Beiträge von SweetEmma

    @AlexMITSam

    Klar kann es sein dass in Spanien Hunde vermehrt werden und dann irgendwann von ihren Besitzern auf der Straße ausgesetzt werden. Aber ich verstehe nicht wo ich dieses TUN unterstütze nur weil ich dann einen dieser Hunde bei mir aufnehme? Ob der Hund jetzt dort auf der Straße lebt oder bei mir macht für den ehemaligen Vermehrer keinen Unterschied. Er hat sein Geld eh bekommen, von dem der den Hund irgendwann mal gekauft hat, aber nicht von mir.
    Vielleicht hat er Vermehrer die Hunde auch, weil er sie nicht los geworden ist und diese halt mit 5 Monaten fast nicht mehr verkäuflich sind, einfach direkt auf der Straße ausgesetzt um Platz für neue Welpen zu haben.
    Gut möglich, aber ICH ändere daran nichts. Ich gebe dem Vermehrer kein Geld dafür dass ich einen Hund von ihm nehme. Und das ist für mich der große Unterschied.
    Ich ziehe mir keine weiße Weste an nur weil ich einen Hund vom Tierschutz habe, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland. Mir geht es einzig und alleine darum dass ich einen Mischling niemals bei jemandem anderen "kaufen" würde als über Tierheim oder Tierschutz.
    Denn mit jedem Welpen den solche Leute verkauft bekommen produzieren sie wieder neue Welpen nach.

    Meine Frage war keine Feststellung@SweetEmma sondern nur ein Gedankengang.
    Als Beispiel nehme ich einfach diese billigen Mützen, die es zur Zeit zu kaufen gibt, aus echtem Fell.
    Wenn ich gegen solche Mützen bin, kaufe ich sie mir trotzdem aus dem Second Hand Laden?
    Der ursprüngliche Laden hat kein Gewinn gemacht, was ich dann gut finde, laufe aber trotzdem mit der Mütze rum.

    Bitte nicht steinigen, es ist nur eine Frage. Kein Vorwurf, keine Anspielung, nix dergleichen.

    Wäre für mich das Selbe wie mit "Omas Pelzmantel". Mal abgesehen davon dass ich Pelz optisch nicht schön finde und es auch nie tragen würde, egal ob Second-Hand, Kunstpelz oder neu, aber wenn die Ware eben schon da ist (wie Omas Pelzmantel der halt im Schrank hängt und vererbt wird) dann kann er auch getragen werden oder weiterverkauft werden. Das Tier ist eh tot und vielleicht verhindert es dass derjenige der diesen Pelzmantel meiner Oma kauf im Pelzgeschäft einen Neuen Mantel kauft und damit die "Nachfrage" nach oben treibt.

    Das ist jetzt meine "Logik" :)

    hm.. irgendwie habe/hatte ich immer und ausschliesslich immer hunde von "vermehrern".
    würde ich es wieder tun? JA! zwar wünsche ich mir als nächstes einen hund vom züchter, aber ich schliesse definitiv nicht aus dass es wieder ein vermehrer-hund wird.
    meine hunde kommen aus dem tierschutz und jeder einzelne ist toll. wieder ein tierschutz-hund? gut möglich. ein mischlingswelpen von den haltern der elterntiere/eines elterntieres? nein!

    auch wenn jetzt einige aufschreien. ich bin grundsätzlich pro kastration, eben weil es zu viele gänzlich undurchdachte und rein finanziell motivierte verpaarungen gibt.

    Naja ich würde jetzt nicht sagen dass du "Hunde vom Vermehrer" hast :) Du hast sie ja nicht beim Vermehrer gekauft und somit den Vermehrer unterstützt sondern du hast sie aus dem Tierschutz/ Tierheim und dort eine Schutzgebühr bezahlt die nicht dem Vermehrer zu Gute kommt.
    So etwas finde ich absolut ok, habe ich ja selbst genauso gemacht und würde es auch jeder Zeit wieder genauso machen :)

    Kennt jemand eine Orga, die Welpen vermittelt, ohne auf die Kastration zu bestehen, wenn man auch anders Nachwuchs zu verhindern versichert?

    Um was geht es dir genau?
    Die Kastrationsklausen sind unwirksam im Schutzvertrag.
    Viele Tierschutzvereine sind da recht "streng" aus Angst dass eben noch mehr Tierelend produziert wird.
    Ich bin der Sache bei meinen 2 Hündinnen einfach aus dem Weg gegangen indem ich gesagt habe "ja lassen wir später machen" (Hab die Hunde mit 4 Monaten bekommen). Wann das "später" ist ist dann ja Definitionssache. Meine Hunde sind inzwischen 3 & 4 Jahre alt und nicht kastriert und das wird auch so bleiben solange es keine Gesundheitlichen Grund gibt.
    Ich kenne keinen Tierschutzverein der dazu keine Klausel im Vertrag hat, vielleicht jemand Anderes der sich noch meldet.

    Eine Frage beschäftigt mich im übrigen auch:

    Wer einen Mischling hält, betont im gleichen Atemzug oft, dass er aus dem Tierschutz ist.
    Ist das konsequent?
    Unterstützt man nicht trotzdem in einer abstrakten Weise, dass es sie weiter und so zahlreich gibt?


    Ja, das ist konsequent!
    Ich habe in keinster Weise ein Problem mit Mischlingen, aber ich habe ein Problem damit dass Mischlinge "produziert" werden. Ganz extrem mit sogenannten Moderassen die keinerlei Sinn ergeben und bei denen mit falschen Versprechungen schnelles Geld gemacht werden soll (z.b. alle sogenannten "nicht haarenden" Moderassen mit PUDELN).
    Wenn ich einen Hund aus dem Tierheim/ Tierschutz übernehme dann unterstütze ich niemanden der diese Tiere produziert hat, sondern ich bezahle eine Schutzgebühr ans Tierheim. Der Vermehrer hat nichts davon.
    Ich wüsste nicht in welcher Weise ich damit irgendeinen Vermehrer unterstütze. Erschließt sich meiner Logik nicht.
    Meine Mischlinge sind aus dem Tierschutz, weggeworfen in Spanien, wen unterstütze ich damit? Die Hunde haben sich auf der Straße vermehrt.

    Danke an alle für die lieben Worte.

    Das Spezialfutter für die Bauchspeicheldrüse enthält größtenteils Reis. Das geht leider gar. Das kommt unverdaut wieder raus, genauso wie Nudeln. Trockenfutter (mit oder ohne Getreide) liegt ihr schwer im Magen und wird meistens völlig unverdaut erbrochen.

    Das waren damals auch meine Bedenken, Reis/ Getreide bei BSD? Emma hat das vorher schon nicht gut vertragen und dann sollte ich Royal Canin mit Hauptteil Reis füttern? Ich war mehr als skeptisch zumal Royal Canin für mich kein Futter ist das ich unter normaleren Umständen meinem Hund geben würde.
    Aber ich bin eines besseren Belehrt worden, das Getreide/Reis da drin ist so aufgeschlossen dass die Hunde darauf nicht mehr reagieren. Bei Emma ist es im Moment das einzige Futter welches sie sowohl als Nassfutter als auch als Trockenfutter problemlos seit 8 Monaten verträgt.
    Ich will dir da überhaupt nichts einreden, nur weil ich eben die selben Bedenken hatte wie du, wollte ich es einfach mal sagen :)
    Aber wenn sie das selbstgekochte verträgt ist doch erst mal alles ok.
    Ich würde an deiner Stelle nicht zu viel experimentieren, wenn du merkst sie verträgt eine Sorte selbstgekochtes dann koche ihr immer das selbe. Der Körper muss sich sonst bei jedem Futter wieder umstellen.
    Fütterst du auf mehrere Mahlzeiten am Tag?

    Ich lese hier ständig was von Enzymen mit ins Futter mischen, sowas wurde mir überhaupt nicht geraten beim TA.
    Sollte man das auf eigene Faust machen??

    Nein, bitte nicht auf eigene Faust.
    Anhand der Blutwerte und eines Kotprofils kann rausgefunden werden ob dein Hund Enzyme benötigt. Vorallem bei EPI werden sie gebraucht, bei Pankreatitis dienen sie maximal zur Entlastung der BSD.

    Ohje, fühl dich gedrückt :streichel: . Ich leide mit dir & Megan :(
    Habt ihr denn mal ein wirkliches BSD Futter ausprobiert? Royal Canin, Hills, VetConcept?
    Ich habe es bei Emma ja auch mit selbe Kochen versucht (Pute, Kartoffel, Morosche Karottensuppe). Aber wirklich erfolgreich war das damals auch nicht. Im Nachhinein weiß ich dass es an der Stärke der Kartoffel gelegen hat.
    Bekommt Megan Schmerzmittel? Das Problem beim AB ist, dass die BSD Entzündung meist nicht durch Bakterien sondern durch Viren ausgelöst wird, d.h. Antibiotika sind meist wirkungslos. Die einzigen wirklichen Erfolg kann man durch die Ernährung erzielen. Aber hier ist es ein reines ausprobieren, denn nicht jeder Hund verträgt das selbe.
    Im Großen und Ganzen sollte es fettarm, leicht verdaulich und getreidefrei sein. (Achtung auch Stärke z.b. in Kartoffel kann bei manchen Hunden ein Problem sein). Eventuell mit Enzymen die BSD unterstützen um so auch den Gewichtsverlust etwas zu stoppen.
    Das Problem ist, dass die Hunde fast nichts vertragen, zusätzlich sehr Fettarm ernährt werden sollen, wie soll Hund da wieder zunehmen? Ich bin fast verzweifelt als meine Emma nur noch Haut und Knochen war und trotz massenhaft Futter NCHTS drauf kommen wollte.
    Wir haben das Selbe hinter uns wie ihr, deshalb fühle ich mit dir. Dieses "Nichtstun können" hat mich wahnsinnig gemacht. In der Akutzeit war ich ein nervliche Wrack, habe Emma nur noch beobachtet, bei jedem komischen Blick bin ich panisch geworden, hab 1000 Seiten zu dem Thema durchgelesen, Tierärzte und THPs befragt, teilweise Heulanfälle aus dem Nichts heraus . . . ich war einfach fertig.
    Irgendwann war für mich die Priorität "Hauptsache Schmerzfrei". Beim 1. Anzeichen von Schmerzen bekommt Emma Novalgin. Ich habe irgendwann akzeptiert dass Emma sterben könnte und ich es nicht verhindern kann. Ich habe alles mir mögliche getan, bei der Krankheit geht einfach nicht mehr, wenn das nicht reicht muss ich es akzeptieren. Erst seit ich das verinnerlicht habe bin ich etwas ruhiger. Und ich habe das Gefühl es tut Emma gut. Meine Panikmach hat sich vermutlich schon auf sie übertragen.

    Ich würde dir Raten einen gute THP zu Rate zu ziehen, eventuell einen Ernährungsberater. Die normale Tiermedizin ist bei der Krankheit leider sehr schnell an ihrem Ende angekommen.
    Vielleicht auch mal in die von mir genannten Facebook gruppen schauen, da haben wir viel Hilfe bekommen.

    Alles gute für Megan & dir starke Nerven!