Beiträge von Cattahum

    Habe ich ja nicht gesagt dass es sich ausschließt, ich hab nur gesagt es gibt solche und solche, und das sogar bei ein und demselben HF. Und ja man muss Prioritäten setzen, aber es ist nicht mein Job zu urteilen ob diese richtig gesetzt sind. Das haben die HF ja selbst zu verantworten.

    Meine bevorzugte Rasse wären sie übrigens auch nicht. Weder für DH noch für die Rettungshundearbeit (mal abgesehen davon, dass mein Herz den Jagdhunden gehört).

    Also bei der Bundeswehr ist ein Diensthund nicht immer gleich Familienhund ^^
    So richtig privat kenne ich nur einen ausgemusterten, den mein Vater übernommen hat (die Bundeswehr gibt regelmäßig verrentete Hunde ab) der ist tiefenentspannt. Dem merkt man an dass er mal einen Job hatte, der ist drahtig und immer auf zack, aber auch sehr gut händelbar. Er wurde allerdings ausgemustert weil er zu wenig Trieb bei der Arbeit hatte mit 7 Jahren.
    Anders habe ich mich mit einem HF (auch Bundeswehr) bei einer Vorführung unterhalten, die Hündin die er da hat laufen lassen lebt so in der Familie mit, war aber auch noch nicht in Afghanistan. Sein anderer Diensthund kann nicht in der Familie leben und könnte auch niemals in so einer Vorführung frei laufen. Den müsse er zu gegebener Zeit resozialisieren.
    Gibt halt solche und solche und ich glaube das liegt nicht nur an der Ausbildung


    Davon abgesehen wenn ich an den Eingangspost denke: ich treffe immer mehr Malinois mit einem sehr dünnen Nervenkostüm. Da würde selbst mein Terrier noch nicht mit der Augenbraue zucken (bspw Person kommt ins Büro) und die Malinoishündin steht bald senkrecht in der Leine.
    Das ist nicht unbedingt die Regel, kommt mMn aber viel zu oft in unerfahrenen Händen vor. Mag ja Leute geben die sowas möchten nur wenn dann Uschi B. (Name frei erfunden) von nebenan mit so einem ankommt und gar nicht weiß was sie an der Leine hat (aber die Rasse ist ja so gesund und so wenig überzüchtet und die sind so aufmerksam und so tolle Familienhunde) dann sind die Probleme vorprogrammiert.

    Jaaaa, dank meines Bassets kann ich andere Hundehalter richtig gut nerven :D

    Manchmal sieht er einen anderen Hund vor mir (Hundeauslaufgebiet) und wenn ich dann nicht schnell genug bin rennt er los. Zum Glück brauche ich niemals zu rufen dass er nix macht, die kippen eh alle vor lachen um wenn er losrennt.
    In besagtem Gebiet ist er mir schon stiften gegangen, zum benachbarten Krankenhaus zum Cafeteria-Lieferanten Eingang. Den mitlaufenden Hundebesitzern habe ich dann auch gesagt "Das hat der ja noch nie gemacht"
    Mittlerweile geh ich ihn dort auch häufiger mal holen, was die anderen vielleicht auch nervt, aber bevor er wieder abhandenkommt :fear:

    Und manchmal sage ich auch: "Ach das macht doch nix" wenn mich ein anderer Hund angesprungen hat, obwohl ich mich selbst über die Leute ärger :D (ich sehe das dann immer als Rache)

    Ist aber definitiv ein hausgemachtes Problem. ;) Also es gibt einfach Hunde die neigen dazu unruhig zu werden, da muss man von Anfang an einschreiten (wenn es einen stört) und es gibt Hunde die sind tiefenentspannt wenn man sich fertig macht. Meine dürfen sich freuen wie sie wollen solange sie nicht anfangen irgendwelche Laute von sich zu geben und sich ordentlich das Halsband anziehen lassen. Dadurch dass wir fast nur Zugstophalsbänder verwenden geht das ganz gut, da sie alle gelernt haben (lernen) selbst mit dem Kopf durch das Halsband zu gehen. Das bringt viel Ruhe rein.
    Also hausgemacht insofern, als dass eure Hunde einfach dazu neigen und ihr dann vielleicht von Anfang an ein anderes Ritual hättet einführen müssen. Ein anderer Hund würde vielleicht nicht so reagieren mit eurem Ritual.

    Zitat

    ich machs weiterhin weil es tierpsychologisch das richtige ist, weil er keine falschen erfolgserlebnisse erlebt. natürlich üben wir abbruchsignale und alternativhandlungen.

    Schreib bitte weil du es für das Richtige hältst. Ob es wirklich das Richtige ist wissen weder die Tierpsychologen noch wir normalen HH, aber jeder kann seine Vorgehensweise für die richtige halten.

    Du hattest mich weiter oben zitiert, von wegen dass du das Ganze machst bevor der Hund bellt usw. Das habe ich nie angezweifelt, ich schreibe im Allgemeinen über das Hochnehmen von Hunden. Ich hab auch schon irgendwelche 15-20kg Hunde auf dem Arm gesehen weil die ne "Abreibung" bekommen haben und dann schnell auf den Arm wollten. Besitzer hat das getan, förderlich für Hundebegegnungen war es aber nicht. So Fälle meinte ich.

    Unsere Hunde sind auch alle mit TroFu ohne Probleme alt geworden. Ich barfe jetzt nur weil es für mich derzeit günstiger ist meinem Basset ein Futter ohne Allergieauslöser mit Barf zuzubereiten als irgendwie anders. Nassfutter vertragen sie alle nur mal als Bestätigung bei der Arbeit, also gaaaaanz selten.
    Wenn es deiner Hündin also mit TroFu gut geht, warum nicht?! Solltest du dir wirklich Gedanken machen wegen des Wasserhaushaltes kannst du das ja auch noch einweichen. Und wenn es dir fad vorkommt kannst du nach und nach testen was sie als Zusätze verträgt. Mal ein Ei, Nudeln, Quark, Joghurt usw…
    ICH sehe da kein Problem

    Ich bin auch eher gegen das Auf den Arm nehmen, es gibt ein paar Gründe wann ich meinen Mini auf den Arm nehme: zum Treppen hoch/runter tragen, wenn es -10°C sind und er friert ohne Ende damit er sich kurz aufwärmen kann und (was noch nicht vorgekommen ist) wenn ich keine Leine dabei hätte und mir in einer Situation unsicher bin ob ich ihn kontrollieren kann oder nicht.

    Jetzt folgt MEINE Meinung:
    Ich finde gerade bei Angsthunden das auf den Arm nehmen gefährlich. Man bestätigt den Hund ja in der Situation und somit für das Verhalten. Er lernt also dass es richtig ist zu kreischen/bellen/wegzurennen etc. Und dann wundert man sich wenn der Hund Probleme bei Hundebegegnungen oder in anderen alltäglichen Situationen hat.
    Es spricht nichts dagegen körperlich Schutz zu bieten so wie Quebec das sagt in dem der Hund zwischen den Beinen Zuflucht suchen kann oder indem man andere Hunde verscheucht. mMn lernt der Hund nämlich nur dann, dass Frauchen Schutz bietet. Alles andere ist finde ich zu vermenschlicht.
    Der Terrier hat übrigens auch am Boden ganz schnell gelernt aus Unsicherheit nicht das Kläffen anzufangen.