bei unserem stand auch der verdacht im raum als er noch welpe war,weil viele sympthome für hyperaktivität und auch für das was man bei menschen adhs nennt vorhanden waren.
so kam er überhaupt nicht von alleine zur ruhe.
er ist hier nicht der erste hund einer lebhaften rasse... unser erster hund ein bordercollie x altdeutscher hütehund mischling war auch als junger hund sehr sehr unruhig.... aber anders...
beim milli ist es so das er sehr schwer frust aushalten kann obwohl wir von anfang an daran gearbeitet haben auch allein bleiben klappt immer noch nicht....
aber ; jetzt mit 21 monaten ist doch vieles besser geworden... so kann er inzwischen auch schon mal von alleine ruhe halten,dauert zwar etwas,aber er schafft das nach einer weile.
auch das komplette austicken wenn jemand kommt wird kontinuierlich besser.... er ist längst nicht mehr so hektisch wenn er aufgeregt ist.
ich habe mir das buch von maraia hense " der hyperaktive hund"zugelegt und kann es empfehlen.
aus sams zeiten hab ich auch noch das buch "die neuropsychologie des hundes " von james o heare
nicht ganz einfach zu lesen,aber dort werden die vorgänge im gehirnstoffwechsel gut beschrieben.
und
ich achte sehr darauf was der hund zu fressen bekommt.so gibt es hier kein rind und kein wild ,weil bei diesen fleischsorten der phenylalanin gehalt sehr hoch ist ,was bei empfindlichen hunden zu unruhe führt.
es gibt hier keinen weizen und keinen mais.
und auch keine wurst.wurst enthält phosphat dies führt ebenfals zu unruhe.
da wir 2 adhs kinder hatten(einer hat es auch als erwachsener noch) ist mir das mit den lebensmitteln wieder in den kopf gekommen und die wirkung auch beim hund ist schon erstaunlich.
als ergänzung bekommt er von pokusa die no stress tabletten,tryptophan mit baldiran und melisse.
sonst hilft auch das gleiche wie bei kindern; gut struckturierter alltag,klare anweisungen und konsequenz,kein "heute so,morgen so"... kein mal 5 gerade sein lassen...
lg