Ich finde die praktische Prüfung unsinnig. Dient bloß in diversen Hundeschulen als Gelddruckmaschine.
Meine Idealvorstellung wäre tatsächlich eine knackige theoretische Prüfung, welche bei nicht-vorhandensein mit Geldstrafen geahnded wird, bis der Halter diese nachweisen kann.
Das reicht völlig.
Wobei sich selbst in der Theorie die Geister scheiden, was jetzt wahr ist oder nicht.
Das sieht man doch schon an den vielen Trainern und Büchern, wo es teils große Unterschiede gibt, was sie so zum Verhalten des Hundes sagen, und wie Mensch reagieren sollte; ebenso bei der Erziehung.
Es gibt keinen einzigen Weg der Hundeerziehung. Wenn der erlernte Weg der Falsche für den einen Hund ist, was dann?
Oder auch mit dem Verhalten. Die einen sind noch immer bei Alpha, Dominanz, Hund nicht aufs Sofa, Mensch geht zuerst durch die Tür etc.; die anderen haben das schon ad acta gelegt. Was, wenn ausgerechnet die Theorie bei Erstgenanntem ist?
Was wird den Neuhundehaltern beigebracht? Althergebrachtes? Neueste Forschungsergebnisse? Individuelles Vorgehen?
So schön und gut ein Hundeführerschein ist, aber es ist immer relativ.
