Beiträge von Akiko

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    Wieso geht man davon aus, dass ein körperlich unterlegener Gegner einem Angreifer immer stark blutende Wunden zu fügen kann?
    :???:

    Nicht falsch verstehen, ich glaube nicht, dass ein Wolf am Werk war. Aber ich denke, dass viele eine falsche Vorstellung davon haben, was ein Hund gegen einen ausgewachsenen Wolf wirklich ausrichten könnte. Wenn ich mir dann auf den Infoseiten ansehe, mit welchem mittleren Maßen die mitteleuropäischen Wölfe angegeben werden und daneben einen Mali hinstell....

    Man darf sich Haushund und Wolf einfach nicht als kräftemäßig gleichgestellt vorstellen bei solchen Überlegungen.

    Danke, ich sehe das ganz genauso. Hier in diesem Thread wird nämlich sooo auffallend oft das Argument gebracht, dass ein Mali doch keine leichte Beute ist und ein stinknormaler Haushund wird mit einem wildlebenden entfernten Verwandten gleichgestellt, der jeden Tag aufs neue um sein Überleben kämpfen muss und knallhart danach selektiert wird, wie erfolgreich er an sein Fressen kommt (sprich tötet). Es MUSS also bei weitem nicht sein, dass ein Hund (ein Schäferhund, ein Mali, ein Collie, ein Schnauzer etc.) dazu kommt auch nur einen kleinen Schaden bei einem Wolf anzurichten. Gerade wenn ein Wolf einen Hund wirklich als Beute sieht, stehen die Karten wohl ziemlich schlecht. Meine Hündin würde ich in der Situation nicht sehen wollen, ganz und gar nicht!

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    Könnte es sein, dass der verletzte Hund im Nebenauslauf eine läufige Hündin war? Die vielleicht doch einen Wolf oder ggf. unverträglichen grossen Hunderüden angelockt hat? Der Wolf war eigentlich gar nicht in der Nähe, aber eine läufige Hündin riecht man ja sicher meilenweit. Der hat dann im Eifer des Geschlechtsaktes die Hündin am Ohr verletzt, der Mali hat ein riesen Theater gemacht, wurde als Konkurrent gesehen und es fand ein Kampf um eine läufige Hündin statt?

    Ja, läufige Hündinnen locken auch Wolfsrüden an.
    Und ja, Hunderüden können auch als Konkurrenz angesehen werden.

    Also auch eine mögliche Theorie.

    Zu 90 % rümpft meine Dame die Nase, wenn sie ein Leckerlie kaut, weil man ja alles, aber auch wirklich alles, super gut durchkauen muss bevor es runtergelassen wird :lol:

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    Wenn man weiß, wer dieser TA ist - Name wurde in den Berichten mehrfach genannt - wundert es einen vielleicht weniger, dass er gleich zum Schluss "Wolf" gekommen ist.


    Der Punkt der mich etwas stutzig macht... jeder der schon einmal in einem Tierheim war, weiß wenn da zwei kämpfen, ist es auch in den anderen Zwingern nicht ruhig. Da geht auch drum herum der Punk ab.

    Wie gesagt, alles sehr seltsam.
    Aber wir werden uns noch bis zum Ergebnis der DNA Analyse gedulden müssen.

    Aber wer hat diesen Hund dann so zugerichtet... auch wenn es nicht blutig ist, die Verletzungen sind so massiv, der wurde ja teilweise schon angeknabbert. Tut ein anderer Pensionshund so etwas? Dann müsste ein zweiter Hund ja mehr verletzt sein als ein Kratzer am Ohr (der war ja aber auch im Zwinger). Und wenn es ein Luchs gewesen sein soll, so hätte der Mali doch sicherlich auch irgendwo Kampfspuren von den Krallen der Katze.

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    Und wer schon mal einen Mali hat kämpfen sehen, der weiß, dass es dem Wolf wohl auch gar nicht gut gehen kann.

    Hast du dich jetzt extra für den Kommentar im Forum registriert?!

    In Deutschland sind Hundekämpfe verboten, von daher ist das wohl eines der schlechtesten Argumente, die ich hier lese...... Auch ein Malinois ist ein Hund und kein Wolf. Ein Wolf ist konzipiert zum Töten, er tut es regelmässig und er wird von der Natur selektiert wie gut er es tut.

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    Managen muss ich das bis heute, aber inzwischen weiß ich wann es kritisch ist. Er kann locker mit souveränen unkastrierten Rüden laufen ohne einem Ansatz von Garstigkeit. Aber wie bei allem: Es kommt drauf an.
    Da ich die Gruppe nur halbwegs kenne, wird er auch erstmal an der Leine mit Maulkorb bleiben, bis ich alle drumherum einschätzen kann. Das Beste für ihn: Wenig Dynamik und absolute Ignoranz ihm gegenüber...aber da das in den Gruppen nie zu garantieren ist... :roll: Und wenn dann auch noch sein Mädchen mit anderen tobt und flirtet :irre:


    Bei uns gibt es auch so einen Parson Russel, vor dem sind Rüden nicht sicher. Der schindet sogar bei weitaus größeren Artgenossen richtig Eindruck. Syd liebt den, gerade weil er so grantig und robust ist, da kann man toll raufhauen und es explodiert dann so schön :D Und er liebt glaub ich Syd auch :rollsmile: