Alles, was ne Plattnase hat, glubschäugig ist, röchelnd durch die Gegend hüpft und alles, was sich unter 45cm Schulterhöhe befindet, wäre absolut nichts für mich. Das hat nichts damit zu tun, dass ich solche Hunde nicht sympathisch finden kann, sondern vielmehr dass ich mich selbst nicht damit sehe und das Gefühl habe, damit nicht glücklich werden zu können :)
Was ich mir auch absolut nicht vorstellen könnte, sind Dt. Jagdhunde wie z. B. der Deutsch Drahthaar oder der Weimaraner ![]()
Beiträge von Akiko
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Nachtrag:
Bei mir war es eher die Qual der Wahl zwischen American Akita und Akita. Ich habe mich 3 1/2 Jahre vorher intensiv mit beiden Rassen beschäftigt, war auf Ausstellungen und Treffen, habe Züchter und Privatpersonen beider Rassen besucht. Der Charakter unterscheidet sich kaum, es ist wirklich eine Sache der Äußerlichkeit, was man eben lieber mag.
Beide Rassen sind schwer motivierbar, haben ihren eigenen Kopf, binden sich stark an ihre Menschen, weisen meist nach Eintritt der Geschlechtsreife eine Kompliziertheit mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen auf, sind vergleichsweise anspruchslos was Bewegung und Auslastung angeht, sind zu Hause sehr ruhig und besitzen einen starken Jagdtrieb.
Ich bevorzugte allerdings schon immer etwas den American Akita, weil er mir einen Ticken nervenfester vorkam.Dass dann ein Second Hand Amerikaner einzog, war eigentlich nicht geplant :)
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Weil es in ganz Europa gerade einmal zwei Shikoku Züchter gibt und keiner davon in Deutschland
Und außerdem wäre es eine übertrieben teure Angelegenheit gewesen, das mach ich eventuell später mal, wenn ich älter bin und Haus und Grund habe :)Ich wollte einen Hund aus der FCI Gruppe 5.
Husky, Malamute und diese ganzen nordischen Schlittenhunde waren mir ne Nummer zu aufwendig, da ich kein Interesse an Schlittenhundesport habe und Geheule bei den Nachbarn nicht gut kommt.
Europäische Spitze sind mir zu wuschelig, Eurasier zu sanft bzw. zu einfach
Ich wollte schon ne kleine Herausforderung und habe die japanischen Rassen immer geliebt.
Der Shikoku ist wie gesagt sehr selten, genauso wie Kishu, Kai oder Hokkaido.
Und der Shiba ist mir zu klein
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Bei einer sorgfältigen Sozialisation spielen Hunde aber mit allen möglichen Artgenossen jeder Größe und Form. Von daher denke ich, dass sie da schon leicht mitbekommen, wie es körperlich und kräftemässig um sie bestimmt ist.
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PS.
Der Neufundländer ist nationales Tiersymbol der Provinzen Neufundland und Labrador

Ich find das total spannend. Könnte mich Stunden mit Nachforschungen beschäftigen.
Lese auch viele Bücher zu meiner Rasse.Hier zum Beispiel die Denkmal Liste http://en.wikipedia.org/wiki/Monuments_of_Japan
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Ich schließe mich den anderen an, würde es nicht als Tierschutz sondern als Kulturgut beschreiben.
Der Akita und andere japanische Rassen beispielsweise sind in Japan offiziell als Natur und Nationaldenkmäler geschützt.
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Aber ist man ein Anti-Pei-User wenn man das übertriebene herrauszüchten von unnötigen Körpermerkmalen kritisiert?

Aber wie mit vielen Diskussionen ist diese hier eine "im Kreis" Diskussion.
Genauso auch bei den anderen "Qualzuchten".Sehe ich auch so.
Wenn mans ganz genau nimmt, könnte man sich auch über hängende Ohren auslassen...
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Ich glaube Debbi meint, dass Shar Peis genetisch näher zum Grauwolf stehen als die meisten anderen Hunderassen. Die asiatischen Hunde heben sich von geläufigen europäischen Gebrauchshunderassen ab.
Das spiegelt sich auch im Charakter wider.Dazu eine interessante Studie von Parker et al http://www.sciencemag.org/content/304/5674/1160.full
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Hab mal ein Beispiel unseres damaligen Labs. Kam aus der Dissidenz. 65cm Schulterhöhe und um die 40kg, schwere HD. Begründung des Züchters, weswegen er so groß geworden ist, war: Er stammt aus einer amerikanischen Linie.
Aha
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Das ist dann wohl eine Grundeinstellung

Nur weil jemand anders nicht höflich ist, muss ich mich nicht auf dessen Niveau herabbegeben und unfreundlich und gesundheitsschädigend gegen einen Hund, einen Welpen, vorgehen. Das Tier selber kann rein gar nix dafür, wenn der Halter stehen bleibt. Da dann zuzutreten ("Ich habe nicht geschlagen. Der ist gegen meine Faust gelaufen"
) find ich unter aller Sau.
Ich habe mein Bein auch schonmal dazwischen gehalten. Da ging es aber um erwachsene Hunde, die in beschädigungsabsicht, auf andere los sind.Die Hunde hatten tatsächlich beschädigungsabsicht? Wie sah dein Bein denn danach aus? Jedenfalls war es das meiner Freundin, als sie zwischen zwei ihrer Züchthündinnen geriet, die ernst miteinander machten, ziemlich übel zerhackt.
Was ist denn bei dir ein Knie entgegenstrecken oder ein Bein dazwischen halten und den Hund da reinrennen zu lassen? Ist das Prügeln?
Ich lese hier manchmal von dir, dass du ungehalten werden würdest, wenn jemand deine Hunde in sein Bein rennen lassen würde. Dann wieder, wenn jemand nach deinen Hunden treten würde.
Ich finde zwischen Bein dazwischen stellen, Knie hochnehmen wenn einer direkt auf einen zugeschossen kommt und gezielt nach dem Hund treten, womöglich noch nach dem Kopf, ist ein himmelweiter Unterschied.Hunde rennen beim Spielen gegen Bäume, Hunde werfen sich mit Wucht auf den Boden, Hunde machen fünf Überschläge und rennen danach immer noch weiter, da wird es ihnen kaum weh tun, wenn sie mal durch ein menschliches Knie oder ein Bein aufgehalten werden.
Ich habe einen großen Hund und wenn andere Hunde auf uns zudüsen, mache ich mir da nicht ganz so große Sorgen und ich sehe das auch locker, weil ich weiß, dass mein Hund mit sowas gut umgeht und das nicht als Bedrohung sieht. Deshalb juckt mich das relativ wenig. Ich bin auch der Meinung, dass Fehler passieren. Aber dennoch finde ich, dass ein hochgezogenes Knie oder ein dazwischen gestelltes Bein nicht mit einem gezielten Tritt vergleichbar ist.