Ich habe eine schwarze Kleinpudelhündin und mache mit ihr Obedience und Tricktraining. Im Obedience starten wir in Klasse 1, mit den Tricks waren wir schon in Wettbewerben erfolgreich. Dummyarbeit liebt sie auch sehr, leider haben wir im Moment keine Trainingsgruppe. Mantrailing haben wir auch eine Zeitlang gemacht. Überhaupt findet Cara Nasenarbeit in jeder Form toll.
Das alles klingt nach vollem Programm, aber an den allermeisten Tagen ist einfach Radfahren/Spazierengehen mit ein bißchen Ballwerfen, Spielen und Schnüffeln angesagt.
Außerdem hat Cara den Test bei den 'Helfern auf vier Pfoten' erfolgreich bestanden und wir durften seitdem auch schon mal eine Schulklasse besuchen und den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden vermitteln. Was Cara grundsätzlich sehr geeignet zum Umgang mit Kindern macht, ist neben Kontaktfreude ohne Aufdringlichkeit vor allem, daß sie gegenüber Menschen, auch Kindern, weder Futter noch Spielzeug verteidigt.
Die Schur beim Pudel ist nun wirklich jedem selbst überlassen, außer man will ausstellen. Auf Schauen bevorzugen die Richter leider oft die auffälligen Frisuren, jeder Teilnehmer wünscht sich die bestmögliche Bewertung und wird deshalb seinen Hund so vorstellen. Dadurch entsteht aber leider bei 'normalen' Hundefreunden das Bild vom geschniegelten, hochgestyltem Pudel, das wirkt eher abschreckend und schadet meiner Meinung nach dem Image der Rasse ganz erheblich.
Anatomisch zeigt sich der Pudel aber als Hund im eleganten Jagdhundtyp, ohne irgendwelche Übertreibungen.
Dagmar & Cara