Beiträge von BeardiePower

    Der Hund ist nach wie vor Grundsätzlich ein Carnivor. Allerdings hat er sich über die Jahrhunderte an die menschliche Ernährung angepasst und die Fähigkeit eintwickelt, auch aus Pflanzen etc Ernergie zu gewinnen indem er die passenden Enzyme entwickelt hat. Trotzdem hat sich an seiner Hauptnahrungsquelle nichts geändert. Um heute einen Hund gesund zu ernähren gehört natürlich mehr als nur Fleisch dazu, Getreide braucht man trotzdem nicht notwendiger Weise. Auch wenn es für den Körper schwieriger ist, Proteine und Fette in Energie umzuwandeln, so ist der Verdauungstrakt des Hundes ursprünglich trotzdem genau darauf ausgelegt.
    Kohlenhydrate sollten im futter drinnen sein, da muss ich mich korrigieren, sorry mein fehler. Trotzdem diet viel Getreide als Füllmittel ähnlich wie bei uns. Kartoffeln und Nudeln machen satt. Wo viel Getreide in Hundefutter ist, habe ich bisher deutlich weniger Fleisch drinnen gesehen.

    Schau mal in die Menschheitsgeschichte. Nur die Reichen hatten über Jahrhunderte / Jahrtausende fast täglich Fleisch.
    Das gemeine Fußvolk war arm. Fleisch gab es - wenn sie Glück hatten - zum Sonntag. Die meisten Menschen konnten sich aber nur alle paar Wochen mal Fleisch leisten. Dadurch war Fleisch wertvoll - und wurde von den Menschen selber gegessen. Reste vom Fleisch wurden am nächsten Tag gegessen.

    Niemandem kam in den Sinn, das wertvolle Fleisch den Hunden zu geben. Vor allem, weil Hunde damals noch nur Tiere waren, ohne Gefühle, ohne Seele; ungefähr gleich so wenig wert wie Knechte und Mägde - sie hatten die Arbeit zu verrichten und mußten mit dem zufrieden sein, was sie bekamen (egal ob Futter oder Haltung). Kamen sie damit nicht zurecht, hatten sie halt Pech gehabt.

    Selbst Menschen, die selber Vieh besaßen, hatten nicht täglich Fleisch. Da es noch keine Kühltruhen gab, wurde entweder der Großteil verwurstet oder gepökelt. Man hat auch so gut wie alles verwertet. Geschlachtet wurde 1 - 2 x im Jahr.
    Selbst für diese Menschen war Fleisch und Wurst wertvoll, das man nicht einfach so den Hunden vorwarf.
    Zumindest bei ihnen gab es für die Hunde nach dem Schlachten das, was man nicht verwerten konnte - und das war wenig, und nur das, was wir hier als Abfall, das man ja nicht füttern sollte, bezeichnen würden.

    Hunde bekamen das, was Menschen hatten. Und das war fast ausschließlich Getreide, Brot, Milch.
    Wäre es so schlecht oder gar gefährlich für die Gesundheit der Hunde gewesen, hätten sie nicht überlebt. Natürlich finde ich solch eine Ernährung auch nicht gerade gut. Von daher bitte nicht falsch verstehen. Aber es wird immer so getan, als wenn Hunde über Jahrtausende jeden Tag einen Berg Fleisch bekommen hätten. Deshalb kann ich da meine Finger nicht still halten.

    Selber jagen hätte für Hunde das Todesurteil gegeben, wenn sie erwischt worden wären. Nur im Stall und in der Scheune bzw. dem eigenen Grundstück durften sich die Hunde Ratten und Mäuse fangen. Ob sie diese auch fraßen, ist eine andere Sache.

    Erst in der Zeit des Wirtschaftswunders, als Fleisch durch Massentierhaltung billiger wurde, konnten sich Menschen öfter Fleisch leisten - und den Hunden auch was von abgeben. Seitdem bekommen Hunde mehr Fleisch zu fressen, weil man sich das leisten kann.

    Das hier ist sehr interessant
    Hundeernährung: - Ein Streifzug durch die Geschichte

    Nichts für ungut!
    Ich war auch mal auf dem Trip mit viel Fleisch, kein Getreide und so. Aber ein Blick in die Geschichte, dazu noch eine Erkrankung meiner Hündin haben mich heruntergebracht.

    Ein benutztes Kondom.
    Da ich da sehr oft langgehe, kann ich sagen, daß es neu da lag. Hm. Da hatten wohl die ersten warmen Sonnenstrahlen eine ganz besondere Wirkung gehabt. Nur an dieser Stelle ist es nicht gerade gemütlich. Oder sie waren im Auto. Da oben scheint ja eine beliebte Stelle zu sein; habe da schon so manche beschlagene Autos stehen sehen.

    Kaum zu glauben, aber ich vermisse den Luchs. Es ist Ranzzeit, wo normalerweise viel gerufen wird. Bis jetzt habe ich aber noch nichts gehört. Hält er sich vielleicht jetzt mehr in anderen Bereichen des Reviers auf, weil es ihm da langsam zu bunt geworden ist (Steinbruchbetrieb; und nun wurde ein neues Stück Wald gerodet, um einen neuen Steinbruch anzulegen)?
    Obwohl ... vor ein paar Monaten hatte ich ja noch Abdrücke gesehen. Aber es ist schon seltsam.

    Der Wirkstoff ist der gleiche, eben nur einmal für Hunde und einmal für Menschen.
    Ich denke mal einfach dass die Dosis zu hoch war. Wenn der Stoffwechsel an eine nierdirge Hormonlange gewöhnt war und es plötzlich eine Dröhnung Hormone gibt :ka: Kenne das selber von eingen Leuten, die in der Einstellungsphase ordentlich Probleme hatten. Da wurde dann erstmal reduziert und dann langsam aufdosiert.

    Sie hat ja nur eine leichte Unterfunktion, praktisch nur ein wenig unterhalb der Grenze. Von daher ist es ja nicht so sehr wenig an Hormonen, die der Körper gewohnt ist. Und sie hat auf die Einstiegsdosis, die ja noch gering ist, reagiert. Das war jedenfalls sehr heftig.

    @BeckySH
    Das Thema kleine Hund und Eindosierung würde uns auch betreffen, wenn Pepper eine SDU haben sollte.
    Für mich steht fest, wenn er Medikamente braucht, dann wird er mit dem Humanmedikament L-Thyroxin eindosiert. Das gibt's ab kleinen 25er-Tabletten. Alles andere ist mir zu hoch, Pepper ist herzkrank und da kann eine zu hohe Dosis schnell gefährlich werden.

    Kennst du diese Seite?
    http://www.hundeschulen.de
    -> Menschen mit Hund - > Expertenhotline
    Da werde ich mich auch noch hinwenden, hab viel gutes gehört.

    Kann man die auch geben, wenn der Hund Forthyron nicht verträgt?
    Meine Hündin hat schon bei der ersten Einschleichdosis so dermaßen gelitten, daß die TÄ gemeint hat, daß wir das dann doch lieber lassen. Schließlich hat es durch Forthyron schon Todesfälle gegeben.
    Meine Hündin war ganz von der Rolle; hat geschluckt und geatmet, als wäre der Hals zugeschwollen; gezittert; ist total ängstlich gewesen; Panik in den Augen und was nicht alles.
    Bisher sind die Werte so, daß sie nicht unbedingt Tabletten bekommen muß. Aber was, wenn die Werte so werden, daß medikamentiert werden muß? Forthyron ist ja keine Option mehr.

    Mein Pflege-Shetty Nicki damals war irgendwie zweierlei. Einerseits war sie in der Herde der Chef. Sie brauchte nur mal ganz kurz ein Ohr nach hinten anzulegen, schon haben die anderen gespurt, und sind oftmals erstarrt wie bei diesem Spiel, wo man sich nicht mehr bewegen darf, wenn sich der eine vorne umdreht.
    Bei Menschen allerdings war sie eine ganz liebe, nette, umgängliche Stute, mit der man sozusagen alles hätte machen können.