Beiträge von BeardiePower

    Meine Hündin hat noch immer das Seresto an. Wäre es kalt und läge Schnee, hätte ich es abgenommen. Aber bei diesem Wetter ist mir das zu gefährlich. Sowas wie letztes Jahr will ich nicht nochmal erleben (Anaplasmose).

    Der Unterschied für mich ist der, dass der Collie recht gut "durchgezüchtet" ist. (also schon lange nicht mehr auf Hüteleitsung gezüchtet wird. Damit wird er mehr ein Allrounder. Und dennoch haben meine zwei noch deutliche Hüteeigenschaften in den Genen...schon irre...)

    Beim Beardie weiss ich das nicht. Da kenne ich nur wenige Halter und Hunde.

    Auch in diesem Punkt ist es beim Beardie unterschiedlich. Es gibt moderne Beardies, die eher faul sind; und es gibt Beardies, die arbeiten wollen und auch eine gehörige Portion Hütetrieb haben.

    Genauso wie alles dazwischen.

    Seit einigen Jahren gibt es ein paar Züchter, die mit Working Beardies züchten bzw. Working Beardies reinzüchten. Ist aber nichts für jedermann. Hier im Forum ist eine Userin, die 3 Working Beardies hat. Falls jemand Fragen dazu haben sollte.

    Meine erste Beardiehündin Rica

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    Und Maddy hat hier einen eigenen Thread Maddy-Cool

    BeardiePower Ich muss jetzt mal ne wahrscheinlich nervige Frage stellen.....Wie pflegeintensiv ist das Fell beim Beardie?

    Ich finde diese Rasse rein optisch wunderschön, hab aber gehört, dass man wirklich täglich büsten muss. Ist das tatsächlich an dem?

    Das ist unterschiedlich. Es gibt Beardies (leider immer mehr), die Unmengen an Fell haben. Haben sie zudem auch noch weicheres Fell, kann man praktisch ständig bürsten.

    Ist das Fell von der Struktur her fest, dann geht es. Meine vorige Hündin hatte richtig hartes Fell gehabt. Sie brauchte ich nur alle 6 Wochen zu bürsten - und selbst dann war nichts verfilzt. So eine harte Struktur habe ich bis jetzt bei keinem anderen Beardie gefühlt.

    Meine jetzige Hündin hat zwar eher wenig Fell, aber die Struktur ist so mittelmäßig. Einmal die Woche oder spätestens nach zwei Wochen muß bürsten sein, was sie ganz furchtbar findet. Deswegen wird gerne mal am Fell geschnippelt.

    Ob ein Fell pflegeintensiv ist, hängt also von der Struktur ab, und nicht direkt von der Länge. Obwohl es schon auffällig ist, daß eher die mit sehr langem Fell eine weiche(re) Struktur haben. Nebenbei erwähnt, ist ja das lange Fell eigentlich standardwidrig (es sollte mittellang sein, daß die Formen nicht verwischt werden; der Bart sollte gerade so die Lefzen bedecken, etc.).

    Beardies haben sich sehr verändert im Laufe der Zeit. Leider.

    Habt ihr mit deiner Oma früher mal darüber gesprochen, was sie in so einer Situation möchte?


    90 Jahre ist ein tolles Alter und Palliativmedizin ein Segen

    Wenigstens ein künstlicher Ausgang muß gelegt werden, weil sonst ein Darmverschluß droht. Es gibt also keine Alternative. Meine Oma hat nie darüber gesprochen. Sie hat auch immer Ärzte gemieden. Es ist ein Wunder, daß sie jetzt zugestimmt hatte, einen Arzt nach Hause kommen zu lassen (der dann im Blutbild sah, daß sie was Schlimmes hat).

    Natürlich gibt es gute Palliativmedizin. Mein Vater war in einem Hospiz, bevor er starb. Die waren alle ganz nett, und haben alles gemacht, wie er das gerne gehabt hat. Von daher wissen wir von solchen Möglichkeiten.


    BeardiePower

    Aus welcher Ecke kommt ihr denn?

    Niedersächsischer Südharz. Warum fragst du?

    So eine Scheiße!

    Tut man bei meiner Oma nichts, wird der Tumor bald den Darm verschließen, was einen schmerzhaften Darmverschluß zur Folge haben würde. Somit ist unter diesen Umständen eine OP ratsam. Das sagen auch ihr Hausarzt und unsere Hausärztin, daß sie unter diesen Umständen auch zur OP raten würden.

    Die OP ist aber auch nicht ohne. Mal abgesehen vom Narkoserisiko bei einer 90-jährigen.

    Ob sie den Tumor entfernen können, müssen sie sehen, wenn sie sie auf haben. Denn der Tumor ist auch im Bauchraum und an anderen Organen festgewachsen. Ansonsten wird nur ein künstlicher Ausgang gelegt, wegen des drohenden Darmverschlusses.

    Wird sie die OP überleben, müßte sie ins Altenheim, weil sie dann mehr oder weniger ein Pflegefall wäre, was keiner zu Hause bewerkstelligen kann. Die Verwirrtheit ist ja auch mehr geworden. Nach einer Narkose kann es bei alten Menschen zu einer richtigen Demenz kommen.

    Ist das dann noch ein Leben?

    Würde sie die OP nicht überleben, dann wäre sie erlöst. Dann wäre sie ohne Schmerzen eingeschlafen. Eigentlich für sie selber das Beste.

    Es ist also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Eigentlich ist es ganz gut, daß sie durch die Verwirrtheit die Tragweite, was das alles bedeutet, nicht erkennt.

    Und meine Hündin sucht noch immer die Oma ... Ich könnte jedesmal heulen...

    Ich würde euch jetzt eigentlich wieder um Daumen bitten. Aber ich weiß nicht, wofür.