Beiträge von BeardiePower

    sorge würde ich es nicht nennen, sondern ev. eine macke immer alles zu optimieren, ob es am genuß sektor ist oder am ernährungstechnischen bereich

    d.h. bei mir selber das zu finden, was ernährungstechnisch mein organismus braucht, gut verstoffwechselt und auch noch exzellent schmeckt - und wenn ich dann schon ganz ungesunden leidenschaften fröhne, meinem organismus dann auch die möglichkeit zu geben sich auch rasch wieder zu entgiften

    und erkenntnisse daraus will ich eben meinem hund auch zu teil werden lassen

    ich finde das thema spannend, weil gar nicht soviel unterschied (für mich) zwischen hund und mensch ist ...ernährung, soziale komponenten,lebensweise, sport bewegung, freude am leben etc.(rein meine meinung, habt ihr sicher eine ganz andere..ich weiss)

    Und was machst du, wenn es mal wieder schlechte Zeiten gibt? Wenn es Zeiten gibt, wo Lebensmittel Mangelware sind?

    Solche Essens-Perfektionisten landen oftmals irgendwann in einer Eßstörung. Da gibt es inzwischen auch schon einen Fachbegriff / eigenes Krankheitsbild für. Menschen mit dieser Eßstörung fangen an, sich gesund zu ernähren und dann kippt es. Dann werden immer mehr Lebensmittel als "ungesund" eingestuft und weggelassen, bis sie irgendwann so gut wie nichts mehr essen, weil ja alles so gefährlich ist.
    Also bitte passe auf dich auf, wenn das eine Macke von dir ist!


    Die häufigsten Leiden Ihres Vierbeiners sind keine speziellen Hundekrankheiten. „Somit können Sie die Gesundheitstipps (nicht die Medikamente!), die für den Menschen gelten, eigentlich auch auf Ihren Hund übertragen“, so die Tiermedizinerin:

    • viel Bewegung
    • ausgewogenes, gesundes Essen (hier ist mein ansatz bez. AS)
    • frische Luft
    • Sauberkeit und regelmäßige Fellpflege

    Das hilft auch nicht immer. Manchmal machen bei gesunder Lebensführung die Gene einen Strich durch die Rechnung (auch beim Menschen).
    Auch bei gesunder Lebensführung können diese Menschen krank werden bzw. haben ein erhöhtes Risiko, an einer bestimmten Krankheit zu erkranken, wenn ihnen das vererbt wird.
    Oder Umweltgifte.

    Wie viele Menschen gibt es, die Krebs oder anderes Schlimmes bekommen, obwohl sie sich gesund ernährt, Sport getrieben haben, nicht geraucht etc.!

    Zum Beispiel meine Großtante, die am Freitag verstorben ist. Sie und ihr Mann haben sonstwas für Touren mit ihren Rädern gemacht, sich auch so viel bewegt und hatten einen gesunden Lebensstil.
    Fast alle Wege machten sie mit dem Rad - was auf dem Land wie hier in einem Tagesausflug enden kann.
    Und? Trotzdem hatte sie ganz doll Osteoporose. Trotzdem hatte sie eine schlimme Herzschwäche. Und was nicht alles noch. Zum Schluß hatte sie ganz viel Wasser durch die Herzschwäche, die Organe arbeiteten nicht mehr so. Sie ist zwar alt geworden. Aber gesund war sie nicht - trotz gesundem Lebensstils. Und ihr Mann? Der ist dement.
    Das zeigt wieder, daß man eben nicht alles beeinflussen kann.

    Mal ne Frage:
    welchen Sinn würde es evolutionstechnisch machen, wenn ein Organismus nur dann gut funktioniert, wenn er optimalst ernährt werden würde?


    Das macht keinen Sinn. Siehe meinen Post weiter vorne. In der Natur geht es darum, Nachwuchs zu bekommen, also die Art zu erhalten; und darum, seine Rolle im Fressen-und-gefressen-werden - dem natürlichen Kreislauf - zu erfüllen. Gesundheit und alt werden sind nicht vorgesehen.

    Aber was mach ich denn, wenn es für meine Rasse kein Futter gibt o.O
    Kann ich dann einfach das billige Zeugs aus dem Fressnapf nehmen? Da war ein Berner-Sennenhund drauf :D


    Weiß eigentlich jemand, ob sich über unsere Nutztiere (Hühner, Schweine, Rinder, ...) solche Gedanken gemacht werden? Ich meine, weil das ja schließlich auf irgendwelchen Wegen in meinem Magen landet :???:

    Nein. Man macht sich keine Gedanken bzw. ist es "denen" scheißegal. Sonst würde ja nicht sonstwas für Müll in deren Futter landen.

    Nochmal aus dem anderen Thread:

    Schau mal hierHundeernährung: - Ein Streifzug durch die Geschichte
    Von Hundwerdung bis in die Nachkriegszeit hinein bekamen Hunde so gut wie kein Fleisch - wie auch, wenn selbst die Menschen kaum Fleisch zum Essen hatten (und dann aßen sie es selber).
    Wäre die Ernährung, die über Jahrtausende praktiziert wurde - nämlich Getreidebrei und in Milch eingeweichtes Brot, sowie sogenanntes Hundebrot - so schlimm, dann hätten die Hunde nie so lange überlebt und dabei hart arbeiten können. Solch eine Ernährung will ich jetzt nicht propagieren. Aber Hunde haben sich super angepaßt.
    Nur durch die Massentierhaltung ist eine Hundeernährung mit viel Fleisch möglich geworden.

    Nichts für ungut!


    Und zur Ergänzung mal ganz nüchtern betrachtet:
    Gesund zu sein und alt zu werden ist nur eine Vorstellung / Wunsch des Menschen.

    In der Natur ist beides sehr egal. Das, was in der Natur zählt, ist, daß die Lebewesen das fressen, was ihnen "vorgegeben" wird, um den Kreislauf der Natur aufrecht zu erhalten (fressen und gefressen werden) - und Fortpflanzung, also Arterhaltung.
    Gesundheit und alt werden ist in der Natur egal.

    Es ist sogar egal, ob das, was Wildtiere von Natur aus fressen, für sie gesund ist. Denn wenn man es analysieren würde, dann würde man herausfinden, daß eben nicht alles, was von Natur aus gefressen wird, auch gesund für das jeweilige Tier ist.

    Und auch Wildtiere haben "Zivilisationskrankheiten". Man hat auch bei Wölfen aus freier Wildbahn (Kanada / Amerika) bei Obduktionen Zivilisationskrankheiten feststellen können, wie Arthrose und HD z.B.
    Wölfe werden in freier Wildbahn für gewöhnlich auch nur 6 - 7 Jahre alt.
    Da fragt man sich doch, ob das, was sie fressen, was ja gerne propagiert wird, dann wirklich so gut für sie ist. Wölfe haben schließlich die Aufgabe, andere Tierarten in Schach zu halten, damit diese nicht eine Überpopulation bekommen. Egal, ob es gesund ist oder nicht. Ich hoffe, jemand versteht meine wirren Ausführungen!

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    Daß wir uns so mit Essen und Hundefutter beschäftigen, zeigt, daß es uns zu gut geht. Wir leben im Überfluß, und können es uns leisten, Essen zu analysieren. Früher oder auch heutzutage noch in vielen anderen Ländern, wird das gegessen / gefressen, was da ist. Da fragt(e) keiner nach, ob das jetzt gesund ist oder nicht. Hauptsache, es war / ist was zu essen und macht(e) satt.

    Nehmen wir doch die Straßen- oder Hofhunde der südlichen oder osteuropäischen Länder. Die fressen, was da ist, was sie bekommen. Und das ist kein bzw. kaum Fleisch. Oder vielleicht ein paar Abfälle wie Knochen oder so. Aber ansonsten sind es Essensreste, die sie finden oder bekommen, Brot, Pizzareste, Trockenfutter von Tierschützern; vielleicht auch mal ein wenig Aas.
    Ein Wunder, daß diese Hunde überleben und sich auch noch fortpflanzen können.

    Das Leben ist mehr als Analysewerte.

    Haben beardies nicht auch das greying gen?

    Das können sie haben bzw. haben es inzwischen die meisten Beardies. Es gibt aber auch welche, die nicht aufhellen (wie meine vorige Hündin).
    Meine jetzige Hündin ist nur ein wenig aufgehellt. Das Fell wächst nach einer Verletzung (wozu auch Zeckenstiche gehören) schwarz nach, wird aber mit der Zeit heller, daß es irgendwann zwischen dem anderen Fell nicht mehr zu erkennen ist.

    du verstehst nicht was ich meine liebe Lysaya, wenn ich die bauweise der nahrung nicht verstehe dann tue ich mir schwer den metabolismus zu verstehen

    was ist denn für dich oder die meisten hier "hochwertiges" protein - wie definierst du das ? nehmen wir deinen haferschleim

    was glaubst du kann dein hund aus haferschleim machen oder besser gesagt sein metabolismus (stoffwechsel) wieviel essentielle aminosäuren kann er daraus bauen für seine zellerneuerung ?

    aminosäuren sind unbestritten die bausteine des lebens - für dich für deinen hund ..für alle uns hier und alle hunde ..für jeden organismus ...

    was glaubst du ?

    Schau mal hier
    Hundeernährung: - Ein Streifzug durch die Geschichte
    Von Hundwerdung bis in die Nachkriegszeit hinein bekamen Hunde so gut wie kein Fleisch - wie auch, wenn selbst die Menschen kaum Fleisch zum Essen hatten (und dann aßen sie es selber).
    Wäre die Ernährung, die über Jahrtausende praktiziert wurde - nämlich Getreidebrei und in Milch eingeweichtes Brot, sowie sogenanntes Hundebrot - so schlimm, dann hätten die Hunde nie so lange überlebt und dabei hart arbeiten können. Solch eine Ernährung will ich jetzt nicht propagieren. Aber Hunde haben sich super angepaßt.
    Nur durch die Massentierhaltung ist eine Hundeernährung mit viel Fleisch möglich geworden.

    Nichts für ungut!

    Der Herr des Hauses kennt ein einziges Exemplar. Dessen Frauchen hat ihn ins Platz geschickt und der Hund lag nach 20min immernoch aufmerksam im Platz, was dem Herren derart imponiert hat, dass er sich dachte, so nen leicht erziehbaren Hund will er auch.
    Rütter hat ihn deswegen ein bisschen ausgelacht und schon betont, dass das eig ein Spezialist ist

    Ah, danke! Also die klassische Geschichte.

    Nachtrag: Reizangel ohne Regeln ist - vor allem bei einem Hütehund - doch etwas gewagt. Das kann erst so richtig den Hetztrieb auslösen (hüten ist ja im Grunde genommen wie jagen der Wölfe, nur ohne töten).
    Natürlich ist das ein schönes Mittel, um den Hund kaputt zu kriegen. Aber es gehört halt auch noch mehr dazu. Warten, bis man die Erlaubnis bekommt, hinterher zu jagen; Stop mitten in der Hatz, während die Angel weiter bewegt wird, etc. Aber einfach nur wetzen lassen?

    Spoiler anzeigen

    Habe beim Zuschauen bei den Szenen mit der Reizangel an mein persönliches Trauma denken müssen, was bei mir mal passiert ist: Meine Hündin hat sich mal bei einer zu engen Kurve beim Reizangel-Training die Daumenkralle eingerissen und komplett umgedreht. Sie hat geschrien wie am Spieß. Natürlich war es Sonntag. Und natürlich war ausnahmsweise unsere TÄ nicht da. - - - Irgendwie stand ich bei den Bildern etwas unter Strom und habe schon die Schreie von meiner Hündin im Kopf gehabt.