unsere Pferde sind immer im Herbst und Winter draußen (tagsüber), da hat noch nie jemand was gesagt.. wieso auch? 
Weil hier noch viele Leute rückständig sind und ihrer Meinung nach Pferde in den Stall gehören, vor allem im Herbst und Winter. Pferde bei schlechtem Wetter oder im Winter draußen ist für sie Tierquälerei. Auf dem Land leben bedeutet halt nicht immer, daß da alles tierfreundlich ist und die Menschen Ahnung von Tierhaltung haben. Aber es tritt langsam Besserung ein.
Ich glaube, ich hatte das hier schon mal geschrieben, aber nochmal: Vor ungefähr 25 - 30 Jahren gab es hier mal einen Bauern, der seine Highland-Rinder auch im Winter draußen hatte. Der bekam vom Tierschutz einen drauf; die armen Rinder. Obwohl es ihnen gut ging und sie eine vernünftige Weide und Unterstand hatten.
Jetzt ist der Tierschutz auch informiert über Robusthaltung von Pferden und Nutztieren. Nur bei vielen Menschen ist es noch nicht angekommen.
Komischerweise hat die kleine Islandpferde-Reitschule in der Nähe noch nie Gemecker (von unwissenden Menschen) bekommen, obwohl die Pferde ganzjährig draußen sind (Offenstall + Weidegang) - aber die Halter der Islandpferde sind angesehende Leute, daß sich vielleicht da nicht so getraut wird, was zu sagen; abgesehen davon, daß da, wo die Pferde sind, ein winzig kleines Dorf ist; also sowieso kaum jemand vorbeikommt - und man auch nicht direkt an Koppeln und Offenställen langgehen kann; man die Pferde auch nicht immer sehen kann (großes Gelände, dazu hügelig und etliche Bäume).
Aber falls doch mal der Tierschutz von unwissenden Menschen gerufen werden sollte, so würde der Tierschutz nun aufklären, was das für eine Pferdehaltungsform ist - und daß es bei den Islandpferden nichts zu beanstanden gibt.