Beiträge von BeardiePower

    Ich gaube viele brauchen kein einzeltraining sondern ein wenig erklärte theorie und jemand der etwas körpersprache lehren kann. Könnte man theoretisch auch online aber viele sind nicht gut im selbststudium.

    Wenn ich einen welpen hätte würde ich anet auch gehen, finde es hilfreich einen anderen blickwinkel zu haben von einer person die man vertraut

    Ich glaube, wenn man einen Junghund aus dem Tierschutz übernimmt (nur als Beispiel), wären Einzelstunden perfekt. Gerade Hundeanfänger können das Erlernte aus Gruppenstunden im privaten Umfeld oftmals nicht umsetzen.

    Aber ich bin ganz bei Dir, ich finde es auch gut, wenn jemand anderes, Erfahrenes mal drüberschaut. Es ist wie bei Reitunterricht. Manchmal schleichen sich Fehler in der Kommunkation ein, die man selbst einfach nicht merkt/sieht. Stichwort Betriebsblindheit.

    Die Voraussetzung ist aber, daß der HH einsieht, daß es da ein Problem gibt. Viel zu oft wird es aber nicht eingesehen. Oder es wird sich sogar über die Leute, die sich über den nicht hörenden Hund beschweren, aufgeregt.

    Ich könnte da Sachen erzählen ... Schon von vor Corona.

    Ich frage mich ja, inwieweit - wenn es wieder geht - Sachkundenachweise und Hundeführerscheine von den Neuhundehaltern gemacht werden. Bei etlichen hier habe ich den Eindruck, als würden sie davon gar nichts wissen, daß man sowas machen muß (sind in NDS).

    Weiter frage ich mich, wie viele sich einen Hund geholt haben, ohne sich groß mit dem Thema zu beschäftigen. Die null Ahnung haben. Die einfach nur zugeschlagen haben, weil sie gerade mal Zeit haben oder damit die Kinder was zum Spielen haben.

    So einen Eindruck habe ich bei einer Französichen Bulldogge bei mir in der Straße. Die ist irgendwie vor ein paar Monaten nur für die Kinder angeschafft worden, hat man den Eindruck.

    Ganze 2x habe ich die Eltern mal mit dem Hund gesehen. Ohne Leine, ohne Halsband / Geschirr - auch auf der Straße. Ansonsten sehe ich nur die Kinder mit dem Hund - auch ohne Leine, ohne Halsband / Geschirr. Die Kinder treffen sich oft mit anderen Kindern, der Hund ist freilaufend dabei. Entweder die Kinder machen den Hund verrückt, indem sie ihn zergeln, oder sie spielen was und der Hund geht seiner Wege, daß er immer wieder eingesammelt werden muß. Kommt jemand in die Nähe, rennt der Hund hin. Er hört kein Stück, wenn sie ihn rufen.

    Ich "freue" mich schon, wenn er erwachsen wird. Französiche Bulldoggen haben schon öfter meine Hündin angegriffen, von daher habe ich diese Hunde gefressen (mal abgesehen von der Qualzucht).

    So, wie der besagte Hund als Welpe, als er zu ihnen kam, aussah, denke ich nicht, daß er von einem vernünftigen Züchter stammt.

    Und ich glaube nicht, daß diejenigen, die sich mal eben so einen Hund angeschafft haben, ohne sich mit dem Thema beschäftigt zu haben, sich bei Problemen Hilfe holen werden. Das glaube ich nicht. Ich glaube eher, daß man den Hund per Internetanzeige verkauft; so mancher Hund zum Wanderpokal werden wird. Wer sich ohne Überlegung einen Hund anschafft, wird ihn auch ohne Überlegung abschaffen. Und per Verkauf gibt es ja auch noch Geld, wohingegen ein Trainer Geld kosten würde - und Zeit und Arbeit. Oder sie geben den Hund im TH ab. Oder die Hunde werden ausgesetzt.

    Das ist meine düstere Prognose.

    Dorndieler Pflanzhütte (gehört dem OWK)

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    Keine Ahnung, wie dieses Haus heißt. Es steht in der Nähe der Pflanzhütte.

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    So schön einsam. Gefällt mir. In solch einsamen Hütten würde ich gerne leben.