Beiträge von BeardiePower

    Ui, ihr habt auch einen Katzenstein? Beim Nachbarort gibt es auch einen Katzenstein. Der ist aber niedriger.

    Vielleicht sind solche Überprüfungen ja von RZV zu RZV verschieden streng?

    Es gibt aber bei vielen Rassen - auch bei meiner - daß nur relativ wenige Rüden ständig genutzt werden, ohne eine Deckelung (wie z.B. beim Schapendoes, wo ein Rüde in D nur 5 mal decken darf). Und wo eine Wurfwiederholung nach der anderen gemacht wird, weil es ja so praktisch ist, wenn man einen Rüden zu Hause hat oder aus anderen Gründen (beim Schapendoes sind Wurfwiederholungen verboten).

    Da gibt es vielleicht Unterschiede in der Handhabung.

    Genauso unterschiedlich wird das auch bei den Erkrankungen sein. Bei meiner Rasse gibt es im Club für britische Hütehunde die ganz normalen Untersuchungen zu ersehen https://cfbrh.de/index.php/zuch…-bearded-collie

    Im BCCD stehen ebenso nur die ganz normalen Untersuchungen in den jeweiligen Zuchtbüchern.

    Will man mehr herausfinden, gibt es nichts weiter. Es gibt die schon erwähnte Datenbank https://www.beaconforhealth.org/ Da gibt es Jahresberichte (der letzte Bericht ist aber auch schon 2 Jahre alt).

    https://www.beaconforhealth.org/YR_17_OHR_Report.pdf

    Erstens alles auf englisch, zweitens nicht gerade aussagekräftig, da es auf freiwilliger Basis funktioniert (und weder bei den RZV, noch sonstwo wird man darauf hingewiesen, daß es das gibt - auch deshalb ist es nicht so aussagekräftig, weil es halt nicht sehr viele wissen, daß es das gibt) und zudem sind die Jahresberichte anonym. Es gibt keine Namen, keine Linien, keine Zwinger zu lesen.

    Man kann sich da auch registrieren lassen. Vielleicht sind dann Namen zu sehen. Aber nur deshalb meine Daten rauszugeben, in der Hoffnung, daß da doch noch Namen stehen KÖNNTEN, habe ich auch keine Lust.

    Dann gibt es auch noch eine Datenbank mit Ahnentafeln http://www.bcpedigree.se/

    Aber auch da: Wenn man Glück hat (!), stehen da HD-Auswertungen drin. Oftmals noch nicht mal diese. Andere Erkrankungen: Fehlanzeige. Nichts. Dafür steht aber drin, was für Farben derjenige Hund vererben kann.

    Wo und wie sollte ich mich also informieren? Und wenn es bei einer Rasse so ist, dann ist es sicherlich auch bei mehreren Rassen so, daß Infos über Erkrankungen gleich null sind.

    Mich würde interessieren, wie solche Datenbanken aussehen, wo alle möglichen Erkrankungen drinstehen - in Verbindung mit dem Namen des erkrankten Hundes, wo man nachforschen kann. Könnt ihr mir mal Links geben, wo ich das mal ansehen kann?

    Ich schrieb ja eben das hier:

    Und trotzdem frage ich mich, wieso die RZV nicht selber vor geplanten Verpaarungen danach gucken, ob da was ist, um die Gefahr so gering wie möglich zu halten? Wieso soll der Interessent alles studieren?

    Mal so nebenbei gesagt: Würden die RZV selber so gucken, ob da was ist, ob die Verpaarung evtl. eine Erbkrankheit haben könnte, wie es von euch von den Käufern verlangt wird, und dementsprechend eine bestimmte Verpaarung verbieten, weil die Gefahr zu groß ist, dann würde es weniger Leid geben. Denn wenn die Käufer gucken sollen, werden diese Verpaarungen ja trotzdem gemacht - auch wenn der Interessent von der Verpaarung Abstand hält. Und somit werden dann trotzdem evtl. kranke Hunde geboren. Besser wäre es doch, diese Hunde wären erst gar nicht geboren. Das kommt ja auch noch dazu.

    Genauso sehe ich das auch mit den Haltungsbedingungen. Da wird immer groß "Werbung" gemacht, kaufe nur beim VDH, da ist es seriös, da werden die Hunde artgerecht gehalten u.s.w.

    Aber ... Nun ja ... Verstehe das, wer will. Es gibt Leute, die nicht im VDH züchten dürfen, weil bei der Abnahme gesehen wurde, daß die Welpen nicht selbständig von drinnen nach draußen gehen können, weil der Garten nicht direkt zugänglich ist (aber trotzdem am Haus). Ansonsten war ja alles super. Aber nur deshalb durften sie nicht züchten. Verstehe das, wer will.

    Und dann gab es eine VDH-Züchterin, die selber im Plattenbau lebte, ihre Hunde aber in der Pampa im Bretterverschlag hausten. Zweimal am Tag ging die Frau hin, um die Hunde kurz rauszulassen und ihnen was zu fressen zu geben. Bei ihr hat niemand etwas gesagt. Warum nicht? Weil sie schon in der DDR jahrzehnte lang Hunde gezüchtet hat, Zuchtwartin, Richterin, Gründerin eines DDR-Zuchtvereins? Da fragt man sich doch, wie das sein kann. Und nein, in diesem Fall finde ich genauso, daß der RZV so eine Haltung verbieten muß. Und nicht wieder die Verantwortung auf den Käufer schiebt. Denn da war es offensichtlich. Anders ist es, wenn die Hunde mit im Haus sind, da vielleicht in den Keller gesperrt werden, und wenn der Zuchtwart kommt, werden die Hunde freigelassen, daß es nicht ersichtlich ist, wie die Hunde leben. Aber bei einem Bretterverschlag in der Pampa ... Da hätte eingegriffen werden müssen. Ist ja auch keine gute Werbung für den VDH und deren RZV.

    So sehe ich das auch mit den Erbkrankheiten.

    Bei meiner Rasse empfinde ich die Zucht nur als bedingt transparent. Ich habe viel Zeit in die Recherche für den nächsten Hund gesteckt, wohl viel mehr, als der Otto-Normal-Käufer jemals können und wollen wird, und denke, dass ich so langsam einen ganz guten Überblick habe. Viele wichtige Dinge erfährt man meiner Erfahrung nach aber erst im Gespräch mit den richtigen Leuten, wenn man Glück hat. Es gibt zwar Datenbanken, aber diese sind bei Weitem nicht vollständig. Gerade bei den Krankheiten, für die es noch keine Gentests gibt, sind nur wenige aktuelle Fälle verzeichnet und einige erkrankte Hunde fehlen dort aus verschiedenen Gründen. Das macht es wirklich schwierig als Laie, ohne entsprechende "Connections" durchzublicken. Es gibt aber definitiv Bemühungen in die richtige Richtung, von daher hoffe und denke ich, dass die Entwicklungen zu mehr Transparenz bei meiner Rasse geht. Bei manchen anderen Rassen scheint man da meinem Eindruck nach gerade mit den Datenbanken schon weiter zu sein.

    Nicht nur bei deiner Rasse fehlt es an Transparenz. Auch bei meiner. Und dementsprechend höchstwahrscheinlich auch bei so manch anderen Rassen. Wie ich oben schon schrieb, gibt es irgendwie nur HD-Auswertungen bei meiner Rasse zum Nachlesen. Daten über Krankheiten bei einer Datenbank, die nicht mit dem RZV zusammenarbeitet, sind anonym, also ohne Name des Hundes bzw. Zwingers, Linie.

    Wie soll man da etwas herausfinden? Mal abgesehen davon, daß ich persönlich keinen Züchter kenne, der bei einem Gespräch mit einem Interessenten zugibt, daß es da Krankheiten in der Linie geben kann. Im Gegenteil. Es ist doch eher so, daß man seine eigenen Hunde als gesund lobt, anderen Zuchten aber sonstwas anhängt.

    Allerdings kenne ich HP von noch nicht mal einer handvoll Züchtern, die da öffentlich schreiben, daß einer ihrer Nachkommen dieses oder jenes hat. Um hier auch mal was Positives sagen zu können.

    Und noch was Positives: Meine Züchter hatten mal auf ihrer Seite stehen, daß, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Erbkrankheit bestehen würde, sie alle Untersuchungen dafür bezahlen würden.

    Aber daß dem Käufer der schwarze Peter zugeschoben wird, weil er sich nicht genug über Linien und Erbkrankheiten etc. informiert hat, ist in Ordnung?

    Was mir hier besonders aufstößt, ist dieses "Du mußt dich informieren über Krankheiten, welcher Hund welche Krankheit hat, welche Linien evtl. belastet sind etc. Und wenn du das nicht machst, hast du selber schuld, wenn dein Hund krank ist." Obwohl das eigentlich meiner Meinung nach Aufgabe der RZV ist.


    Da ziemlich am Anfang des Threads ein Vergleich gezogen wurde mit dem Kauf von Geräten etc., daß man sich da ja auch informieren würde, nehme ich diesen Faden zur Verdeutlichung wieder auf:

    Das gilt vor allem für diejenigen User, die hier von Interessenten verlangen, sich sonstwie über Krankheiten, Genetik und Linien zu beschäftigen, denn sonst wäre man selber schuld, wenn man einen kranken Hund erwischen würde.

    Ihr wollt euch eine Waschmaschine kaufen. Also informiert ihr euch über Testergebnisse, Qualitäts- und andere Siegel und guckt nach verschiedensten Bewertungen. Ihr findet eine Waschmaschine, die in allen Tests "Sehr gut" bekommen und auch alle Qualitätssiegel hat. Bewertungen fallen auch allesamt positiv aus. Diese Waschmaschine kauft ihr also.

    Nach einem Jahr fängt sie aber an, Macken zu haben, bis sie keinen Mucks mehr macht. Ein Handwerker kommt zu euch, um sich das anzusehen. Dieser Handwerker meint dann zu euch: "Wieso haben Sie sich diese Maschine gekauft? Haben Sie sich nicht informiert?"

    Ihr: "Doch, natürlich. Die hat von allen namhaften Testinstituten die Note "Sehr gut" bekommen, und auch sonst ist sie ausgezeichnet."

    Handwerker: "Naja, Tests und Siegel haben eigentlich nichts zu bedeuten. Sie müssen sich trotzdem weiter informieren. Über das Innenleben zum Beispiel. Wie sieht es in genau dieser Waschmaschine aus? Wieviele Teile hat sie? Aus welchen Materialien sind die einzelnen Teile? Wo kommen die Teile her? Wie sind sie verarbeitet? Wie sind die Teile miteinander verbunden? Wie sieht der Motor aus? Was ist das für ein Motor? Wie funktioniert der? Ist der Motor überhaupt geeignet? Sie müssen sich über jedes einzelne Teil informieren. Trotzdem. Wenn Sie das gemacht hätten, dann hätten Sie herausgefunden, daß da zwei Materialien miteinander verbunden worden sind, die man eigentlich nicht miteinander verbinden sollte, da diese sich gegenseitig negativ beeinflussen und wenn man Pech hat, ganz schnell zu einem Schaden führen können. Tut mir leid, aber da sind Sie selber schuld. Wenn Sie sich nicht informiert haben..."

    Ihr: "Aber die Tests und Siegel..."

    Handwerker: "Ach, die haben nur so Mindestvorgaben, was getestet wird. Alles andere müssen Sie sich selber aneignen. Geht ganz leicht. Einfach googlen. Da steht über jedes einzelne Teil etwas."

    Und ich kann mir vorstellen, daß ihr dann auch sagt, daß man sich auf Tests und Siegel verlassen können muß; daß man bei "Sehr gut" auch eine sehr gute Maschine erwarten kann.

    Das ist der Vergleich, den ich sehe. Die Testinstitute und Siegel stellen den VDH und seine RZV dar. Die Waschmaschine den Hund, die Teile die Ahnen. Vielleicht versteht ja jemand meine abstrusen Gedankengänge, wie genau ich das meine.

    Und irgendwie ist es doch seltsam. Da wird immer geraten - auch hier im DF - daß man sich einen Rassehund nur vom VDH holen soll - und gleichzeitig soll der Interessent überspitzt gesagt, einen Kurs in Genetik und Erbkrankheiten machen, damit er nichts belastetes in den Ahnen oder der Verwandtschaft hat. Ansonsten wäre man selber schuld, wenn sein Hund krank wäre. Wißt ihr eigentlich, was diese Forderungen für eine Außenwirkung auf unbescholtene Leser haben können? Im Umkehrschluß heißt das nämlich - oder es entsteht zumindest der Eindruck - daß im VDH wissentlich auch mit kranken Hunden gezüchtet wird. Denn wieso sonst soll man sich selber informieren, damit man kein blaues Wunder erlebt? Natürlich gibt es keine 100%ige Sicherheit. Aber solche Aussagen können solch einen Eindruck hinterlassen.

    Wenn man sich also auch im VDH selber über Krankheiten und Vererbung, sowie Linien informieren soll - was macht dann den VDH so besonders, daß er, auch von euch, immer wieder empfohlen wird? Dann kann man sich ja gleich einen Hund von der Dissidenz oder Vermehrer holen.

    Tut mir leid, aber über solche Aussagen, daß man selber schuld hat, wenn man sich nicht genügend informiert hat, kann ich mich tierisch aufregen.

    Bin leider zu spät eingestiegen, von daher habe ich noch nicht alles gelesen. Aber schon mal hierzu:

    Sollte es nicht Aufgabe von den RZV sein, auf gesunde Verpaarungen zu achten; Krankheiten zu beheben, indem man betroffene Tiere (oder verwandte Tiere) von der Zucht ausschließt?

    Vielleicht klingt das ja naiv. Aber: Wenn der VDH schon als Gütesiegel dargestellt wird, er sich auch selber so darstellt, dann kann ich als Käufer auch erwarten, daß alles menschenmögliche dafür getan wird, gesunde Hunde zu züchten und Krankheiten auszumerzen. Sonst ist das Siegel VDH für mich nur eine Farce. Natürlich ist man nie 100% sicher, aber man sollte doch so sicher wie möglich sein.

    Was soll das denn, wenn wieder die ganze Verantwortung auf die Käufer abgewälzt wird? "Man muß sich halt informieren" - ja, schön. Es hat aber nicht jeder die Möglichkeit dazu. Abgesehen davon, daß man dem Internet auch nicht alles glauben kann. Nein, aber bei solchen Aussagen kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

    Erst heißt es, kaufe nur beim VDH; dann heißt es, man muß sich trotzdem sonstwie informieren, weil man sonst selber schuld ist, wenn der Hund eine Erbkrankheit hat. Man sollte doch erwarten können, daß die RZV das mit den Erbkrankheiten selber regeln.

    Mal abgesehen davon kenne ich hier bei mir in der Gegend niemanden, der sich solche Mühe macht.

    Und ich dachte schon, ich wäre verrückt, weil ich mir bestimmte Linien ausgeguckt habe, daß nur noch einige Züchter infrage gekommen sind. Aber das hier ... Es wird auch immer verrückter. Wenn ich das hier so lese, vermisse ich, wie es früher war. Ja, ich weiß, früher war auch nicht alles besser. Aber zumindest unkomplizierter. Heute wird ja alles eine Wissenschaft für sich.

    ´s Riebenzieschen - so süß!

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