Beiträge von SweetEmma

    Ich hatte noch nie einen Jagdhund, das stimmt.
    Aber ich denke nicht, dass der Hund (egal, welcher Rasse er angehört) ein Trauma davonträgt, wenn eine Situation mal sehr sehr unangenehm war.

    Für mich klingt die geschilderte Situation nach Ressourcenverteidigung und da wäre wir ziemlich egal, ob es ein Jagdhund, DSH oder Malteser ist.

    Weichmäuliger Jagdhund schön und gut - tot ist der Vogel trotzdem. Wir gesagt: Ich hoffe, dass der TE diese Situation als Warnschuss sieht, ernsthaft mit seinem Hund zu trainieren =)

    der vogel hätte doch eh keine Überlebenschance gehabt. Sorry, kleiner Vogel in Großem Hundemaul, ein Vogel ist nicht gerade robust,selbst wenn er noch geflattert hätte, dann wäre er eben ne stunde später im Gebüsch verendet. Nicht toll,aber nun passiert. Jede Freigängerkatze macht das täglich,da dreht auch keiner durch und will mit gewalt den vogel retten.

    solche Dinge wirst du bei beinem Hind der weiß was jagen ist nie 100% verhindern können. Wenn die Beute direkt vor den angeleinten Hund rennt oder für Mensch unsichtbar neben dem Weg sitzt dann lässt sich das auch mit Leine nicht 100% verhindern,vorallem wenn man reaktionsschnelle Hunde hat die gezielt beim 1. Biss töten. Wichtig ist dass das Kommando AUS zu trainieren, das kann auch mal Leben retten wenn Hund etwas gefährliches/giftiges ins Maul nimmt.

    Also, ich finde ja, dein Hund war noch recht brav. Bei meinen Hunden habe ich da gar keine Chance mehr ranzukommen. Vögel, Mäuse und anderes Kleingetier wird sofort totgebissen und gefressen. So schnell kann ich gar nicht Stop sagen. Hazel hat letztens eine Ratte gepackt, da habe ich so panisch gekreischt, das sie kurz abgelassen hat. Die Ratte war aber schon tot.
    Ich hake das ebenfalls und "Shit Happens" ab. Ich finde das zwar nicht schön, aber habe keine Idee, wie ich das abstellen kann (außer MK und Leine). Dafür finde ich es aber wieder nicht schlimm genug :hust:

    wir hatten schon das selbe Ratten-Erlebnis. Ich dachte nur mein 12kg Hund ist so verrückt und legt sich mit Ratten an. Ich dachte die macht ihren Mäusesprung ins Gras und dann wars aber keine Maus sondern ne Ratte. Glaub im ersten Moment war sie selbst überrascht & ich hab vor Schreck so nen Brüller losgelassen dass sie sie hat fallen lassen .... aber bei uns ist alles beim 1. Biss tot, Genickbruch,da brauch ich mich auch nicht mehr beeilen dass die Beute schnell abgelegt wird

    tja, einem Jadhund die Beute wieder abzunehmen ist ohne Training nicht so einfach. Ich habe bei meinen 12 & 17kg Hunden Anfangs mit "Gewalt" Maul auf und Beute raus gemacht. Inzwischen haben wir das "Aus" so sorgfältig trainiert,kleinschrittig mit immer hochwertigeren Dingen als Tauschgeschäfte,dass hier inzwischen alles abgegebn wird, von Mäuse (die Anfangs schnell geschluckt wurden) bis hin zu jeglicher Anderer Beute. Inzwischen bringen sie es sogar und legen es vor mir ab weil sie wissen dass es Dafür Lob und etwas sehr leckeres gibt. War aber 6Monate ein hartes Training.

    Ich kenne mich mit BSD Problemen bei Katzen nicht aus, aber bei Hunde ist es so dass durch Würmer eben eine BSD Problematik entstehen kann. Magen & Darm hängen eben sehr nahe mit der BSD zusammen. Bei meiner Emma wurde auch als erstes mal auf Würmer und Giardien getestet um zu schauen ob die Probleme von dort kommen. Kamen sie bei uns aber nicht.

    Extrem hohe BSD Werte sind schon nicht toll, normalerweise geht man da (beim Hund) auf jedenfall erstmal mit einem extra BSD Futter ran (sehr Fettarm, leichtverdaulich usw.) je nach Schwere gibt es Infusionen um die BSD zu spülen und zu entlasten. Außerdem Schmerzmittel und etwas gegen das Erbrechen.

    Wenn du deinem Tierarzt für deinen Hund vertraust dann ruf an und schick ihm das Ergebnis vom Blutbild zu (das kann auch der eine TA zum anderen schicken falls du kein Fax oder E-Mail hast).
    Aber beim Thema BSD Entzündung bin ich durch meine Hündin ein gebranntes Kind, d.h. vielleicht hat dein TA recht und du musst dir wirklich nicht viele Gedanken machen. Mir persönlich wäre ohne 2. Meinung nicht wohl, ich habe gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören.

    Alles gute euch!

    bei einem Hund der alleine bleiben kann sehe ich als Ausnahmefall 8 stunden als nicht problematisch. Für manchen Hund vermutlich besser als in einer unbekannten HuTa. Finde die von dir beschriebene Huta aber auch nicht so doll. ich würde den hund vermutlich zuhause lassen wenn er alleine bleiben kann & schauen dass mittags irgendjemand mit ihm raus geht,zumindest kurz.

    @SweetEmma
    Ich glaube nicht, dass sie einen Bauernhof braucht.
    Außen rumlaufen? Da wäre sie bestimmt schnell weg.
    Was liebevoll Ländliches mit einem oder zwei Menschen mit viel Geduld halte ich da eher für geeignet.
    L. G.

    er hat doch gesagt am besten ein bauernhof mit eingezäuntem Grundstück wo sie frei entscheiden kann wann und ob sie ins Haus will oder lieber in der Scheune schlafen will. Ich glaube selbst ländlich mit "zwang" mit Menschen in einem Haus zu leben und kontakt haben zu "müssen" ist doch für sie schon Stress.

    Also ich habe hier 2 absolute Fressmaschinchen. Denen könnte ich 3kg Nassfutter vorsetzen und die würden fressen bis es weg ist oder so lange bis sie sich erbrechen müssen.
    Ich habe meine Hunde jetzt fast 4 Jahre, es gab noch nie eine Situation in der das von mir angebotene Hundefutter nicht innerhalb von 1 Minute komplett gefressen war. Wär das mal nicht so dann wüsste ich dass meine Hunde ziemlich krank sind.
    Ich könnte hier kein Futter zur freien Verfügung hinstellen, sobald es steht ist es weg, egal in welcher Menge.
    Es gibt Hunde bei denen kann man das Futter einfach hinstellen und sie fressen wann und wieviel sie lustig sind über den Tag verteilt, das würde bei meinen Zwei nicht gehen.