ZitatWieso geht man davon aus, dass ein körperlich unterlegener Gegner einem Angreifer immer stark blutende Wunden zu fügen kann?
Nicht falsch verstehen, ich glaube nicht, dass ein Wolf am Werk war. Aber ich denke, dass viele eine falsche Vorstellung davon haben, was ein Hund gegen einen ausgewachsenen Wolf wirklich ausrichten könnte. Wenn ich mir dann auf den Infoseiten ansehe, mit welchem mittleren Maßen die mitteleuropäischen Wölfe angegeben werden und daneben einen Mali hinstell....
Man darf sich Haushund und Wolf einfach nicht als kräftemäßig gleichgestellt vorstellen bei solchen Überlegungen.
Danke, ich sehe das ganz genauso. Hier in diesem Thread wird nämlich sooo auffallend oft das Argument gebracht, dass ein Mali doch keine leichte Beute ist und ein stinknormaler Haushund wird mit einem wildlebenden entfernten Verwandten gleichgestellt, der jeden Tag aufs neue um sein Überleben kämpfen muss und knallhart danach selektiert wird, wie erfolgreich er an sein Fressen kommt (sprich tötet). Es MUSS also bei weitem nicht sein, dass ein Hund (ein Schäferhund, ein Mali, ein Collie, ein Schnauzer etc.) dazu kommt auch nur einen kleinen Schaden bei einem Wolf anzurichten. Gerade wenn ein Wolf einen Hund wirklich als Beute sieht, stehen die Karten wohl ziemlich schlecht. Meine Hündin würde ich in der Situation nicht sehen wollen, ganz und gar nicht!