Beiträge von Cattahum

    Tempo ist bei mir auch eigentlich ein Riesenthema, ich kann stundenlang laufen, egal wie weit, aber ich bin unglaublich langsam :-D 6:00 ist mein Ziel, damit wäre ich echt zufrieden. Derzeit bin ich bei ca. 7:00. Obwohl ich derzeit wohl eher bei 10:00 oder noch mehr bin, war ja 2 Wochen nicht mehr laufen wegen der scheiß Grippe.
    Ich bin ja mal für ein verlängertes WE - DF Lauftrainingslager :-D

    @nepolino Um Tempo aufzubauen helfen Tempoläufe 1-2mal die Woche. Wir haben die früher im Stadion gemacht, entweder Pyramide (100,200,300,400,300,200,100) oder halt 10*200. Dazwischen nicht stehen bleiben sondern locker die Stadionrunde zu Ende laufen und sobald man am nächsten Start ist wieder lossprinten. Also 100m schnell, 200 langsam, 200 schnell, 100 langsam, 300 schnell, 400 langsam, 400 schnell, 100 langsam, 300 schnell, 200 langsam, 200 schnell, 300 langsam, 100 schnell. Davon dann 2-3 Sätze...
    Oder Fahrtenspiele, also einfach Tempo quer durch die Reihe variieren

    Das Terrier nicht zu den Verträglichsten gehören kann ich so schon bestätigen. Allerdings hat auch vieles mit Sozialisierung und Erziehung zu tun, wie vieles. Mein Terrier ist mit einer deutlich kürzeren Reizleitung "gesegnet" als meine anderen beiden. Wenn dem einer nicht passt und ich kurz nicht aufpasse hat er auch mal nen Terrier im Gesicht hängen.
    Nahezu jeder Terrier der uns begegnet ist unverträglich, in meiner alten Staffel war ein besonders ausgeprägt unverträgliches Exemplar. Der stand allerdings so gut im Gehorsam, dass es zu handeln war

    Mensch, 30km sind aber auch eine ordentliche Strecke :shocked:

    Langweilig wird mir irgendwie auch nicht, ich vertiefe mich immer in Gedanken, in letzter Zeit dreht es sich um die Alpenüberquerung. Die Frage was ich alles mitnehmen muss und wann/wo kaufen usw. Mein Problem ist, dass ich dann ein langsameres Tempo laufe als wenn ich mich konzentriere einen Schritt zuzulegen.

    Ares war bzw ist auch ein Junkie. Bei ihm war die Aussage ähnlich, der sei glücklich wenn er Bällchen holen darf. Sein erster Tag bei mir war sein persönlicher Albtraum. Ich hatte ihn angeleint, meinen Fuß auf der Leine und machte mit den anderen Dummyarbeit. Ares durfte nicht ein Spielzeug holen. Nach einer halben Stunde sind wir zurück ins Haus, er hat sich hingelegt und den ganzen Tag gepennt. Erst da wusste ich wie schlimm es ist. Mittlerweile mache ich Dummyarbeit mit ihm als Alternative. Angefangen haben wir damit, dass er sitzen bleiben musste und ich mich einfach mit Spielzeug entfernt habe. Dann wieder zurück und Leckerchen. Er wusste dass das Spielzeug bei mir ist, ich hatte es aber nie sichtbar dabei. Irgendwann dann in 4-5m Entfernung das Spielzeug hingelegt und er durfte es holen. Direkt ein Tauschgeschäft mit Leckerchen. Ich musste ihn anfangs fast zwingen das Leckerchen zu nehmen. Die Distanz haben wir immer weiter ausgebaut, irgendwann hab ich das Teil einfach fallen lassen, dann ein Stück hinter mich geworfen usw. Wir sind auf dem Stand, dass er sitzen bleibt, ich ein Spielzeug über ihn werfe und Milka es holen darf, ohne dass eine Welt für den kleinen Mann zusammenbricht.
    Gleichzeitig habe ich auch für ihn "Schluss" etabliert. Das bedeutet, Spielzeug ist bei mir, er bekommt ein letztes Leckerchen und darf sich allem anderen widmen. Er wird entweder ignoriert oder weggeschickt wenn er ankommt.
    Tatsächlich darf er alle paar Wochen gemeinsam mit Milka unkontrolliert hinter Spielzeug her jagen. Aber ich übertreibe es dann nicht. Vor allen Dingen folgt gleich im Anschluss eine kurze Impulskontrolleinheit und eine ruhige Runde. Das solltest du aber erst ausprobieren, wenn alles andere einigermaßen sitzt. Es kann sein, dass er nie wieder hinter einem Ball einfach hersetzen darf. Das sollte man unbedingt akzeptieren und vor allen Dingen nicht den Hund bedauern.