Beiträge von BeardiePower

    Halb vier Uhr bin ich von einem lauten Donner geweckt worden. Und dann ging förmlich die Welt unter.

    Starkregen, kurz Hagel (der so nett war und ans Fenster geklopft hat - was dann mal meine Hündin geweckt hat) und dann Starkschneeschauer. Alles begleitet von heftigen Böen, die so am Haus geruckelt haben...

    Vom Schnee ist aber nichts mehr da, da es dann wieder heftig geregnet hat.

    Jetzt sind immer noch die ein oder anderen Böen.

    Meine Oma wurde gestern ins Krankenhaus gebracht, weil sie erneut heftig gebrochen hat, und hohen Blutdruck dazu (nun gut, hoher Blutdruck, der selbst mit Tabletten nicht runterging, hat quasi zu ihrer Grundausstattung gehört - aber da sie die letzte Zeit eher zu niedrigen Blutdruck gehabt hat, ist das jetzt wieder ungewöhnlich). Die Nieren arbeiten aber, meinten sie, weil das alles ja auch auf NIerenversagen hindeuten kann.

    Man hat höhere Entzündungswerte festgestellt und daß der Darm irgendwie entzündet ist. Aber es könnte trotzdem ein Virus sein. Oder anderes.

    Nun werden weitere Untersuchungen gemacht.

    Also bitte wieder Daumen drücken!

    War das ein Sturm...

    Erstmal - wie immer, wenn Sturm ist bzw. auch schon vorher - dröhnte es wieder vom Röseberg her. Wir sagen dann immer, daß es sich so anhört, als würde ein riesiger Güterzug durch den Röseberg fahren. Dieses Mal war dieses Gedröhne aber sowas von laut ... Das war kein Güterzug mehr. Und je mehr es auf Mitternacht zuging, wo es so richtig losgehen sollte, dröhnte es noch mehr. Ein furchtbares Geräusch.

    Halb ein Uhr nachts ging es dann mit den richtig heftigen Böen los. Um eins war plötzlich Stille. Selbst das Gedröhne war fort.

    Halb drei ging es wieder los. Noch heftigere Böen. Das hat so gepoltert und gewackelt, wenn die Böen auf das Haus geknallt sind, daß ich kurz davor war, in ein ruhigeres Zimmer zu gehen. Kurz vor drei noch mal eine richtig heftige Böe. Und dann war wieder Ruhe.

    Halb vier ging es wieder los. Nochmal eine Steigerung der Böen. Kurz vor vier war wieder Ruhe.

    Ungefähr ab halb fünf gingen dann normale Sturmböen wieder los.

    Und geregnet hat es ... Wolkenbruch.

    Mir reicht es!

    Ich will schlafen!

    Meine Hündin hat geschlafen wie ein Murmeltier, trotz Polter- und Knarzgeräusche.

    Ich glaube, ich abonniere bald Daumendrücken.

    Da freut man sich, daß es mit meiner Oma aufwärts geht; daß sie geistig und körperlich solche Fortschritte gemacht hat - und vorhin die Nachricht, daß sie schon ein paarmal gebrochen hat, nichts drin behält.

    Ob es nun ein Virus ist (bis jetzt hatte es noch keinen Fall da gegeben) oder etwas anderes, wissen wir nicht. Der Arzt, der gerufen wurde, vermutet, daß sie was nicht vertragen haben könnte. Ja, die Vermutung wäre schön, da es heißen würde, daß es bald wieder besser werden würde.

    Aber irgendwie beschleicht mich ein seltsames Gefühl, daß es was anderes ist.

    Also bitte erneut Daumen auch für meine Oma!

    Manno! Kann diese Pechsträhne nicht endlich mal aufhören?!