich lebe in Seoul). Dort habe ich ihn kennengelernt und mich in ihn verliebt. Er lebte dort mit seinem Bruder, Mami, Papi und anderen Hunden frei auf dem Hof. Nachts kamen sie in eine Box. Er hat also halbwild gelebt und kennt keine Regeln. Die Stallburschen haben ihn oft mit dem Fuss gekickt wenn er im Weg war, deswegen mag er schonmal keine Maenner. Meinen auch nicht, was natuerlich suboptimal ist. Das ist das erste Problem. 2. und 3. er hat Milben im Ohr und es ist sehr schlimm. Das heisst, ohne ihn grossartig gewoehnen zu koennen muss ich U-Bahn oder Auto mit ihm fahren, was er hasst. Er muss jedes Mal spucken. Ich muss aber fast jeden Tag hin und da der TA englischsprachig ist und gut, kann ich nicht zu dem um die Ecke. er bekommt auch jeden Tag zwei Mal ein Peulverchen und ne Ohrenspuelung von mir was unserer Beziehung abtraeglich, ist glaub ich. 4. trainieren geht nicht er mag keine Leckerchen und isst eh kaum etwas. Irgendwann ist der hunger so gross, dann isst er wieder, dann ists aber wieder gut. (wie im Buch steht tu ih das Essen dann gleich weg, aber das ist ihm egal :sad2: ) 5. seit vorgestern dreht er durch wenn er andere Hunde sieht draussen. Er will unbedingt hinterher, mit aller Kraft, winselt, jault, bellt, fiept und laesst sich ueberhaupt nicht beruhigen, auch wenn der Hund schon laengst ausser Sichtweite ist! Ich lebe im Hochhaus und neulich haben wir Hunde in der Lobby getroffen und die koreanischen Besitzer liessen ihre Hunde ausnahmsweise spielen. Rigo liebt das, war dann voellig aufgedreht und schnueffelt jetzt immer die ganze Lobby ab und will immer vorm Fahrstuhl sitzen weil da ein Hund mit ihm drin war.
    Ich weiss einfach nicht wie ich die Bindung staerken soll wenn er kein Futter will und 6. Spielzeug und spielen mag er auch nicht. Ich bin leicht verzweifelt. Ich hab schon ne Hundetrainerin angeschrieben, eine von zwei in Seoul, die hat leider erst im Oktober Kapazitaeten. Bis dahin muessen wir das alleine regeln. Hat jemand ne Idee wie ich ihm den Stress nehmen kann? Ich denke, dass ist eine Hauptursache. Was denkt ihr?