Beiträge von SweetEmma

    So, meine Mädels sind auch wieder dran!
    Lotte ist seit 1 Woche läufig & gewöhnlich wird es Emma dann auch innerhalb der nächsten 2 - 3 Wochen.

    Mal ne Frage, haben eure Hündinnen auch dünneren Kot (teilweise Durchfall) am Anfang der Läufigkeit? Ist mir bei Lotte jetzt schon zum 2. Mal aufgefallen. Ganz zu Beginn der Läufigkeit musste sie sogar in 2 Nächten Nachts raus. Jetzt fällt es mir nur noch auf dass sie morgens immer 2-3 Mal muss und es da mit jedem Mal dünner wird.

    wenn es eine Blasenentzündung ist dann sollte das doch für einen TA leicht zu diagnostizieren sein?! Dass es Beide haben ist zwar selten, kann aber vorkommen. Auch das pinkeln im liegen wäre ein zeichen dafür. Normalerweise pinkeln hunde dann aber mehr. Ist eigentlich wie beim Menschen,das Gefühl zu müssen,aber es kommen nur ein paar Tropfen. Mit AB sollte das aber schnell im Griff sein, nebenbei kann man nieren & blasentee geben oder cranberry Saft (unters Futter oder cranberrys so geben, der hohe Vitamin C gehalt hilft).

    Das würden die Hunde ja auch machen,aber eben so dass sie mir dabei die Arme ausreißen und Lotte dabei extem Spurlaut gibt. Ich weiß nicht wie ich da Ruhe rein bringen soll um ohne kreischen und extremes ziehen weitergehen zu können. Wenn ich ab und an mal nen Hasen auf dem Feld sehe den Lotte nicht sieht, dann lasse ich sie gezielt suchen und die Spur verfolgen,das geht recht ruhig, zwar aufgeregt aber nie so extrem! Sie macht das auch super, teilweise 2km bis das wild dann im Unterholz verschwunden ist und wir abbrechen mussten . ..aber da haben sie halt auch nicht sichtreiz und Geruchsreiz :/ gleichzeitig

    Ich bleib bei sowas stehen, bis der Hund sich sicher beruhigt hat. Lasse Bossi aber abliegen. Wenn ers verdaut hat und weiter möchte, steht er auf, schüttelt sich (Streßabschütteln), gut mich an, sodaß es selbst ein Blinder versteht, daß er jetzt so weit ist, und wir können weiter - total ruhig, Hundi hat sich voll unter Kontrolle. Meine Trainerin sagte damals, das kann die ersten Male notfalls 2-3 Stunden dauern. Naja, ne Dreiviertelstunde war´s dann glaub ich beim ersten Mal (und das noch auf größeren Abstand)...... Inzwischen sind wir bei 5-10 Minuten, je nach Entfernung und Aufregungsgrad, mit dem er schon in die Situation reinging, und wie ausgelastet er zum betreffenden Zeitpunkt war.
    Wenn er noch net so weit ist, scheint er nur leicht nervös, fiept mal ganz kurz, springt mal unaufgefordert auf und scannt, zappelt etc. - solang sowas kommt, bewege ich mich nicht vom Fleck. Zeichen kann z.B. sein, daß der Hund im Platz den Kopf ablegt, wenn die Entspannung groß genug ist. Oder sich einfach körpersprachlich von der Quelle der Aufregung entfernt (Umdrehen zu Dir o.ä., während er vorher mit Nase Richtung Wild lag). Oder Dich anstupst: "wie, Du stehst? Wasn los, kömmer weiter?" *gg Dann ruhiges (!) Lob und gechillt weitergehen.

    Sollte Hund sich wieder reinsteigern, sofort stehenbleiben, wieder ins Platz, wieder warten......

    Geht der Hund so aufgeregt aus der Situation, ist er bei der nächsten Begegnung sofort wieder auf 180.

    Geht er ruhig aus der Situation, lernt er, sich selbst runterzufahren (also ohne Kommando --> größter Lerneffekt, wenn er selbst das schafft!), und wird auf Dauer eher "Wild = Entspannung" verknüpfen als "Wild = Aufregung"..

    Nicht zu vergessen: ein anständiges Abbruchsignal, das in jeder Situation funktioniert.

    ohman, wenn ich das so lese frag ich mich wie wir das schaffen sollen :/ ! Ich muss sagen,es ist nicht bei jeder wildsichtung so! Wild das den Weg kreuzt und dann wieder auf der anderen Wegseite verschwindet ist schnell erledigt! Am schlimmsten ist es wirklich wenn das Wild z.b. direkt vor uns in die Richtung flüchtet in die wir weitergehen wollen! Wir müssen ja dann der Spur folgen & da geht bei den Damen garnichts mehr! Wir würden mind. 30min stehen bis Ruhe ist, beim 1.Schritt geht das Geschrei und gezerre wieder los,wir bräuchten für 100m mind 3Stunden wenn wir das wirklich konsequent durchziehen wollten. Dolche situationen gibt es meist morgens oder in der Mittagspausenrunde, wie soll ich meinem chef erklären dass ich 4 Stunden später komme als normal? :shocked:

    Das kann sein. Oder aber sie fühlt sich für Emma verantwortlich. Bliss tickt so. Die meint, sie müsste auf alle aufpassen und ist viel heftiger unterwegs, wenn Tex dabei ist. Ganz schlimm ist sie, wenn der 4 Monate junge Spitz dabei ist. Da ist sie dann wirklich auf Daueralarm und unter Strom. Deshalb gehe ich zur Zeit auch viel getrennt, um Ansprechbarkeit bei Hundesichtung zu üben und ihr wieder zu vermitteln, dass rausgehen schön ist und Entspannung bedeutet.
    Sie wird nächsten Monat zwei und hat gerade auch, nach einer sehr sehr unkomplizierten Junghundezeit, eine Horrorphase. Sie ist unsicher, aufbrausend und nervös. Ich habe sie deshalb stark entschleunigt, Agility bis auf weiteres auf Eis gelegt, mache nur Kopfarbeit und Rally Obedience und versuche ihr gerade so wenig Stress zu machen, wie es geht. Dazu viel Einzeltraining mit dem Clicker und Bestätigung von ruhigem Verhalten.

    Ja kann man, wenn man das Erregungslevel nicht so hoch schießen lässt. Meist hilft schon größerer Abstand vom Reiz, damit das funktioniert. Ich würde da auch wirklich sehr hochwertige Leckerchen nehmen. Gekochte Hühnerherzen, Stinkekäse, Putenbrust. Wienerle...


    Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.
    Dann werden wir uns mal mit Superleckerlie bewaffnen, auch wenn das bei Lotte keinen wirklichen Unterschied macht. Fressen ist ihr nicht so wichtig, egal mit was ich wedle, aber wir probieren es nochmal.
    Vielleicht sollte ich auch den Clicker aufbauen, vielleicht reagiert sie darauf besser.

    Woher weiß ich ob es "Unsicherheit" ist oder "Beschützen" ? Gibt es da irgendwelche typischen Anzeichen oder wird mir da nur ein gescheiter Trainer etwas zu sagen können?

    @SilkesEika auch dir vielen Dank! Ich werde mir das Buch mal anschauen, vielleicht ist das auch etwas für uns. Sobald ich zuhause bin lese ich mich mal durch euer Trainingstagebuch. Wenn ich fragen hab dann schreib ich dich einfach an, ich hoffe das ist ok.
    Ich werde wohl wirklich gezielt Abends und am Wochenende getrennte Runden einlegen müssen, anders sehe ich da im Moment keine Chance, aber so wie die Situation ist nervt sie mich einfach nur. Könnte die Zwei echt manchmal an die Wand klatschen oder im Erdboden versinken :rotekarte:

    Ich hatte bei all meinen Hunden bisher die Unsicherheitsphase um das 3. Lebensjahr. Problemverhalten was vorher klein oder unauffällig war verstärkt sich, sie waren ängstlicher, belliger, prolliger. Ich denke einfach die Hunde werden wirklich erwachsen, der Entwicklungschub verändert die Welt.
    Meine Bordermaus war exact wie Deine Emma. Bellen an allen Enden, das fing mit einem Jahr harmlos an und mit 2,5 war es nur grausam. Antistressprogramm, ruhige Spaziergänge ohne große Ablenkung, ruhige Beschäftigung bis sie runtergefahren war. Dann angefangen die schlimmsten Baustellen schönzufüttern. Zuerst Menschen, dann Hunde und der Rest erledigte sind mit weniger Stress von selbst.

    Wenn Du mit zwei Hunden gehst würde ich mich nur auf den Hund mit dem Problemverhalten konzentrieren, ausweichen und ruhiges Verhalten belohnen. Gezieltes Training alleine.

    Wenn du mir sagst wie man mit einem Podenco einen "ruhigen" Spaziergang macht? Lotte ist eigentlich ruhig, Zuhause absolut runtergefahren, draußen natürlich Rassetypisch Ohren, Nase, Augen immer auf Empfang, aber nicht hibbelig. Sie geht normal Gassi, dreht aber bei Wildsichtung oder Wildwitterung hoch, kommt aber wenn der Reiz vorbei ist auch schnell wieder runter. Hier ist es egal WO ich Gassi gehen, egal ob Wald oder Feld, Verhalten immer gleich. Draußen gehen wir eigentlich wirklich nur Gassi, machen mal ein paar Tricks (für die sich Lotte draußen garnicht begeistert) oder suchen Leckerlies im Gras.

    Sind wir im Ort unterwegs ist sie eher auf "Halb 8" weil hier halt die Erwartungshaltung " Hund kommt um die Ecke" höher ist. Wie ich das verhindern kann weiß ich nicht.

    Kann man auch "schönfüttern" wenn ein Hund garnicht Leckerlie-Geil ist? Emma tut für Leckerlies fast alles, Lotte spuckt sie mir bei Stress vor die Füße und will sie als Belohnung teilweise garnicht.

    Ich danke euch erst mal für die vielen Antworten & Anregungen.

    Gesundheitlich ist bei Lotte alles okay? (Ist zwar keine "Krankheit" aber war/wird sie läufig?; meine war vom Verhalten recht ähnlich - ich war echt verzweifelt - die TA hat dann eine subklinische SDU diagnostiziert)

    Lotte macht auf mich einen gesunden Eindruck, Krankheiten sind keine bekannt, allerdings wurde bis jetzt auch die Schilddrüse nicht untersucht. Lotte ist im Moment gerade wieder läufig, dass das die "Symptome" verstärken kann ist mir bekannt, allerdings wird es ja jetzt seit einem Jahr schleichend schlechter, nicht nur wenn sie läufig ist.

    Ich hab jetzt auch gleich an eine Schilddrüsenunterfunktion gedacht. Ist sie kastriert? Dann ist eine SDU um einiges wahrscheinlicher als bei unkastrierten Hunden.
    Mein letzter Dackel hatte auch eine subkl. SDU.

    Nein, sie ist nicht kastriert.

    Könntest du es evtl. auch falsch deuten ? Das sie nicht unsicherer sondern sicherer, älter und reifer wird ? :???:

    Ausschließen will ich nichts, kannst du mir sagen woran ich den Unterschied feststellen kann?

    Hast du die Augen schonmal kontrollieren lassen?
    Wenn sie hauptsächlich bei sich schnell bewegenden Menschen und auch im Dunkeln unsicher reagiert, könnte es sein, daß sie schlecht sieht und deshalb unsicher ist.

    Ich hab jetzt auch spontan an schlechte Augen gedacht...

    Nein, die Augen sind noch nicht kontrolliert worden. Da Lotte aber jede Maus erwischt & jeden Hasen auf 500m entdeckt hatte ich da noch nicht dran gedacht.


    Mein Problem ist dass ich unter der Woche nicht die Möglichkeit habe mit beiden Hunden getrennt zu gehen. Ich arbeite noch 8 Stunden am Tag und da bleibt wenig Zeit um die 2 großen Runden noch aufzuteilen. Die letzte Gassirunde am Abend ist aber kein Problem, das geht eigentlich immer. Verhindert aber nicht dass es auf den 2 großen Runden trotzdem zu unschönen Begegnungen kommt.
    Das Problem ist, Lotte ist draußen absolut "stur", sie kennt draußen nicht mal ihren Namen, Interesse an Zusammenarbeit mit dem Menschen ist bei ihr gleich NULL. Mit Druck kommt man bei ihr keinen Schritt weiter, mit Strenge auch nicht & Leckerlies interessieren sie draußen garnicht. Mit Spielzeug brauch ich erst garnicht kommen.

    Was ich garnicht verstehe, WARUM tritt der Terror nur auf wenn Lotte mit Emma unterwegs ist? Wenn ich mit Lotte alleine bin, oder mein Mann mit Lotte alleine unterwegs ist dann ist sie ein anderer Hund. Sie bleibt in der Nähe, schaut nach uns und 99% der Situationen die mit Emma zusammen ein Problem sind klappen problemlos. Fühlt sie sich nur stark wenn Emma dabei ist und traut sich alleine nicht Terror zu machen?