Ähnlich wie vor ein paar Tagen Fenchelhonig nicht in den Hund zu kriegen war, um Halsreizungen/Entzündungen im Hals zu lindern. Ich habe mir nur gedacht, was passiert, wenn es sich um wichtigere Sachen handelt. Manchmal verstehe ich vor lauter Wattebausch echt die Welt nicht mehr
Aber es ist doch auch immer eine Frage um was es geht.
Würde mein Hund den Honig nicht wollen, mit dem ich ihm einfach etwas gutes tun will, dann will er ihn halt nicht. Den würde ich ihm auch nicht reinzwingen. Vor allem wenn er nur leicht verschnupft ist.
Ich mach da immer so ein bisschen eine "Kosten Nutzen" Rechnung. Sprich, wieviel bringt es dem Hund, ihn da nun durch zu zwingen.
Beispiel: Linus hat Haare tief in den Ohren
Vom Tierarzt habe ich eine einfache Reinigungslösung bekommen, die ich ihm reinkippen soll, damit die Haare etwas verkleben und dadurch nicht mehr kitzeln.
Linus HASST das Ohrmittel und meint er stirbt daran.
Daher warte ich einfach immer, bis er sich vermehrt am Ohr kratzt und man deutlich merkt, dass es ihn einfach nervt - dann mach ich da ratz fatz das Zeug wieder rein. Weil ich denke der Nutzen (kein Juckendes Ohr) ist höher für ihn als die Kosten (den kurzen Sterbeprozess über sich ergehen lassen).
Hätte er nun aber eine Ohrentzündung und müsste da täglich was ins Ohr bekommen, hätte ich da auch keine Hemmungen ihn täglich in den Tod zu schicken
- seiner Meinung nach.
Und nur weil jemand seinem Hund den Honig nicht reinzwingen muss, dann gleich zu unterstellen er würde dem Hund auch wichtige Medikamente verweigern finde ich dann doch schon mal sehr arg weit hergeholt.