Mit Dominanz meinen Ethologen den Status eines Individuums, dass bei wiederholten agonistischen Aktionen mit einem anderen Individuum als Gewinner hervorgeht."
Und wie beschreibt man einen Hund am besten, der nun auffällig häufig aus allen Beziehungen mit anderen Individuen und Situationen als der "Dominante" hervorgeht?
(Und... irgendwie komtm es mir langsam so vor, als wären hier einige stolz darauf, wie ihre Hunde andere umnieten. Mir ist das unangenehm, auch wenn es bisher nur mit dem Pflegling dazu kam... meine Hunde bleiben beim Imponieren und schlichten dann, wenn sie doch etwas Gegenwind bekommen. Deshalb haben sie sich aber noch NIE unterworfen - außer wenn sie sich das erste Mal am Tag sehen, dann gibt es "Greetings" - oder Yoma zeigt ganz starke und deutliche aktive Unterwerfungsgesten bei seinem besten Hundefreund, der sich aber auch schon passiv unterworfen hat, obwohl er Yoma mit seinen fast 40 kg niederwalzen könnte...)
Das stimmt überhaupt nicht, Kareki, denn ich habe damit einfach nur ausdrücken wollen, dass der am Boden liegende Hund nicht zwangsweise der "Verlierer" oder der Aufgebende aus diesem ganzen Spektakel sein muss.
Mein Rüde hat bisher einmal einen anderen Hund unterworfen (ein kleinerer Mix, der meine Hündin blöd angemacht hat). Bzw kann sich der Kleine auch selbst auf den Rücken geworfen haben, als er in seine Schranken gewiesen wurde. Ich kann es nicht genau sagen.
Ansonsten beendete mein Rüde bisher jedes Machtgehabe als der "Gewinner". Meist mit Pfote auf den Schulter des anderen, oder Schnute auflegen über die Schultern. Wirklich umgeschmissen, dass es auch wirklich ein Umschmeißen war... das hat er noch nie gemacht und vielleicht auch noch nicht nötig gehabt.
Akiko Ich glaube dein Labrador hat den Mix einfach nicht weiter ernst genommen. Das nenne ich Stärke und Überlegenheit.
Nagut, man könnte das natürlich auch so interpretieren. Mir kam es damals jedenfalls wie beschrieben vor da mein Lab ja auch noch jünger war, aber das ist jetzt auch über 10 Jahre her, da war ich selbst noch Jungspund :)
Schönes Beispiel, dass der auf dem Rücken liegende nicht sofort der Unterworfene ( oder wie auch immer man es nennen mag ) ist:
Mein damaliger Labrador mit jungen zwei Jahren traf auf einen älteren Eurasiermix. Dieser wollte es wissen, es kam zu einem Kommentkampf. Rein körperlich war meiner überlegen, hatte den Mix in wenigen Sekunden auf den Rücken gedreht. Eurasier lag also auf dem Rücken, mein Lab stand über ihm. Eurasier hat aber in Rückenlage weiter offensiv gedroht, die vordere Zahnreihe entblößt. Der Blick meines Labs wich währenddessen zur Seite, er drehte den Kopf immer weiter weg. Das dauerte eine gefühlte Ewigkeit, ca 10 Sekunden, da stieg mein Lab mit immer noch weggedrehtem Kopf langsam von dem Rüden runter und wollte sich entfernen, der Rüde stand auf, setzte meinem nach und startete noch zwei Scheinbisse in den Nacken meines Labs, welcher darauf nicht mehr reagierte und seinen Weg weg vom Geschehen fortsetzte.
Meiner Ansicht nach hatte mein Lab hier den Kürzeren gezogen, obwohl der andere unten lag?????
Ein Akita weiß nicht, dass er ein Akita ist Er tut das, was sein genetisches Programm ihm vorgibt.
Ich finde die Rasse (und auch die anderen japanischen Rassen) toll, und zwar mit allem, was dazu gehört. Es kommt eben darauf an, was man draus macht
B. Andrews schreibt ungeschönt über den Akita. Man muss akzeptieren, was er ist. Ich verabscheue es ebenso, wenn sich Rassen so zurechtgezüchtet werden, dass sie auf den Großteil der Allgemeinheit passen. Es gibt so viele Rassen, aber wenn ein Aki, Shiba oder sonstwas passt, dann passt es eben!
Wir arbeiten uns langsam aber sicher hoch. Das Bild zeigt sie im Juni im vollgefressenen Zustand.
Hier im nüchternen Zustand vor 3 oder 4 Tagen. Sie hat die Fettzunahme abgelegt und baut im Moment wieder Muskeln auf.
Zu Erinnerung:
Das war sie im März, recht kurz nach ihrer Blasenentzündung. Es ist echt eine Crux wenn man einen Hund hat, der schnell abnimmt, aber nur langsam wieder zunimmt.
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Ich kenne dieses Problem.. mir gehts genauso, sie nimmt einfach nicht zu, frisst aber auch einfach nicht mehr, da kann man anstellen, was man will. Das Fell täuscht so unheimlich, meine wiegt auf keinem der Fotos mehr oder weniger als 30,3 kg. Scheinbar ist sie von Natur aus ein ganz strenger Verwerter.