Beardies laufen - wenn richtig gebaut - auch geschnürten Trab. Ist immer lustig, wenn durch die Straßen ein geschnürter Pfad geht, wenn gerade wiedermal im Fernsehen gesagt wurde, daß Wölfe so laufen, aber keine Hunde (die habe ´ne Ahnung!).
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Es ist ja jetzt schon so, dass wir die Empfehlung dazu haben. Entspanntes Spazierengehen, was ich mir locker mit den Collies leisten könnte, ist es eh auch schon lange nicht mehr. Man ist doch größtenteils immer wachsam und auch ein bißchen "unter Strom". Wenn der Garten dann auch nur noch ein "unter Aufsicht" ist, reduziert der sich auch auf wenig Zeit am Tag.
Genauso geht es mir auch, seitdem der Luchs da ist und die Wildschweine immer mehr werden. Und seitdem hier mehrere Leute einen Wolf gesehen haben wollen.
Ich erwische mich schon immer bei der Frage, "Wo gehe ich lang?". Dann kommt die Überlegung, die Wege werden im Kopf zurechtgelegt - und ungefähr so aussortiert:
"Da ist das Revier vom Luchs. Hm, vielleicht ein anderes Mal" - "Da schlafen die Wildschweine im Gebüsch neben dem Weg, und denen möchte ich auch nicht begegnen." - "Da wurde der Wolf gesehen ... hm, soll ich wirklich?" Bei anderen Wegen ist es wegen Hunden, weil Maddy ja schon zigmal angegriffen wurde "Da geht der Hund immer, da der..."
Manchmal habe ich noch vorm Spaziergang keinen Bock mehr, rauszugehen.
Wenn ich bedenke, wo ich früher alles rumgekrochen bin ... So einsame Wege und Wälder...
Manchmal bin ich ja mutig. Maddy ist ja - Wind aus richtiger Richtung vorausgesetzt - ein Spürhund für Luchs und co. Dann gehe ich mutig durchs Luchs-Revier oder mal etwas einsamer. Aber es ist nicht mehr dasselbe. Und ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, daß es ausgerechnet mir so geht, daß ausgerechnet ich sowas sage.