Beiträge von BeardiePower

    Was mir noch so heftig im Gedächtnis geblieben ist:
    Letztes Jahr war ich abends beim TA, neben mir saß eine junge Frau mit einer kleinen Hündin (paar Jahre alt). Diese Hündin war unruhig, übergab sich auch.
    Die Frau machte das weg, schimpfte aber mit der Hündin, daß sie ruhig sein und sich setzen oder legen sollte.
    Dann kam sie dran, kam irgendwann wieder zurück. Sie mußte warten, weil Blut abgenommen wurde, um einen Schnelltest auf Vergiftung und anderes zu machen. Denn für die TÄ sah es nach Vergiftung aus.
    Beim Warten wurde die Hündin immer unruhiger. Die Frau schimpfte mit ihr, sie sollte ruhig sein. Da habe ich dann gesagt, wenn sie eine Vergiftung haben sollte, dann würde sie vielleicht Schmerzen haben und deshalb so unruhig sein.
    Die Frau nahm die Hündin auf den Schoß, schimpfte aber noch immer, sie sollte jetzt ruhig sitzen oder liegen. Oh, ich hätte die so...
    Nach kurzer Zeit fing die Hündin auf einmal an zu krampfen. Ganz doll. Ich glaube, dieses Bild werde ich nie vergessen.
    Jedenfalls wurde sie gleich ins Behandlungszimmer geholt und versorgt. Sie blieb dann noch im Nebenzimmer zur Beobachtung da.
    Ein paar Tage später mußte ich mit Maddy nochmal zur TÄ. Da fragte ich dann nach der Hündin. Die kleine Hündin hat es nicht geschafft. Sie ist noch am selben Abend gestorben / erlöst worden. Die Vermutung mit Vergiftung hatte sich bestätigt. Es war wohl Schneckenkorn gewesen. Die arme Hündin!
    Und vor allem auch, weil ihre Besitzerin sie ständig gegängelt hatte, obwohl sie wußte, daß es ihr nicht gut ging. Ob die Frau auch so gewesen wäre, wenn sie gewußt hätte, daß ihre Hündin stirbt?

    Wartet doch mal ab, bis die Wölfis sich flächendeckend ausgebreitet haben, das Wild sich daran gewöhnt hat und gut auf sich aufpasst, Hunde nur noch im Hellen und in Siedlungsnähe ausgeführt werden können, öfter mal Wölfe auf den Autobahnen nach "Zivilisationsgulasch" (überfahrene Tiere) gucken ...
    Irgendwann ist es soweit - noch 10 Jahre???
    LG

    Dann werden eher Orte dichtgemacht und dessen Bewohner umgesiedelt, um die armen Wölfe nicht zu stören.

    Tricks mag meine Hündin Maddy nicht so. Aber Gegenstände tragen mag sie total gerne. Genauso mag sie es, um etwas herum zu laufen. Irgendwann habe ich mir gedacht, daß ich beides zusammenführen könnte: Mit dem Seil um etwas herum. Das hat super geklappt, und wir haben das noch ein wenig erweitert, siehe hier

    Und jetzt hatte ich die verrückte Idee, noch was Sinnvolles damit zu machen: Einen bestimmten Knoten. Überlegt, wie das funktionieren soll, ausprobiert und nach ein paarmal üben hinbekommen. Nun kann Maddy den "Mastwurf-Knoten". Gut, sie braucht meine Hilfe dazu, weil es anders nicht geht, aber trotzdem.
    Tadaaaa

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    Arbeit mit dem Seil scheinen noch mehr zu machen, wie ich in den Weiten des Internets entdeckt habe. Gibt es auch hier im DF welche, die Arbeit mit dem Seil machen? Wäre schön, wenn man sich da ein wenig austauschen könnte.

    ...

    Die Warnung, Hunde nicht unbeaufsichtigt draussen zu lassen und nachts zu sichern, sollte allerdings für überall in Wolfsregionen gelten. Dass auch Hunde angegriffen werden, ist ja nun keine Überraschung. Da finde ich, sind sie vom Wolfsbüro dann wieder etwas luschig.

    LG, Chris

    Mir kommen immer Rettungshunde in den Sinn, die ja meist ohne Besitzer eine Fläche absuchen. Die sind ja in Wolfsregionen auch in Gefahr.


    Hier in der Gegend, vor allem in dem einen Nachbarort, kann man auch nicht einfach den Hund in den Garten lassen. Aber nicht wegen Wölfen, sondern wegen Wildschweinen. Die kommen gerne in die Gärten. Vor einigen Monaten gab es da auch mal einen Vorfall mit einem Hund, der nachts mal raus mußte und auf Wildschweine im Garten getroffen ist. Der Hund hat es unverletzt (!) überlebt und die Wildschweine in die Flucht geschlagen. Aber da hätte ja sonstwas passieren können.

    Es gab mal eine Zeit, da war ich selber etwas verblendet und wollte beim Futter, daß Fleisch an erster Stelle stand, ja so wenig Getreide wie möglich und so. Gebarft habe ich zwar nie, aber es gab auch mal eine Zeit, wo ich mehr oder weniger gekocht habe.

    Und dann kam irgendwann die Erkenntnis, daß das alles Quatsch ist (eben auch mit nachdenken, wie es über die Jahrtausende so gewesen ist). Da wurde ich schon etwas lockerer.

    Und seitdem meine Hündin die sch... Clostridien hatte, und seitdem empfindlich geworden ist, seitdem auch nur noch Minimengen an Fleisch verträgt, verschiedene Fertigfutter, die hier hochgelobt werden ebenso nicht mehr verträgt, bin ich da nun tiefenentspannt geworden, was die Fütterung angeht. Da klappt nicht mehr, daß ich dieses Futter füttern will, weil es MIR in den Kram paßt. Sondern es heißt seitdem: Gucken, ob es vertragen wird - egal, was drin ist.
    Dieses Motto tut gut. Und so manchem, der von irgendeiner bestimmten Fütterung hardcore-mäßig drauf ist, wünsche ich manchmal genau so eine Erfahrung.
    Wobei ich mich ja immer frage, was so Hardcores ihren Hunden füttern würden, wenn Notzeiten wären? Wenn auf einmal Fleisch wieder Mangelware werden würde. Was dann? Genau das frage ich mich auch, wenn es um die Ernährungsreligionen beim Menschen geht. Verhungern sie lieber, als mal böses Getreide oder was sonst noch böse sein soll zu essen? Oder würden sie das böse Zeug dann doch essen? WIR können uns das zur Zeit ja leisten, immer wieder "böses Zeugs" zu verteufeln und wegzulassen. Solch einen Luxus gab es noch nie in der Menschheitsgeschichte.

    ...
    Es machte den Anschein, als seien alle gesund, ausser mein Exemplar. Tja, solls geben, dachte ich mir. War ja eigentlich auch egal, denn eigentlich muss es nur die Züchterin wissen...aber naja, sie wollte es nicht hören.
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    Das ist auch so ein Problem, daß viele Züchter von Krankheiten nichts wissen wollen. Selbst wenn der x-te Hund aus dieser Zucht irgendeine bestimmte Erkrankung hat, wird es abgetan, und vor dem betroffenen Käufer so getan, als wäre das ganz was Neues, daß das noch nie gewesen wäre, und daß das überhaupt nicht an den Genen liegen könne. So sind doch viele Züchter. Die Augen verschließen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Da müßte es eine Datei geben, wo betroffene HH ihren Hund melden können (und somit klappt es auch beim Datenschutz). Beim Beardie gibt es ein Register, in dem man seinen Hund (allerdings ohne Namen von Hund und Halter) eintragen kann, mit den gesundheitlichen Problemen. Jedes Jahr wird ein Bericht erstellt, siehe hier (in englisch) Open Registry
    Nur leider hat das keinen Einfluß auf Züchter bzw. die RZV.
    Allerdings gab es eine Studie zu SLO, die u.a. vom BCCD mit organisiert wurde, da sehr viele Beardies SLO haben, und man wollte herausfinden, woran das vielleicht liegen könnte. Die Ergebnisse gibt es meines Wissens leider noch nicht. Trotzdem finde ich das einen guten Schritt.

    Mal zu der Idee von "Zucht-, Kauf- und Haltungsverbot" für Qualzuchtrassen:
    Wie soll das denn kontrolliert werden? Wie das "klappt", kann man ja bei so manch anderem Gesetz sehen. Wie viele Listenhunde werden gehalten, obwohl es verboten ist bzw. die Leute solche Hunde nicht halten dürfen? Wie viele Leute haben trotz Tierhaltungsverbot Tiere? Wie viele Leute, deren Hunde Maulkorb- und Leinenzwang haben, lassen ihre Hunde trotzdem ohne laufen? Und auch in anderen Bereichen ist es praktisch unmöglich, Verbote durchzuführen (siehe z.B. exotische Tierarten, die verboten sind). Wenn es selbst da schon nicht klappt, wie soll dann das zusätzlich noch mit Qualzuchtrassen gehen?
    Es ist zwar eine schöne Idee, aber praktisch kaum durchführbar. Es gibt immer Mittel und Wege. Und wenn man sich den Hund heimlich vom Polenmarkt holt und im Keller hält, nicht mit ihm rausgeht etc.

    Wenn, dann braucht man Personal noch und nöcher, die den ganzen Tag im Internet nach Anzeigen suchen, andere, die in allen Straßen unterwegs sind...

    Für mich persönlich ists halt auch so das ich einfach finde das wir mit dem Fleisch einfach rumsauen. Bei uns Menschen wirds weniger, dafür wirds in den Hund geschoben, am besten nur allerfeinstes Muskelfleisch und ja Lebensmittelqualität, bloß nix was man als "Abfall" ansehen könnte.

    OT: Ich habe vor Jahren schon mal so einen Gedanken gehabt, ob BARF in Wirklichkeit nicht eine gut gelungene - und verdeckte - Kampagne der Fleischindustrie sein könnte, um noch mehr Fleisch verkaufen zu können.
    Denn wenn man bedenkt, daß auch bei den verschiedenen Essens"religionen" für Menschen sogenannte "Experten" und Ärzte gekauft werden, damit sie sagen, daß diese und jene Ernährungsart / Diät die beste und gesündeste aller Essensformen ist, dann ist es zum Tier ja nicht weit.
    Aber lassen wir das.