Beiträge von BeardiePower

    Eine Feder von einem Rotmilan! Glaube ich!

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    (Bin grade nicht in Deutschland, also hoffe ich, dass es okay ist, sie mitzunehmen :D)

    So viel ich weiß, ist es verboten, Federn zu sammeln - vor allem von geschützten Arten.

    Was passiert eigentlich mit den Hunden, die nicht von einem TH aufgenommen werden können? Von "meinen" TH weiß ich, dass die mit anderen TH kooperieren und sich um Pflegestellen bemühen, aber irgendwann ist ja auch das ausgeschöpft und wenn dann ein Hund kommt, bei dem man schon weiß, dass es nichts mit der Vermittlung wird...

    Aber einfach behalten werden die Besitzer den schwierigen/lästigen Hund ja auch nicht

    Entweder wird der Hund im Internet verkauft oder ausgesetzt.

    Wenn ein Tier ausgesetzt wird, damit ein Fundhund ist, MUSS er aufgenommen werden. Dann muß man halt schauen, wo er untergebracht wird. Dann ist ja auch die Stadt involviert, wenn es ein Fundhund ist (so viel, wie ich weiß), und muß dann mithelfen, eine Unterbringung zu finden.

    Und ich fürchte, daß wegen der immer weiter steigenden Preise noch mehr Tiere ihr Zuhause verlieren werden, weil sich die Menschen das nicht mehr leisten können und eine Tiertafel nicht in der Nähe ist bzw. selbst die Tiertafeln niemanden mehr aufnehmen können.

    Gleichzeitig werden viele Menschen wegen der Preissteigerungen auf einen Hund verzichten; somit die Aussichten für Tierheimhunde, vermittelt zu werden, noch schlechter werden.

    Spenden werden auch weniger.

    Da kann man ziemlich schwarz sehen...

    Ich habe ja auch eine ganze Sammlung Schädel, die meine Hunde irgendwo gefunden haben und habe gelernt, dass man über die Zähne viel bestimmen kann. Und ein Karnickel hat oben 6 Backenzähne. Die sieht man sehr schön auf Deinen Bildern!

    Oh, noch so eine wie ich.

    Ich hatte früher als Kind auch mal eine Knochensammlung. Von unseren Schlachte-Kaninchen, deren Überreste im Gartenstück verbuddelt worden sind. Und wenn wir umgegraben, Kartoffeln oder anderes geerntet haben, kamen immer wieder Knochen zum Vorschein. Die habe ich dann mitgenommen und draußen in eine Schublade getan. Nur leider wurde meine ganze Sammlung irgendwann von meiner Oma weggeschmissen.

    Knochen habe ich schon immer faszinierend gefunden. Auch heute noch. Nur eine Sammlung gibt es nicht mehr.

    Fertig. Leider.

    Was für eine Geschichte, was für ein Ende...

    So schön und so traurig zugleich.

    Einer der besten Romane, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.

    "Das kleine Haus in den Dünen" von Julia Rogasch

    Wie schon angedeutet, lassen Titel und Klappentext auf eine 08/15-Story schließen. Dem ist aber nicht so. Es ist alles anders, als man denkt, und das ist gut so.

    Es geht um Clara und Max. Mal ist die Geschichte aus Claras Sicht (Ich-Form) geschrieben, mal aus Max´ Sicht (Ich-Form). So kann man gut deren Seelenleben nachvollziehen und mitbekommen, wie sie auf ein und dieselbe Situation reagieren.

    Clara ist Mitte / Ende 30, hat Familie. Ihr neunjähriger Sohn ist an Asthma erkrankt; eine schwere Form mit Erstickungsanfällen. Wegen der Arzttermine und weil sie ihren Jungen nicht alleine lassen will, arbeitet sie nur noch ein paar Stunden die Woche. Das merken sie natürlich finanziell. Wegen der finanziellen Probleme und der gesamten Situation gibt es inzwischen ständig Streit.

    Max ist Sohn eines erfolgreichen Unternehmers, so alt wie Clara. Claras Eltern haben so lange er denken kann, in diesem Unternehmen gearbeitet und haben sich von Anfang an mit seinen Eltern angefreundet. Deshalb kennt er Clara von klein auf. Sie sind zu allerbesten Freunden geworden, bis er sie vor über zehn Jahren bitter enttäuscht hat. Seitdem sind sie sich spinnefeind. Aber auch die Jahre vorher haben sie sich ein wenig voneinander entfernt, weil er das Luxusleben, das ihm bis dahin egal war, nun voll ausgekostet hat, dank neuer, reicher Freunde. Dadurch hat er sich total verändert, was Clara überhaupt nicht gut fand.

    Für ihn zählten nur noch Parties, Autos, Uhren und andere Luxusartikel. Ebenso hat er Frauen nur für One-night-Stands gebraucht, und sie danach fallen lassen und ignoriert.

    Nun, am Anfang des Romans, bekommt Max die Diagnose COPD. Und zwar in einem sehr fortgeschrittenen Stadium, wo ihm vielleicht noch ein, zwei Jahre bleiben.

    Er beschließ, niemandem davon zu erzählen, auch seinen Eltern nicht. Ebenso beschließt er, wenn es immer schlimmer wird und er auf andere angewiesen sein wird, seinem Leben ein Ende zu setzen.

    Und plötzlich erscheint ihm sein Luxusleben sinnlos. Er erkennt, daß all die Dinge überflüssig und wertlos sind. So zieht er sich zurück.

    Das fällt seinen Eltern auf. Sie machen sich Gedanken. Und so beschließen seine und Claras Eltern, zusammen Kaffee zu trinken, und ihre Kinder dazu einzuladen.

    Man kann sich vorstellen, daß die beiden nicht sehr erfreut über ihr Wiedersehen sind.

    Claras Sohn Lennart und ihr Mann Paul sind von ihm und seinem Auto begeistert. Und der kleine Lennart löst etwas in ihm aus. Eigentlich hat er nie Kinder gewollt und auch so nichts für Kinder übriggehabt, aber Lennart hat er von Anfang an gemocht.

    Dann haben Claras und Max´ Eltern die Idee, wieder Ferien auf Sylt zu machen. Max´ Eltern haben da schon immer ein Haus, wo sie als Kinder schon zusammen Urlaub gemacht haben. Da es aber ein anderes ist als früher, wo nicht alle zusammen reinpassen, wollen sie Max fragen, ob er sie in seinem Gästehaus wohnen läßt (er hat das "alte" Haus, nebst Gästehaus der Eltern).

    Zu aller Verwunderung stimmt er zu. Und so fahren Clara, ihre Mutter und Sohn Lennart nach Sylt (ihr Mann muß arbeiten).

    Clara fällt sofort auf, daß Max sich verändert hat. Daß er wieder so ist wie ganz früher, und fragt sich, warum er auf einmal wieder so ist.

    Sie unternehmen viel zusammen. Aber Max unternimmt auch viel mit Lennart alleine.

    Clara findet das alles mehr als merkwürdig, will herausfinden, was los ist. Und nach und nach kommt sie hinter sein Geheimnis.

    Max bekommt durch den kleinen Lennart neuen Lebensmut. Und er fängt an, so vieles zu bereuen. Seine Gedanken sind so voller Bedauern und Traurigkeit, weil ihm keine Zeit mehr zum Wiedergutmachen bleibt, daß einen das ganz schön nahgeht.

    Und gerade, als er beschlossen hat, um sein Leben zu kämpfen und nicht aufzugeben, schlägt das Schicksal erneut zu...

    *staubwegwischhust*

    Mal wieder Bilder von Maddy

    Mal wieder ein paar Bilder von Maddy

    Gesammelte Werke der letzten Wochen, chronologisch geordnet

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    Das genannte Buch habe ich ungefähr zur Hälfte durch. Und ich muß sagen: sehr gut! Es ist wirklich anders. Bis jetzt hat es noch keine einzige romantische Situation gegeben. Im Gegenteil. Bisher gab es Tiefgang; Überlegungen, was das Leben betrifft, was man wirklich braucht und so.

    Bin mal gespannt, wie es weitergeht.

    Welches Buch ist das denn? xD

    "Das kleine Haus in den Dünen" von Julia Rogasch.

    Der Titel, sowie der Klappentext hören sich an wie eine ganz normale Geschichte, mit Liebesgedöns bei. Also im Grunde genommen verwirrend. Wer auf eine Liebesgeschichte aus ist, wird bei diesem Roman enttäuscht sein. Ich allerdings finde es super, mal keine Liebelei in einem Buch zu haben.

    Noch ungefähr 30 Seiten, dann habe ich es durch. Leider, muß ich da sagen.