Beiträge von Cattahum

    Zitat

    Oh mit so einer Aussage muss man vorsichtig sein. Denn sie ist schlichtweg völlig falsch und führt nur zu Irritationen.

    Mein Hündin wurde auch endoskopisch kastratiert und völlig ausgeräumt. Ich kann diesen minimal invasiven Eingriff empfehlen, da die Hunde wirklich sehr schnell wieder fitt sein. Lt. Aussage meines TÄ sind die gleich am nächsten Tag wieder völlig normal und brauchen auch höchstens am OP Tag was Schmerzmittel.
    Bei meiner Hündin, übrigens sehr wehleidig, war das auch genauso. Sie wurde morgens kastriert, ich konnte sie gleich wieder mitnehmen und am abend war sie wieder völlig normal (nur ausgehungert ;) ).
    Kostet natürlich etwas mehr, aber wenn man seinem Hund schon sowas zumutet sollte es einem das mindestens wert sein.

    Ich habe übrigens nur aus gesundheitlichen Gründen kastriert, ansonsten hätte ich es nicht gemacht.

    Verurteile aber niemanden der kastieren lässt.

    Die Aussage ist leider nicht völlig falsch, sehr viele Tierärzte nehmen bei einer endoskopischen Kastrat die Gebärmutter nicht raus. Siehe auch einige Posts zu Anfang die dazu raten endoskopisch mit Verbleib der Gebärmutter zu kastrieren. Wenn diese mit rauskommt empfinde ich eine endoskopische Kastration als das beste Mittel falls kastriert werden soll.

    Devlin du weißt schon dass ich selber einen Terrier besitze oder? Bei uns leben Hunde seit ich ein Jahr alt war, das woraus ich spreche nennt man Erfahrung. Du sprichst von EINEM Terrier der niemals seine Zähne einsetzen würde und ich sage nicht dass es die nicht gibt. Aber sie sind nicht gang und gäbe, ich wurde als Kind von zweimal von fremden Hunden gebissen, beides Terrier. Das bedeutet aber nicht dass jeder Terrier in meinen Augen bösartig ist. Ein Terrier hat nunmal ein höheres Erregungslevel als die meisten anderen Hunde. Das denke ich mir nicht aus. Je größer der Terrier desto "entspannter" sagt die Erfahrung. Das ist auch nicht allgemeingültig aber ich habe auch keinen Nerv dazu jeden meiner Sätze zu relativieren nur weil sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlt. Und wenn du schon so viel über Vorurteile meckerst dann lass doch deine eigenen beiseite. Du hast EINEN Rottweiler noch dazu in einer Ausnahmesituation gesehen und schließt auf alle Rottweiler. Natürlich sind das große Hunde die größeren Schäden anrichten können, dafür muss es aber erstmal eine Beschädigungsabsicht geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Terrier der für die selbstständige Arbeit an ihm körperlich überlegenen Wild gezüchtet wurde, diese Bereitschaft mit sich bringt ist nunmal höher als bei einem gelassenen Rottweiler. Deswegen ist meine Empfehlung sich den Hund anzusehen und dann zu entscheiden.

    Ich will gar nicht so sehr in die Diskussion kastrieren ja/nein einsteigen, ich will aber zu bedenken geben, dass bei einer endoskopischen Kastration die Gebärmutter im Körper der Hündin verbleibt. Das KANN Vorteile haben, angeblich ist das Risiko der Inkontinenz geringer (bei jüngeren Hündinnen sowie bei kleineren Hündinnen ist das Risiko allgemein geringer) und natürlich ist der Schnitt kleiner. Dafür kann sich der Gebärmutterstumpf aber entzünden und eine (Stumpf-)Pyometra ist definitiv keine schöne Sache und auch gar nicht so unüblich, da der Rest der Gebärmutter immernoch hormonell aktiv ist und so leicht eine Stumpfpyometra herbeiführen kann.

    Mir würde weniger der Rottweiler-Anteil Sorgen bereiten als der Terrier :D
    Es kann dir hier keiner wirklich sagen ob es passt, die Rottweiler die ich kenne (fünf, davon drei mittlerweile verstorben) hatten allesamt keine Probleme mit Kindern schon gar nicht die Kinder aus dem eigenen Haushalt. Mein Terrier hier legt aber auf Kinder gar keinen Wert und ein Terrier hat schnell mal die Zähne parat. Da der Hund aber ja eine Mischung aus mehreren Rassen ist (und es auch für reinrassige Hunde keine Garantie gibt) würde ich euch auch raten, dass ihr euch den Hund mal anschaut und dann gemeinsam mit den jetzigen Haltern überlegt ob der Hund zu euch passt. Per se gibt es erstmal keinen Ausschlussgrund aufgrund der Rassen.

    Bei empfindlichen Ohren, wo auch die Haut empfindlich ist würde ich Öl oder Naturseife nehmen. Öl wie schon beschrieben auf einen Wattebausch (oder Zewa) und die Seife wie von Die No-Hus beschrieben. Ich bin ja bei meinem Basset echt erprobt was Ohren reinigen angeht und selbst von den mildesten Babytüchern bekommt er irgendwann "Pickelchen" im Ohr. Daher gibt es bei uns immer Olivenöl oder Seifenlauge mit meiner Honig-Joghurt Seife oder der Salzseife (er neigt zu wirklich fettigen Ohren)