Beiträge von Akiko

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    Die erste frage kommt schon! :D Was heisst richtig unterbinden Beim Akita?? :help:


    Hab ich dir geschrieben in dem Nordische Hunde Thread.. wir sollten uns mal auf ein Thread einigen :D
    Welpen Fragen hier rein und so generelles zum Thema Akita kann ja mit in den Nordische Hunde Thread, wobei ich eigentlich finde, dass man den Asiatischen Rassen auch mal einen Thread aufmachen könnte.... :pfeif:

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    Was heisst richtig unterbinden beim Akita??

    Wenn dein Junghund schon ein Abbruchsignal wie "Nein" kennt, dann solltest du dies schon so früh wie möglich benutzen, sprich wenn er die Katze schon fixiert oder in angespannter, sprungbereiter Haltung beobachtet. Unterlässt er das daraufhin, gibt es ein Lob.

    Wenn er die Katze schon jagt, würde ich hingehen ihn körperlich abblocken und/oder irgendwo im Fell greifen, das Abbruchsignal sagen und ihn auf seine Decke/seinen Platz bringen. Wenn er dort dann runterfährt und keine Anstalten macht sofort wieder loszustürmen, dann gut loben, auch mit einem Leckerlie.


    Das alles braucht weder eine böse Tonlage noch jegliche Gewalt, sondern man zieht es einfach ruhig und konsequent durch.

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    Sorry aber hab dich wirklich überlesen! ;) Werde mich gleich mal umschauen obs bei uns irgendwo eine Hundeschule mit Akita-Erfahrung gibt!! Klare grenzen hat er da gibts auch kein: ok er hats fast gemacht... da wird fest darauf bestanden bis er getan hat was er soll oder eben was er nicht soll!!
    Danke für deine Tipps!!


    Kein Problem.

    Gerne, wenn die weitere Fragen hast oder Infos zum Am. Aki brauchst, kannst du mich gerne ansprechen.

    Umso sorgfältiger und konsequenter du die ganze Angelegenheit schon jetzt angehst, desto weniger Probleme bekommst du später. In der Pubertät ist es auch ganz wichtig nicht aufzugeben und an seinen Regeln und Grenzen festzuhalten.
    Bedenke auch, dass der American Akita eine Rasse ist, die geistig erst spät ausreift. Sprich der ihnen nachgesagte Jagdtrieb oder die gleichgeschlechtliche Artgenossenunverträglichkeit tritt gut und gerne erst nach den ersten drei Lebensjahren auf. Daher sollte man sich nicht unbedingt auf Aussagen von Akita Neubesitzern verlassen, die meinen, dass das mit ihrem Hund alles ganz locker läuft. Meist sind diese Kandidaten nämlich noch unter 3 Jahren und den ein oder anderen trifft dann manchmal ein böses Erwachen.

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    Ärger bekommt er eher selten allerhöchstens das wir ihn ermahnen das er die Katzen nicht immer jagen soll!??


    Ich habe dir schon einen Text in dem Welpen Austausch Thema geschrieben, den du aber scheinbar nicht gelesen hast.

    Gerade bei dem von mir zitierten Satz klingen bei mir die Alarmglocken. Du hast einen Mix zwischen American Akita und Husky, bitte nimm diese Aufgabe ernst. Ermahne nicht nur die Versuche die Katze zu jagen, unterbinde sie! Und zwar mit aller notwendigen Konsequenz. Wie schon im anderen Thread gesagt, du hast dir mit einem American Akita eine absolut autonome Hunderasse ins Haus geholt, die in der Lage dazu ist eigene Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln. Der American Akita wurde zur Jagd auf wehrhaftes Wild gezüchtet (Bären und Wildschweine). Die Nacken-, Kiefer- und Halsmuskulatur eines erwachsenen American Akita Rüden ist dazu ausgelegt einen erwachsenen Keiler zu halten. Dieses Potenzial MUSS von Anfang an durch Grenzen, Regeln und liebevolle, aber konsequente Sozialisation und Erziehung in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit eines späteren größeren Problems hoch.

    Aus Trainingsgründen läuft unsere momentan ausschließlich an einer 1,5m Leine.. Ich habe sie ja sonst die meiste Zeit freilaufen, aber eben nun seit ca. 3 Wochen nicht mehr.

    Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Hundebesitzer einen angeleinten und dazu noch großen, kräftigen Hund mit schwarzer Maske einfach ignorieren. Das fällt mir jetzt zum ersten Mal so richtig auf!
    Die sehen mich, gucken die ganze Zeit und lassen ihre, zum Teil auch wirklich distanzlosen Hunde auf uns zulaufen und tun so als wäre NIX.

    Das finde ich frech... nicht mal zu kommunizieren vorher. Nun bleibt meine an der Leine total relaxt, verhält sich dadurch nicht anders bei Hunden als ohne.. aber was wäre denn bitte, wenn sie dahingehend wie die meisten Akita wäre? "Du unterschreitest meine Individualdistanz? Gut, dann zeige ich dir nun deine Grenzen und trichter dir jetzt mal ein paar japanische Höflichkeitsfloskeln ein!!!"

    Ich mein.. hallooo, wäre die unverträglich hätte ich innerhalb dieser kurzen Zeit zich Beißereien!

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    Wir füttern derzeit das Bosch Maxi-Junior ich finds super die Häufchen sind kleiner und er hat keine blähungen mehr!! Hatten vorher beneful probiert aber das mochte er garnicht und gut für ihn wars auch nicht. Aber das ist ja von hund zu hund verschieden ;)
    Vom Jagdtrieb kann ich ein lied singen :hallo: Hab dann einfach mal unseren Förster ausgequetscht der kennt sich ja mit Jagen aus, der meinte der Jadtrieb beim Hund ist da oder nicht und wenn er denn mal da ist dann ist der auch nicht wieder loszukriegen. Aber er meinte wenn man ihn im jagen trainiert und ihn selbst in der hetzjagd abrufbar macht sei das ganze nicht so schlimm!
    Hat jemand schon Erfahrung und kann dazu was sagen??
    :ja:


    Oi, ich hoffe du weißt bzw. hast dich vorher etwas informiert, was du dir mit einem American Akita mix angeschafft hast. Der American Akita hat einen hohen Jagdtrieb, dazu ist das eine selbstständige Hunderasse, völlig autonom und somit dazu in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln. Er ist auch nicht vergleichbar mit den Jagdhunderassen, die man hier in Deutschland oder Europa so antrifft. Um den Jagdtrieb eines American Akita unter Kontrolle zu bringen bedarf es Erfahrung und langwieriges Anti Jagd Training. Desweiteren ist es wichtig, dass der Hund klare Strukturen und Grenzen aufgezeigt bekommt, ein American Akita hat eine starke Persönlichkeit und braucht von daher auch eine starke Persönlichkeit als Führung.
    Es ist wichtig, dass du schon im Welpenalter beginnst, Jagdsequenzen zu erkennen und in richige Bahnen umzuleiten. Wenn der Kleine bereits anfängt Blätter im Wind zu jagen, sollte man das unterbinden. Auch Fangen spielen oder Hetzspiele sind eher ungeeignet.

    Ich würde mir an deiner Stelle eine Hundeschule mit Akita Erfahrung suchen.

    Auch der Husky hat soweit ich weiß einen gehörigen Jagdtrieb.

    Unsere wurde mal von einem respektlosen Weimaraner Rüden bestiegen, den sie dann abschnappen wollte und der daraufhin einen Kampf angezettelt hat. Die hat den innerhalb von Sekunden auf den Rücken gedreht und den so verdroschen, dass der schreiend zu seinem Herrchen zurück gelaufen ist.

    Wenn wir den Weimi heute treffen, dann wird sie extrem steif und drohend, erlaubt ihm keine falsche Bewegung, sonst würde es sofort knallen. Ich kenne den schon länger und er wirkte schon immer nicht ganz einfach auf mich, gerade bei anderen Rüden.

    Leider kann ich ein Zusammentreffen nicht vermeiden, da er oft von jungen Mädchen geführt wird, die ihn auch an der Strasse nicht anleinen (der ist denen schonmal dadurch auf ein Grundstück abgehauen und wollte auf den dort wohnenden Hund los)..... Deshalb lein ich meine auch nicht an, sondern gehe straff weiter und es gibt ein ernstes "Nein, worauf meine auch gut reagiert.

    Fußballspieler bekommen für ein einziges Spiel Millionen in den Arsch geblasen.. das ist am Ende auch nur ein Hobby!

    Und sich dann beschweren, dass ein guter Hund vom seriösen Züchter, der sämtliche Untersuchungen und Tests finanzieren muss, quer durch die Republik fährt um Ausstellungen zu besuchen und für jeden einzelnen Hund Meldegebühren bezahlt, für einen Deckrüden eventuell sogar ins Ausland fährt, der Verantwortung trägt, der sich Vorträge in Genetik etc. anhören musste, usw. usf. dann um die € 1.600 kostet, finde ich etwas.. verquer.


    Es geht beim Züchten auch nicht darum, dass die Elterntiere gesund und schön sind. Das ist nur ein Bruchteil vom Ganzen...

    Also... Wenn mich unsere Second Hand American Akita Hündin, die die erste Zeit (auch vom Vorbesitzer so beschrieben) weder jagdtriebig erschien noch in irgendeiner Form problematisch oder auffällig selbstbewusst anderen Artgenossen gegenüber trat, etwas gelehrt hat, dann ist das Folgendes:

    Genetik kann man nicht bescheißen.