Bzw. manchmal ist es auch gar nicht unbedingt die Schuld vom Züchter.. der potenzielle Käufer kann auch totalen Müll erzählen und Gegebenheiten verschweigen oder hinzufügen! Man kann den Leuten nur bis zur Stirn gucken, weiter nicht.
So ist es meiner befreundeten Züchterin ergangen, die Käufer haben einen Am. Akita Welpen bei ihr geholt und total verschwiegen, dass sie zwei Boxer Rüden zu Hause haben. Im Alter von 10 Monaten wurde der Akita Rüde von seinen Besitzern zum Züchter zurückgegeben, er hatte sich beide Boxer vorgenommen.
Das ist sehr traurig und für den Züchter ein Einschnitt und ich stelle mir vor, dass nicht jeder Züchter den Hund zurücknehmen würde??
Beiträge von Akiko
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Für den Japan Akita gibt es mehrere Möglichkeiten.
Den Akita Club e.V.
Den Japan Akita Club e.V.
Und den DCNH, wobei dort glaub ich nur ein Akita Züchter eingetragen ist?!Aber wie überall gibt es auch hier verantwortungsvolle und weniger verantwortungsvolle Züchter, man sollte deswegen verschiedene besuchen und sich vor allem mit den Haltern unterhalten.
Es gibt in jedem Verein bestimmt einen Züchter, von dem JEDER ein Welpe bekommt, egal ob geeignet oder nicht

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Uiuiui wenn ich das so lese finde ich, dass du dir bei deiner Rassenwahl gerade nicht so viele Gedanken gemacht hast.. kommt so rüber

Du schreibst du bist hundeerfahren. Welche Erfahrungen kannst du vorweisen außer die mit deinem Golden Retriever? Ich sage nicht, dass der Akita ungeeignet ist als Ersthund, aber diese Menschen müssen sich wirklich einlesen und auch vorher Erfahrungen machen an erwachsenen Tieren.
Hast du dir genügend kynologisches Fachwissen angeeignet durch Literatur beispielsweise?
Warst du schonmal Züchter besuchen oder auf Ausstellungen, hast nicht nur mit Züchtern sondern auch mit Haltern gesprochen?Wie würde der Alltag aussehen bzw. wie hast du vor deinen Akita korrekt zu prägen und zu sozialisieren?
Wüsste sich deine Freundin richtig zu verhalten, wenn beispielsweise der erwachsene Akita Rüde sich vor ihr aufbaut, sie fixiert und anknurrt?Ich habe mich knappe 4 Jahre!!!! intensiv mit dem Akita beschäftigt ehe wir einen genommen haben und mich immer gefragt ob es wirklich das ist, was ich will und was ich von dem Hund erwarte.
Ich würde empfehlen:
- Literaturmässig D. Feddersen-Petersen "Hundepsychologie", G. Bloch "Der Wolf im Hundepelz"
- Auf Ausstellungen fahren mit verschiedenen Akitaleuten reden
- Züchter besuchen BEVOR es konkret wird mit einem Welpen
- Vorher schon Hundeschule suchen, die sich mit Nordischen auskennt -
Ich meinte von 1899, ich Doofi

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Zitat
Ich zitiere mich hier mal.
Das der Wolf meinen Neufundländer als Beute angesehen hat, daran zweifele ich, aber mit Sicherheit war er nicht erfreut über das "Eindringen" in seinen Lebensraum und zu dicht an seinen "Damen".
Ich mußte meinen Hund weg nehmen, denn trotz des trennenden Zaunes wollten beide auf einander los gehen.
Gaby und ihre schweren Jungs
Finde ich interessant, Gaby.
Ich habe die Beobachtung gemacht, dass es die Wölfe im Wildpark total kalt lässt, wenn dort Hunde ankommen. Vielleicht hatte deiner ja die richtige Größe um ernst genommen zu werden? :)
Mit meiner jetzigen war ich noch nicht.
Mit unserem vorherigen Hund (Labrador Mix) war ich oft bei den Wölfen, da konnte man früher auch so dicht ran wie bei deinem Foto. Da hatte ein Wolfsrüde scheinbar spielerisches/imponierendes Interesse an meinem Rüden, jedenfalls haben die am Ende immer Wettlaufen gemacht. Ich bin mit meinem Hund hinterm Zaun lang gerannt und der Wolfsrüde rannte voller Schwung mit..Mashiro
Mit den Unterschieden hast du Recht, wenn du sie aufs Äußere beziehst. Der Amerikaner ist schwerer und ein bisschen größer (ich bevorzuge aber einen mittelgroßen und schlanken American Akita, der momentane Trend zu immer größer und schwerer gefällt mir nicht).
Allerdings wurde in den heutigen American Akita nicht in Amerika verschiedene Rassen hereingezüchtet. Das fand schon damals noch in Japan statt, wo der Akita zum Kriegshund der Samurai und zum Kampfhund wurde. Da hatte man Tosa Inu und irgendwann auch größere europäische Mastiffrassen mit reingezüchtet.
Aber auch schon vor dieser Zeit gab es Größenunterschiede aufgrund der verschiedenen Regionen und Verwendungen (wie ich in meinem Post oben beschrieben habe).
Es ist schwierig zu bestimmen, welches denn nun DER Akitatyp schlechthin ist. Denn Unterschiede in Größe und Gewicht gab es schon immer und auch der heutige japanische Akita wurde nur versucht wieder zusammenzuflicken (da der WW der Rasse schwer zugesetzt hatte) auf der Vorstellung der Japaner, wie der Akita auszusehen hat. Ich finde man sollte sich eher freuen über die zwei Typen. Ein Hund, zwei Gesichter. Man sollte sie auch weiterhin trennen. Ist doch schön einen Charakter zu haben und sich dann optisch entscheiden zu können, was man lieber mag.
Schau mal in meinem Fotothread, mein letzter Post zeigt ein Bild des damaligen japanischen Kaisers sowie einen Akitarüden und eine Akitahündin von 1988. -
Zitat
Ich denke es geht hier gar nicht mehr ums eigentliche Thema.
Um das abschließend zu klären, möchte ich trotz OT noch einmal meinen Standpunkt klarstellen.
Es ging mir NICHT darum zu behaupten, dass es für einen Akita absolut ungefährlich ist sich auf ein Wildschwein zu stürzen (nein, die Hunde, die früher bei der Jagd getötet wurden, haben sich eben selbst selektiert). Aber da behauptet wurde, dass der Akita grundsätzlich schwerfällig und wenig wendig ist, wollte ich einmal klarstellen, dass dem nicht so ist. Akita und auch der American Akita sind heute noch sehr reaktionschnell und können sich im Fall der Fälle mit erstaunlicher Gewandtheit bewegen und das bestätigen mir meine befreundeten Akitahalter und Züchter. Deshalb fand ich es unfair, dass jemand hier etwas behauptet, obwohl er vielleicht einen oder zwei oder auch gar keinen?! Vertreter dieser Rassen kennt oder besitzt!
Die Akitas, welche vor tausenden von Jahren in Japen gelebt haben, haben sich in Körpergröße je nach Region und Verwendung unterschieden. Die Matagi Akita (Jagdhunde) waren definitiv kleiner. Die Akita, welche nicht nur für die Jagd sondern auch um Haus und Grund zu bewachen verwendet wurden, waren größer und stärker. Später waren sie als Samuraibegleiter stattliche Hunde und wurden leider auch eine zeitlang für den Hundekampf zur Unterhaltung der oberen Schicht und des Adels verwendet.
Aber nichts desto trotz steckt das Jagderbe genetisch verankert in diesen Hunden und die Fähigkeit sich gegen wehrhaftes Wild durchzusetzen und das sind nicht nur Wildschweine. Hier in DE salutiert der Jäger ja schon erführchtig vor ner Wildsau, aber wenn man mal in andere Regionen schaut müssen es die Jagdhunde (Karelischer Bärenhund oder die diversen Laiki Typen) noch mit ganz anderen Tieren aufnehmen und in weniger dicht besiedelten Gebieten werden diese Rassen eben auch genutzt.Der Akita ist kein Plüscheteddy, auch heute nicht. Ich möchte nur davor warnen es zu unterschätzen, so landeten nämlich schon einige Akita im Tierheim. Akita und American Akita haben einen knallharten Jagdtrieb und sind sehr instinktsicher, autonom im Charakter und besitzen somit die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln.
Im Übrigen: Akita und American Akita waren bis zum WWII EINE Rasse. In Amerika ist es noch immer eine Rasse. Der American Akita entstand eben aus dem später etwas kräftigeren Hundetyp und die Amerikaner fanden gefallen daran, weshalb sie diese Hunde in die USA einführten. Sie unterscheiden sich im Charakter nicht, haben mir alle Züchter, die ich besuchte (beider Rassen) bestätigt.
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Ich denke es geht hier gar nicht mehr ums eigentliche Thema.
Um das abschließend zu klären, möchte ich trotz OT noch einmal meinen Standpunkt klarstellen.
Es ging mir NICHT darum zu behaupten, dass es für einen Akita absolut ungefährlich ist sich auf ein Wildschwein zu stürzen (nein, die Hunde, die früher bei der Jagd getötet wurden, haben sich eben selbst selektiert). Aber da behauptet wurde, dass der Akita grundsätzlich schwerfällig und wenig wendig ist, wollte ich einmal klarstellen, dass dem nicht so ist. Akita und auch der American Akita sind heute noch sehr reaktionschnell und können sich im Fall der Fälle mit erstaunlicher Gewandtheit bewegen und das bestätigen mir meine befreundeten Akitahalter und Züchter. Deshalb fand ich es unfair, dass jemand hier etwas behauptet, obwohl er vielleicht einen oder zwei oder auch gar keinen?! Vertreter dieser Rassen kennt oder besitzt!
Die Akitas, welche vor tausenden von Jahren in Japen gelebt haben, haben sich in Körpergröße je nach Region und Verwendung unterschieden. Die Matagi Akita (Jagdhunde) waren definitiv kleiner. Die Akita, welche nicht nur für die Jagd sondern auch um Haus und Grund zu bewachen verwendet wurden, waren größer und stärker. Später waren sie als Samuraibegleiter stattliche Hunde und wurden leider auch eine zeitlang für den Hundekampf zur Unterhaltung der oberen Schicht und des Adels verwendet.
Aber nichts desto trotz steckt das Jagderbe genetisch verankert in diesen Hunden und die Fähigkeit sich gegen wehrhaftes Wild durchzusetzen und das sind nicht nur Wildschweine. Hier in DE salutiert der Jäger ja schon erführchtig vor ner Wildsau, aber wenn man mal in andere Regionen schaut müssen es die Jagdhunde (Karelischer Bärenhund oder die diversen Laiki Typen) noch mit ganz anderen Tieren aufnehmen und in weniger dicht besiedelten Gebieten werden diese Rassen eben auch genutzt.Der Akita ist kein Plüscheteddy, auch heute nicht. Ich möchte nur davor warnen es zu unterschätzen, so landeten nämlich schon einige Akita im Tierheim. Akita und American Akita haben einen knallharten Jagdtrieb und sind sehr instinktsicher, autonom im Charakter und besitzen somit die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln.
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Was ich noch sagen wollte, es kann alles gut oder alles schief gehen.
Und viele wissen wahrscheinlich, dass es DEN perfekten Zeitpunkt zur Anschaffung nicht gibt..
Aber dennoch finde ich es zu riskant und unüberlegt, wenn einfach so grundsätzliche Dinge schon dagegen sprechen oder noch nicht geklärt wurden bzw. es keine Lösungen dafür gibt.Ich will dir gar nicht absprechen, dass du dich nicht über diese Rasse schlau gelesen hast, aber mich interessiert trotzdem..
Wieso gerade ein Akita?
Was fasziniert dich an ihm?
Wo denkst du ganz offen und ehrlich, dass du eventuell an deine Grenzen stoßen wirst? Und was dann?Bist du dir bewusst, dass..
- das Leben mit einem Akita sehr einsam werden kann? Er ist absolut kein Hund, wenn man Lust hat auf eine Hundewiese zu gehen und neue Kontakte zu anderen Hundehaltern knüpfen will.
- er einen sehr stark ausgeprägten Jagdtrieb haben kann, gegen den man mit viel Fachwissen angehen muss und teilweise Jahre braucht um den Hund in wildfreien Gebieten ohne Leine laufen lassen zu können(ich kenne einige, die noch nie offline laufen konnten)?
- der Akita ein starkes Tier ist, welches in der Lage ist dich, deine Mitmenschen und andere Tiere schwer zu verletzen, wenn du deine Aufgabe nicht 100 %ig ernst nimmst?
- der Akita absolute Konsequenz und Kontinuität in seiner Erziehung und im Zusammenleben mit ihm braucht?
- man den Akita nicht für etwas begeistern kann, was er nicht will. Es kann sein, dass du einen Kandidaten erwischst, der sich durch augenscheinlich nix motivieren lässt. Keine Leckerlies und kein Spielzeug. Mein Akita tobt hin und wieder mit ihrem Ball und wirft ihn sich selbst durch die Luft, aber richtig Apportieren spielen mit mir??? Nach dem zweiten Mal Ballwerfen wirds ihr definitiv zu langweilig. Ich kann sie auch nicht motivieren mit Spielzeug, klappt bei ihr absolut gar nicht.
- der Akita ziemlich faul sein kann. Ich kenne welche, die laufen am Fahrrad, aber ich kenne auch welche, die haben absolut kein Bock auf irgendeine Art von Sport wie Inlinern etc.Nichts desto trotz bleibt jeder Hund, egal welcher Rasse, ein Individuum. Aber auch der Akita hat ein genetisches Grundgerüst, manche Dinge sind genetisch vorgegeben, dass er in dieser oder jener Situation nicht anders reagieren KANN. Mit richtiger Sozialisation und Prägung, dem richtigen Händchen, einer großen Hand voller Respekt vor der Rasse und die Akzeptanz und das Verständnis dafür, dass der Akita untrennbar mit der japanischen Kultur und deren Wertschätzungen verflochten ist, kann man aus ihm einen wunderbaren, treuen Gefährten machen!
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Zitat
das kommt darauf an. Ein Gassiservice wo eine Person mit 25 Hunden unterwegs ist, geht natürlich nicht.
Ich habe auch einen Hund den man nun wirklich nicht jedem anvertrauen kann.
Ein Gassigänger der Einzelbetreuung anbietet und sich deshalb zu 100 % auf den Hund konzentrieren kann würde schon gehen.
Kostet aber. Ich bin mit 200 - 250 € im Monat dabei. :/
Die Akitas die ich kenne sind meiner Meinung nach sehr eigenständige Hunde. Herrchen und Frauchen sind scheissegal. Die ziehen ihr Ding durch und fertig. Ist aber vielleicht nur eine subjektive Erfahrung.
Hi Zroadster,
eine Einzelbetreuung halte ich auch für möglich. Dann aber wirklich auch jemand, der Erfahrung mit Nordischen hat. Der Akita ist mit familienfremden Artgenossen nur bedingt, häufig gar nicht verträglich.
Aber es geht nicht nur darum. Der Akita ist schon eigenständig, aber wenn er richtig sozialisiert und aufgezogen sowie erzogen wird und er dann seinen Platz in der Familie anerkannt hat und er im Threadersteller (oder wer auch immer sich einen anschafft *g*) eine souveräne Führung erkennt, diese Person 100 % als Führungsperson respektiert (und das ist meiner Meinung nach nur der Fall, wenn ich beispielsweise meinen Akita bei Wildsichtung stoppen kann!), DANN (endlich kommt das dann
) ist seine Bindung auf diese Person enorm stark und es kann sehr gut sein, dass er mit familienfremden Menschen absolut gar nicht spazieren geht. Das liegt unter anderem darin begründet, dass der Akita als Samuraibegleiter ein Kriegshund war, ein Einmann-Hund dessen absolute Treue nur einem einzigen Herren galt und der ein hohes Maß an Misstrauen allen Fremden entgegenbrachte. Die Samurai konnten sich einen Hund, der sich friedlich von jedem Fremden tätscheln ließ, nicht leisten. Deshalb verlangt er nicht nur von fremden Artgenossen, sondern auch von fremden Menschen seinen Respekt und wirkt so abweisend und beinahe arrogant. -
Einen Akita zum Gassiservice?
Leider eine Wunschvorstellung
So leid mir das tut, wenn Akita, dann musst DU das alleine gewuppt bekommen.
Die 6-7 Stunden Alleinsein sind für einen erwachsenen Akita, der langsam daran gewöhnt wurde, kein Problem, wenn er davor und danach Beschäftigung und Aufmerksamkeit bekommt.Aber 3 Wochen zum Gewöhnen an diese vielen Stunden des Alleinseins halte ich für kritisch. Es kann funktionieren, da hat die Züchterin Recht. Akita sind zu Hause sehr ruhig, unauffällig, verschlafen gefühlte 20 Stunden des Tages.
Es muss aber nicht zwingend problemlos ablaufen.
Freunde von mir hatten sich damals einen American Akita Welpen geholt, einen Rüden. Die beiden sind auch Fulltime Arbeiten und ihre Zeit des Urlaubs hat nicht gereicht den Welpen ans Alleinsein zu gewöhnen. Bei ihnen war das lange Zeit ein Problem, der Hund konnte erst mit 7 Monaten sicher alleine bleiben ohne zu Pinkeln oder etwas zu zerstören.
Es wäre also ratsam, wenn du für den Fall der Fälle eine Ersatzlösung hast. Wenn dein Welpe sich in dieser enorm kurzen Zeit eben nicht an das Alleinsein gewöhnen kann!Kritisch sehe ich das auch mit deiner Freundin. Wenn sie Hunden eher etwas ängstlich bzw. vorsichtig und missmutig gegenüber eingestellt ist, ist gerade ein Akita eigentlich die falsche Wahl.
Die Hunde haben schon im Welpenalter einen sehr starken und unabhängigen Charakter, deine Freundin muss sich von Anfang an durchsetzen können und absolut konsequent bleiben. Gerade bei einem Rüden ist es nicht selten, dass dieser es wirklich wissen will! Und darauf muss man dann richtig reagieren und dagegen steuern. Und je mehr der Akita ins Erwachsenenalter rutscht, desto mehr wird er seinen Respekt einfordern.