Beiträge von BeardiePower

    Gut, daß unser Garten mit einem stabilen 2m-Plankenzaun gesichert ist. Draußen gibt es nichts, wo eine Pfote zum Klettern draufgesetzt werden könnte. Holz abbeißen geht nicht, weil die Kanten mit Metall verstärkt sind (außer auf der Seite, die zur Gärtnerei zeigt, aber die hat ja auch ein Tor und die Klostermauer zum Schutz). Zumindest im Garten kann ich mich dann doch noch ein Weilchen sicher fühlen.
    Ich höre nur öfter abends / nachts den Luchs rufen, der da keine 5 Gehminuten entfernt im Berg sein Revier hat.

    Einen Rettungshund würde ich im Wolfsgebiet auch nur noch ungern losschicken.

    Beardies laufen - wenn richtig gebaut - auch geschnürten Trab. Ist immer lustig, wenn durch die Straßen ein geschnürter Pfad geht, wenn gerade wiedermal im Fernsehen gesagt wurde, daß Wölfe so laufen, aber keine Hunde (die habe ´ne Ahnung!).

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    Es ist ja jetzt schon so, dass wir die Empfehlung dazu haben. Entspanntes Spazierengehen, was ich mir locker mit den Collies leisten könnte, ist es eh auch schon lange nicht mehr. Man ist doch größtenteils immer wachsam und auch ein bißchen "unter Strom". Wenn der Garten dann auch nur noch ein "unter Aufsicht" ist, reduziert der sich auch auf wenig Zeit am Tag.

    Genauso geht es mir auch, seitdem der Luchs da ist und die Wildschweine immer mehr werden. Und seitdem hier mehrere Leute einen Wolf gesehen haben wollen.

    Ich erwische mich schon immer bei der Frage, "Wo gehe ich lang?". Dann kommt die Überlegung, die Wege werden im Kopf zurechtgelegt - und ungefähr so aussortiert:
    "Da ist das Revier vom Luchs. Hm, vielleicht ein anderes Mal" - "Da schlafen die Wildschweine im Gebüsch neben dem Weg, und denen möchte ich auch nicht begegnen." - "Da wurde der Wolf gesehen ... hm, soll ich wirklich?" Bei anderen Wegen ist es wegen Hunden, weil Maddy ja schon zigmal angegriffen wurde "Da geht der Hund immer, da der..."
    Manchmal habe ich noch vorm Spaziergang keinen Bock mehr, rauszugehen.
    Wenn ich bedenke, wo ich früher alles rumgekrochen bin ... So einsame Wege und Wälder...
    Manchmal bin ich ja mutig. Maddy ist ja - Wind aus richtiger Richtung vorausgesetzt - ein Spürhund für Luchs und co. Dann gehe ich mutig durchs Luchs-Revier oder mal etwas einsamer. Aber es ist nicht mehr dasselbe. Und ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, daß es ausgerechnet mir so geht, daß ausgerechnet ich sowas sage.

    Auch ich habe seit einiger Zeit Köbers. Wird begeistert weggeschlabbert.
    Morgens und über den Tag verteilt als Belohnung gibt es weiterhin TroFu-Kroketten von Alsa, abends Köbers. Klappt super so. Allerdings muß ich aufpassen, daß die Menge, die ich mit einmal verfüttere, nicht zu groß ist, da sonst Hundi unruhig in der Nacht wird (wie bei allen Futtermitteln ab einer gewissen Menge). Das heißt, ich kann nur 100 - 120g in einer Mahlzeit füttern.
    Füttere ich Köbers morgens und abends (habe ich auch mal probeweise ein paar Tage gemacht), dann scheint es nicht ganz so optimal zu sein, dann gibt es etwas weicheren Output. Kein Wunder bei dem relativ hohem Fleischanteil. Also gibt es eben morgens so, abends so. Dann geht es super.
    Und ich muß aufpassen. Meine Hündin hat schon zugenommen, obwohl ich ja viel weniger gebe als angegeben. Endlich mal was, wo sie was auf die Rippen bekommt. Ich muß nur aufpassen, daß es nicht zu viel wird. Hm, ich glaube, ich muß das auch mal essen; vielleicht nehme ich ja dann auch mal zu.

    Ansich, werden Hunde schon immer mit dem gefüttert, was der Mensch nicht (mehr) isst.Lefzen, Stickfleisch, Innereien, Pansen und Blättermagen wird eher in grossen Mengen an die Tierfutterindustrie verkauft, oder wie zum Beispiel Hühnerfüsse, nach China verkauft.

    Beim BARF wird aber größtenteils bestes Muskelfleisch gefüttert, und keine "Abfälle". Das ist der Unterschied zu den Abfallfressern von Anno dazumal. Deshalb meinte ich das mit der Fleischindustrie. Damit mehr "gutes" Fleisch verkauft wird (den Abfall werden sie so oder so los).

    Naja, die Frage ob Wolfshybriden je nach Content zu den Qualzuchten zählen, hatten wir hier im Thema aber auch schon :D

    Ich meinte damit - nicht ganz ernst gemeint - eine neue Hundwerdung, eine neue Domestikation und keine Hybriden.

    Die einzige Konsequenz, der Ausschluss bleibe aufrecht.Nochmal, wir haben in D kein Präzedenzfallrecht. Wenn Züchter X gegen den Ausschluss klagt und verliert, muss es nicht heißen, dass die entscheidung für Züchter y und Z genau so ausgeht.

    Und ich kann dir aus leidvoller Erfahrung sagen, dass sie mit ziemlicher Sicherheit nicht verlieren werden, weil die Rechtslage für einen Ausschluss bei Qualzucht zu dünn ist. Man hat schon bei sehr klaren Tatbeständen große Schwierigkeiten den Ausschluss durchzusetzen, wenn der Betroffene vor Gericht zieht.

    Und wenn, dann gibt es ja noch die Möglichkeit, in die Dissidenz zu gehen. Einen Weg gibt es doch immer.

    Dann definiere doch mal Qualzuchtmerkmale EINEINDEUTIG.

    Es gibt nun mal in den meisten Fällen keine EINEINDEUTIGE Definition, kein EINEINDEUTIGER Parameter, um den Beginn der Qualzucht zu definieren oder zumindest die Möglichkeit, Qualzucht zu verhindern.

    Ich hatte dann noch geschrieben, daß dann die Frage "Was sind Qualzuchtmerkmale?" losgehen würde. Daß es da nichts eindeutiges gibt, weiß ich selber.


    Hm, ich glaube, wir sollten die eingewanderten Wölfe nutzen, um aus ihnen eine neue Art Hunde zu züchten. Vielleicht ist das ja die Lösung.

    Es soll ja auch nicht der Standard verändert werden, sondern einfach nur in die VDH-Zuchtordnung ein Passus rein, daß Qualzuchtmerkmale (z.B. Übertreibungen wie ZU platte Nasen) verboten sind.
    Aber dann sind wir wieder bei der Definition "Was ist Qualzucht?" - und wir fangen wieder von vorne an...