Beiträge von BeardiePower

    ich rede die Rasse die mir am Herzen liegt auch lieber "schlecht" bzw hebe die negativen Seiten hervor damit der gegenüber sich das nochmal überlegen kann ob es das wirklich ist was er braucht.

    So mache ich das auch. Eben weil man die Rasse mag, möchte man nicht, daß sie zu Haltern kommt, zu denen sie eigentlich nicht gehören. Hat ja auch was von Tierschutz.
    Das ist wie in Rassehundebüchern und Rassebeschreibungen in Hundeheften oder anderen Zeitschriften / Fernsehen. Da wird doch jede Rasse so in den Himmel gehoben, alle sind für die Familie geeignet, alle sind sooo tolle Rassen. Negatives wird - wenn überhaupt - kaum geschrieben / gesagt. Und dann wundert man sich, warum so viele Rassehunde im TH landen, weil die Leute überfordert waren.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, werden die Welpen im Ausland geboren, dort legal kupiert und mit 3 Monaten gegen Tollwut geimpft. Nach 21 Tagen können die Hunde dann legal eingeführt werden.

    Ja, da die Welpen alt genug und geimpft sind, ist das legal. Das meinte ich aber nicht. Eigentlich wollte ich nur zeigen, daß es noch mehr Stellen gibt, wo man kupierte Dobermänner kaufen kann.


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    Wie ist das eigentlich mit dem Rasseverein, den die Leute da gegründet haben? Wenn sie im Standard stehen haben, daß ihre "Kaiserdobermänner" an Ohren und Rute kupiert sind - wie machen sie das, wenn doch in D kupieren verboten ist? Ins Ausland fahren und es da machen lassen (was ja eigentlich illegal ist, wenn die Welpen noch nicht geimpft sind); oder wie in dem Beitrag von HKM jemanden kommen lassen (was ja illegal wäre) oder wird außerhalb Deutschlands gezüchtet und die kupierten Welpen bzw. Junghunde nach Deutschland gebracht, um sie da zu verkaufen? Oder gibt es noch eine Möglichkeit?
    Das frage ich mich die ganze Zeit, wie das mit ihren Rassezuchtverein gehen soll. Ist das überhaupt legal, einen solchen Zuchtverein, der kupierte Hunde hat, zu betreiben?

    Ach, die Tierschutzdetektivin war dabei? Habe das damals nur in der Zeitung gelesen, daß man Dobermann-Welpen beschlagnahmt hat. Da war Hund Katze Maus nicht bei erwähnt.
    Wie das jetzt juristisch aussieht, stand noch nicht in der Zeitung.
    Über solche Leute kann man sich nur aufregen. Die armen Hunde...

    Übrigens sind das nicht die einzigen in der Harz-Region, die kupierte Dobermänner verkaufen. Bis vor einem Jahr sah ich bei Deine Tierw*lt Anzeigen von mindestens 3 Züchtern bzw. Händlern, die kupierte Welpen / Junghunde verkaufen (u.a. aus Ungarn eingeführt). Jetzt machen sich die Anzeigen rar. Ob das mit der Beschlagnahmung zu tun hat?

    Hier die HP einer dieser Leute
    Dobermann voll kupiert Fans - Thüringen die wahre Heimat des Dobermanns
    Wenn ihr auf der Startseite runterscrollt, seht ihr kupierte Welpen. Und einen Text, der von einem Zuchtverband für kupierte Dobermänner handelt.

    Zitat:

    Spoiler anzeigen


    "Am 10.Mai wurde in Erfurt eine beschlussfähige PandurenDobermann e.V. Vereinssitzung durchgeführt.
    Als Ergebnis wurde der Rassestandart der Vereinshundefestgelegt .
    Als Rassebezeichnung wurde der Name"Kaiserdobermann"beschlossen.
    Dieser Rassename ist rechtlich vom Verein geschützt .
    Der Rassestandart wurde einstimmig beschlossen.
    Alle Vereinshunde werden kupiert an Rute und Ohren.
    Die Vereinshunde ,mit dem beschlossenem Rassestandart,werden mit einer Rassurkunde ausgestattet.
    In der Rasseurkunde werden Bilder der Elterntiere desWelpen abgebildet.
    Alle Standartuntersuchungen werden in der Rasseurkundefestgehalten.
    Jede Rasseurkunde ist von einem Mitglied des Vorstandeszu unterschreiben und zu siegeln !
    Eine Datenbank zu den Hunde und ihren Besitzern wird imVerein geführt."
    Zitatende

    Ist das erlaubt?

    Und in einem Forum haben diese Leute die Liebhaber der kupierten Dobermänner dazu aufgerufen, sich zu beteiligen, daß der kupierte Doberbann Immaterielles UNESCO Kulturgut werden soll. Denn der kupierte Dobermann sei ja ein deutsches Kulturgut.
    ADF :: Thema anzeigen - Der Dobermann gehört zu Deutschland !
    Da bekommt man das Ko***

    Wir haben mal 7 Jahre in einem kleinen Bauerndorf am Harz gewohnt. Jeder Bauer hatte einen Hofhund, der nicht ins Haus durfte. Die waren aber tagsüber auch nicht eingesperrt, sondern eben auf dem Hof und haben immer angeschlagen. Konnten auch im Stall liegen und hatten Kontakt zu der Besitzerfamilie. Eigentlich kommt es ja auch aufs Krach machen an, oder?
    Waren unterschiedliche Typen, bei manchen war es sicherer am Hoftor stehen zu bleiben, bis der Bauer kommt und einen auf den Hof einlädt....

    Etwas OT, aber das muß ich erzählen: Hier gibt es auch eine Bauernhofsiedlung, etwas abseits vom Ort. Da hat auch jeder seinen Hund, der draußen auf dem Hof frei läuft.
    In den 90ern gab es da eine Generation Hofhunde, die sich jeden Tag zur selben Zeit gegenseitig abgeholt haben und dann zusammen umhergestreift sind (in netter Absicht). Der Hund vom untersten Hof hat angefangen, ist zum nächsten Hof gegangen. Dann sind sie zu zweit zum nächsten Hof. Dann zu dritt u.s.w.
    Immer zur selben Zeit. Das war so niedlich!

    Die jetzigen Hofhunde haben jeden Tag viel zu erleben, weil dort Pferde in Pension stehen. Da gibt es Menschenkontakt, Hundekontakt (die Pferdebesitzer haben auch oft Hunde), der ein oder andere Hund läuft einfach beim Ausritt nebenher...

    Hier hat jemand schon seit Ewigkeiten einen Mali bzw. schon den zweiten (nachdem der erste Mali gestorben ist). Da weiß man, was man hat, auf was man sich da einläßt.

    Aber seit fast einem Jahr gibt es hier auch noch einen anderen Mali. Hier denke ich auch "oh, oh". Die Leute hatten vorher Rottweiler, die auch nicht gerade toll waren (und sie haben auch gerne mal eine mit der Leine bekommen, wenn sie beim Vorbeigehen Terz gemacht haben), geschweige denn richtig erzogen - und trotzdem waren sie überall ohne Leine. Ein "Spaß" war das...

    Nun hat man sich - warum auch immer - einen Mali geholt.
    Der Lebensgefährte meiner Mutter wohnt neben denen, von daher bekomme ich immer Infos.
    Da hatten sie schon als Welpe Schwierigkeiten mit der Erziehung. Der Welpe würde nicht auf sie achten, er will kein Sitz machen, überhaupt nicht hören, etc.
    Er hat gesehen, wie der Mali, als er noch Welpe war, zu dem Enkel (?) gestürmt ist, ihn umgeschmissen hat und dann mehr oder weniger zugepackt hat, daß der Junge nicht mehr aufstehen konnte. Der Besitzer hat nichts gemacht; ist stehengeblieben, hat zugeschaut.
    Als ich davon erfahren habe, habe ich gedacht, ich höre nicht richtig. Das kann ja heiter werden...
    Auch so haben sie den Welpen jeden Menschen anspringen lassen.
    Nun ist der Mali fast ein Jahr alt und noch immer nicht richtig erzogen, läuft aber schon jetzt auch überall ohne Leine herum. Da kann man froh sein, wenn die Leute den rechtzeitig einfangen können, wenn man ankommt.
    Geht man aneinander vorbei, macht die Hündin auch schon Terz, was aber als "spielen wollen" gesehen wird. Die Leute sagen dann zu ihr: "Jetzt wird nicht gespielt." und so ähnlich - in einem Tonfall, der wie ein Lob klingt. Daß das schon kein Spielen wollen mehr ist, kommt denen nicht in den Sinn.
    Das kann ja echt noch heiter werden...

    Vor allem sind Malis ja reaktionsschnell und entdecken und reagieren auf etwas, was dem HH noch gar nicht auffällt. Und dann wird sich gewundert, warum der Hund auf einmal abhaut. Man sollte mit offenen Augen und Ohren durch die Gegend laufen. Genau das ist aber bei den genannten Haltern nicht angesagt. Da wird das Smartphone gezückt, gemütlich geraucht, gequatscht (wenn beide unterwegs sind) und auch so durch die Gegend gebummelt. Das macht mir mit am meisten Sorgen; daß sie irgendwann mal nicht rechtzeitig reagieren könnten...

    Wieder gesammelte Werke


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    Hmmm ... Es rutscht schon wieder...
    Seltsam, wie der Berg durch zoomen "kleiner" geworden ist (wenn man jetzt das Dach im Vordergrund zum Vergleich nimmt).

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    Erlenzeisige am Futterplatz

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    Sturmopfer

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    Und noch ein Sturmopfer.

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    Hier nochmal von der anderen Seite, nachdem Maddy und ich uns da durchgeschlagen haben (wir mußten da lang).

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    Hallo, ich habe eine 14 Monate alte Bearded Collie Dame. Sehr freundlich und liebt alle Menschen, und das muss sie ihnen auch zeigen. Inzwischen kann ich auf der Straße meistens an Personen vorbei gehen, ohne dass sie jeden freudig begrüßt. Aber in Geschäfte gehen, das bringt gar nichts. Sie unterhält mit ihrem Wesen und Aussehen alle. Der ganze Hintern wackelt vor Freude. Sie ist sehr tempramentvoll. Sieht mit der Zopfspange und dem langen Fell total niedlich aus. Die Menschen reagieren ja auch positiv auf sie, aber ICH möchte dieses Verhalten von ihr nicht. Wenn sie alle Menschen freudig begrüßt hat, dann ist auch gut. Sie legt sich hin und ist ruhig. Ich kann sie doch nicht Jeden begrüßen lassen. Teilweise springt sie die Person auch an, wenn die Person positiv auf ihr Verhalten reagiert. Eigentlich nehme ich sie ganz kurz an der Leine.
    Habt Ihr Tips, wie ich ihre Freundlichkeit etwas eindämmen könnte. In der Hundeschule war ich schon. Da werden solche Situationen aber nicht geübt. Und auf der Straße/draußen überhaupt habe ich ihr Verhalten eigentlich im Griff. Es geht um geschlossene Räume.
    Vielen Dank
    LG
    Yenene

    Hallo!
    So ein Verhalten kenne ich zu gut von meiner Hündin. Jedenfalls als sie noch Welpe / Junghund war.
    Jeder Mensch war toll. So toll, daß sie sogar in die Leine gesprungen ist (wirklich gesprungen), um zu den Menschen zu kommen. Das war so nervig!

    Versuch mit Ablenkung durch Leckerlie: Fehlgeschlagen. Menschen waren wichtiger (und das will was heißen bei einem verfressenen Hund).

    Versuch mit "Sitz" und Leckerlie: Fehlgeschlagen. Da hätte ich mir, hätte ich das weitergemacht, mein "Sitz" verdorben, weil sie eben nicht sitzen geblieben ist.

    Versuch mit "Nein!": Fehlgeschlagen. Meine Hündin ist hart im Nehmen. Über ein geknurrtes / geschimpftes "Nein" hat sie sich schon als Welpe amüsiert.

    Letzter Versuch mit Abdrängen: Endlich! Es hat geklappt.
    Wie habe ich das gemacht? Sobald ich einen Menschen gesehen habe, der in meine Richtung gekommen ist, habe ich meine Hündin auf die Seite genommen - und zwar so, daß ich zwischen ihr und dem Menschen war. Hat sie nur den Hauch davon gezeigt, daß sie wieder losspringen wollte, habe ich mich dazwischengedrängelt und ihr den Weg abgeschnitten. Man sah förmlich, wie es in dem damals noch kleinem Kopf gerattert hat.

    Ungefähr 3x mußte ich sie abdrängen bzw. ihr den Weg abschneiden, und sie hatte kapiert.
    Natürlich mußte ich noch hinterher sie so nehmen, daß ich zwischen ihr und dem Menschen war, um notfalls doch nochmal einzugreifen.
    Als dann das Fußgehen besser klappte, bot ich ihr das dann als Alternative an.
    Seitdem geht sie an Menschen vorbei, ohne sie zu belästigen - auch wenn ich nicht zwischen ihr und dem Menschen bin.
    Bei bestimmten Menschen - und wenn ich zustimme - flippt sie noch heute aus. Aber es ist kein Vergleich zu früher.

    Es gibt HH, die das Abdrängen als eine Art Tierquälerei sehen, obwohl es ganz normales Hundeverhalten ist. Und ich weiß auch wirklich nicht, was daran so schlimm sein soll.
    Natürlich kommt es auch auf den Hund an. Ein sensibles Tier wird dadurch vielleicht unter Umständen verschreckt werden, weshalb ich bei einem (sehr) sensiblem Tier vorsichtig wäre.


    P.S.: Du bist herzlich willkommen im Beardie-Thread!

    Bei uns werden ja Pferderennen mit Haflingern veranstaltet… In einem Vollblutstall war ich noch nie... :D

    Hier in der Nähe gibt es einmal im Jahr Rennen mit Kaltblütern (die Reiter reiten ohne Sattel). Nennt sich Kranzreiten.

    Mein Pflegeshetty von Anno Dazumal soll laut Besitzern bei den Vorbesitzern Ponyrennen gelaufen sein. Rennen mit Shetlandponies gibt es ja wirklich (vor allem in Großbritannien scheint das sehr populär zu sein, wenn man sich die ganzen Videos ansieht).
    Und da, wo mein Pflegeshetty herkam, gibt es eine Rennbahn, die in der Rennwoche auch Ponyrennen veranstaltet. Von daher scheint es vielleicht wirklich zu stimmen, daß meine Nicki mal Rennen gelaufen ist.