Beiträge von grPups

    Unser Verlauf bei Morbus Addison (Hündin, 7Jahre):

    Etwas ruhigerer Hund, leicht verspannter Rücken, mehrere Wochen später gefolgt dann von einem leichten Bandscheibenvorfall. Im Zuge der Behandlung und der Medikamenteneinstellung Erbrechen. Mehrfach wurden die Medikamente angepasst. Blut untersucht, alles geschallt was geht. Erbrechen hatte nichts mit der Fütterung zu tun.

    Einzige Auffälligkeit etwas war im Magen zusehen/ oder eher zu erahnen. Vermutung sie hat was verschluckt. Sie hatte kurz vor dem Bandscheibenvorfall und dem folgendem Erbrechen eine Rindertrosse gefressen. Der Hund wurde aufgemacht, alles im Magendarmtrackt untersucht. Nix da. Die Vermutung ging auch zu nem Tumor.

    Noch in der Nacht danach als sie zuhause war hat sie angefangen Blut zu kotzen. Noch auf dem weg wieder zur Tierklinik das erste mal auch Durchfall, auch Blutig. Alles ganz dunkles und teils geronnenes Blut.

    Sie war 3Tage in der Klinik. Infusionen und alles. Danach war sie stabil. Ich konnte sie mit nach Hause nehmen. Der ganze Hund war so aufgedunsen. Beine steinhart. Das ging aber innerhalb ein paar Tagen alles zurück. Sie war wieder besser drauf, musste aber anfangs zwangsernährt werden. Das letzte Stück der Naht wollte auch nicht so recht abheilen.

    Einige Wochenspäter fängt sie wieder an zu kotzen.

    Neue Ärztin in der gleichen Tierklinik schaut sich die Blutwerte und den Verlauf an, testet direkt auf Addison. Hei hei bekommt ihre Medikamente und schon nach der ersten Gabe hört die Kotzerei auf.

    Hei Hei hat atypisches Addison.


    Ich hätte so gerne vorab schon von der Krankheit gewusst, also das es die gibt. Dann hätten wir ihr soviel ersparen können. Sie wäre fast gestorben, sie war fast tot.

    Hoffe der ein oder andere hat die Krankheit selbst schneller im Kopf bei Symptomen wie ua. längerem Erbrechen, Durchfall (hatte Hei Hei nur nach der OP), Müdigkeit, Muskel und Gelenkbeschwerden.

    Pudel möchte sie aufgrund der Fellpflege nicht. Aber Beagle hatte ich nicht auf dem Schirm. Das schlage ich ihr vor. Und ggf. Spaniel.

    Dann würde ich auf keinen Fall einen Cocker empfehlen. Die haben viel mehr Fellpflege nötig als ein Pudel (wenn 'einfach' kurz gehalten). Spaniels muss man trimmen. Sie haben dabei in der Regel deutlich weicheres Fell als die typischen Trimmrassen (Terrier etc.). Sie haaren auch fröhlich weiter trotz trimmen. Je nach dem wie ordentlich man das macht mehr oder weniger. Ohren, Hals und Pfoten musst du scheren. Die Fahnen müssen regelmäßig gekämmt werden, sonst gibt es Filz.

    Find das jetzt nicht dramatisch, aber ist halt echt mehr pflege. Zu mal die meisten die ich kenne sich auch unheimlich gerne richtig vollsauen XD


    Ansonsten jagen die ganzen Spaniels natürlich auch. Mal etwas mehr, mal was weniger. Aber im Allgemeinen haben die mehr jagdinteresse als der Standard Labrador/Golden. Zumal sie echt deutlich wusseliger sind. Grade in jungen Jahren.

    Ich find die super <3 Aber sind definitiv keine Retriever in klein!

    Man muss Dummytraining nicht mit 'langweiligem' Halte Training beginnen.

    Es gibt z.B. auch Hunde für die ist das zu viel Mentalerdruck. Oder eben einfach langweilig. Heißt ja nicht das die alles andere am Dummytraining auch langweilig finden.

    Meine Springerhündin mag vor allem das Suchen. Darüber kannst du mit Ihr alles aufbauen. Mein Boxer-Mix fand apportieren langweilig bis wir am Ende ein Zerrspiel daraus gemacht haben. Gab für ihn anfangs eben kein Dummy sondern ne Zergel.

    Ich würde das mit viel mehr Spaß aufbauen. :)

    Bettwanzen oder irgendwelche schädlichen Käfer, Schimmel etc

    Ja, genau.

    Ich hätte direkt an einen Spaniel gedacht.

    Wie siehts denn bei Spaniels mit den Haaren aus? Ich kenne einen Springer-Mischling, der extrem haart. Aber das kann auch an den anderen 50% liegen (ich glaube Golden Retriever).

    Die Springer und Cocker müssen getrimmt werden, haaren aber beide freudig weiter. :) Im Vergleich zu unserem Schäfer weniger wenn sie durchgetrimmt ist, aber mehr als mein Boxermix damals.

    Dieses, wenn sie erzogen sind, sind sie tolle Hunde gilt übrigens für alle Rassen. Ich finde es daher sinnvoll, sich zu informieren was typischerweise passiert, wenn sie es nicht sind und ob man damit leben kann oder ob man sich so sicher ist, dass einem selbst das nicht passiert.

    Ich gehe mal ganz stark davon aus das damit NICHT gemeint ist das man jeden Hund nur erziehen muss und schon läuft alles wie man es möchte. :) Z.B. der Cocker will dann nicht mehr jagen. Oder ist dann nicht mehr so Nasen fixiert.

    Sicher ist nicht jeder gleich stark jagdlich motiviert, um bei dem Beispiel Cocker zu bleiben, aber ich hol mir keinen Jagdhund wenn ich kein Bock auf jagdliche Arbeit habe.

    Rasse erzieht man nicht weg. Egal wie gut erzogen der Hund ist.


    Ich schreib das nur nochmal weil ich das sooo so oft höre.

    Angenommen, jemand entscheidet sich für eine Rasse, die ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde, heute aber eher als Familienhund gehalten wird, zum Beispiel Cocker Spaniel, Springer Spaniel, Beagle oder Lagotto. Diese Rassen bringen in der Regel mit, dass sie mit großer Motivation belohnungsbasiert arbeiten, Aufgaben lösen und sich auf Such- oder Gehorsamsübungen einlassen. Aber auch gleichzeitig, dass sie nicht gezielt in Arbeitslinien gezüchtet werden.


    Doch werden Sie.

    Sowohl der English Cocker als auch der Springer werden auch als Arbeitshunde in entsprechenden Linien gezüchtet. Sowohl als Jagdliche Arbeitslinie als auch die Working Cocker und Springer.


    Aus eigener Erfahrung und Vergleich (Boxer vs Springer) kann ich dir sagen das meine Springer Hündin genau so arbeitsbegeistert ist wie mein Boxer-Mix war. Aber Sie unterscheidet ganz klar und viel deutlicher was die Art der Beschäftigung angeht. Alles was Ihren Anlagen entsprechend ist, ist natürlich viel viel selbst belohnender und ihre Arbeitsfreude hier viel höher (Nasenarbeit, Dummy etc.). Sie tut sich beim erlernen auch viel leichter wenn es etwas ist was Ihren Anlagen entspricht. "Tricks", egal welche, fallen ihr viel viel schwerer. Darunter fällt auch Sitz, Platz, Steh, Pfötchen etc.

    Bei meinem Boxer-Mix war alles was wir zusammen gemacht haben etwa gleich belohnend. Einfach weil er gerne mit mir zusammen was gemacht hat und keinen Fokus auf bestimmte Arbeit hatte. Er hat viel schneller und viel einfacher gelernt.

    Also Ja, natürlich spielt Genetik eine große Rolle.

    Wenn die Sozialverträglichkeit auch mit Fremdhunden bei dir an erster Stelle steht würde ich tatsächlich um die Schäferhunde einen Bogen machen. Eigentlich um alle klassischen Gebrauchshunde.

    Natürlich sind die nicht alle generell unverträglich, aber die meisten können auf fremde Hunde doch sehr gut verzichten.

    Nur eine kurze Anmerkung bzgl. Spaniel: Da kommt einiges an Fellpflege auf deine Freundin hinzu. Irgendwo weiter vorne hattest du geschrieben das Ihr der Pudel nicht nur von der Optik nicht zu sagt sondern auch von der Pflege. Spaniel sind nicht pflege unaufwändig. :)

    Die Fahnen kann man zwar abschneiden, dennoch müssen die meisten Spaniels getrimmt werden. Ich denke mal es geht wahrscheinlich um Cocker und Springer wenn? Je nach Zucht haben die echt ordentlich Fell. Geschoren werden die nicht, wichtig! (außer an den Ohren und am Hals)

    Da das alles Jagdhunde sind die Spaniels, haben sie natürlich alle samt jagdtrieb. Mal mehr mal weniger, klar. Aber eine gute Nase, die gerne und rege eingesetzt wird, haben sie alle ;)

    So generell würde ich ihr anraten in der Großstadt mit viel Öffis fahren und Fahrrad einen kleinen Hund zu holen der auf den Schoß passt und in einen Fahrradkorb. Das würde ich auf jeden fall machen :)