Beiträge von Cattahum

    Meine drei Helden sind total beliebt bei allen Tierärzten =) Sie benehmen sich wie immer, Milka möchte freiwillig auf den Tisch klettern und es wird sich gegenseitig von der Waage geschubst weil jeder mal drauf möchte. Das einzige was Milka nicht mag ist Fieber messen, da würde sie schnappen, aber das bleibt bei ihr einfach nicht hängen. Wenn ich jeden einzeln mit habe sind sie eeeetwas verhaltener, für den Tierarzt kaum zu merken. :smile:

    Also die Kosten hängen hauptsächlich davon ab wie weit die Trainingsgebiete entfernt sind. Je nach Staffel kommen dann noch kosten für die Ausrüstung dazu. Geld für die Ausbildung selbst nimmt keine Organisation.
    Ich fahre z.B. zwei mal pro Woche zum Training, im Monat sind das zwischen 500 und 800 km. Ab und an fahren wir mit dem Einsatzfahrzeug. Wenn man also 30 Cent pro Kilometer rechnet kommt man auf 150-240€ im Monat. Dazu dann noch die Kosten für die Bestätigung beim Opfer, also entweder Spielzeug welches hoch im Kurs steht oder Futter. Also nochmal 10€ pro Monat bei beiden Hunden.
    Da ich zwei Mantrailer ausbilde mussten natürlich so Sachen wie Geschirr und Leine, Warnweste für den Hund, Hüfttasche für mich usw. gekauft werden. Das waren für meine Hunde nochmal Kosten von 200-300 € aber einmalig. Das Zeug hält ja ewig. Für die Flächenhunde werden die Kenndecken in der Regel zentral beschafft und nur "ausgeliehen" solange wie man Rettungshundearbeit macht. Die meisten Hundeführer kaufen sich dann noch eine Leine mit Schnellverschluss (ca 15 €) und auch eine Hüfttasche oder Rucksack (kosten unterschiedlich).
    Einsätze werden nicht bezahlt. Das Ganze ist ja eine ehrenamtliche Tätigkeit. Ehrlich gesagt finde ich die Frage in dem Zusammenhang echt befremdlich.
    Ich hatte irgendwann mal ein Seminar zum Thema Versicherung und da wurde in einem Beispiel ein ausgebildeter und geprüfter Rettungshund totgefahren und dann ging es um den Schadensersatz. Ich meine in Erinnerung zu haben, dass der Hund eine fünfstellige Summe wert war. Man muss dazu sagen, dass den Hundeführer warum auch immer keine Schuld traf.

    Also mit den einmaligen Kosten ist man mit bis zu 300€ dabei, die monatlichen Kosten variieren zwischen 100 und 300 € je nach Entfernung der Trainingsgebiete und Trainingshäufigkeit.

    Ich für meinen Teil empfinde das zum Beispiel gar nicht so, dass sich alle einen bewusst schwierigen Hunde holen, den Nervfaktor teilen sich diese Personen (und die gibt es) und die Personen die behaupten der Hund sei extrem schwierig und sich damit brüsten. Damit meine ich nicht diejenigen deren Hund bei wem anders einfach besser aufgehoben wäre sondern diejenigen die durchaus mit dem Verhalten klar kommen aber immer wieder betonen wie schwierig ihr Hund doch sei.
    Diejenigen die ungewollt einen für sie schwierigen Hund haben und erkannt haben dass sie vielleicht einfach nicht der ideale Mensch für diesen Hund sind haben mein vollstes Mitgefühl, das ist für keinen der Beteiligten leicht.

    Allerliebste Alexa,

    kannst du mir sagen welches Ticket ich besorgen muss für die Bahn? Alex ist doof, Patrizia kann ja nicht mit, also hab ich ihn gefragt ob er nicht vielleicht mit möchte, aber nein, der Herr möchte den Tag auf der Couch verbringen :roll:

    Ich freu mich ehrlich gesagt am meisten auf die Bahnfahrt :lachtot: das wird ein Spaß, wir vier Mädels mit den Hunden. Ich gebe dann ab Hbf Bescheid in welchem Wagon wir zu finden sind.