Zwischen Den Helder und Julianadorp sind die Donkere Duinen. Ein schönes Spaziergehgebiet mit einigen raffinierten Geocaches. Hier besteht Leinenpflicht, hält sich aber keine Sau dran. Ich hatte mit den Hunden auch eine sehr unschöne Begegnung dort, allerdings waren alle 14 anderen leinenlose Hundebegegnungen akzeptabel, auch wenn man meist nicht mal wusste, welcher Hund überhaupt zu welchem Menschen gehört [grin]. Man muss da echt mit Humor durch das Gebiet laufen und Fünfe gerade lassen sein. Denn es ist wirklich traumhaft schön. Man kann auch ein Stück durch freilaufende Galloways laufen. Dass es dort wirklich stadtnah ist, merkt man nicht.
Unser erster Besuch nach Den Helder ging zum Shoppen. Es gibt unzählige Klamottenläden, teilweise Ketten, aber auch kleine Boutiquen. Die Preise sind wie hier in Deutschland auch. Es gibt auch viele schöne Dekoläden, einige Restaurants und Cafés. Im März war dort "Helder Licht". Viele Gebäude wurden bis Ende März ab Eintreffen der Dunkelheit schön beleuchtet. Wir wollten immer mal hin, haben es aber zeitlich leider nicht unterbekommen. Die ganzen Bilder im Internet haben uns dann gereicht. Es war aber wirklich sehr sehenswert.
Man kann direkt im Hafen rumlaufen, was essen, mehrere Museen und ein Kino (auch englischsprachig) sind dort. Außerdem ist in Willemsoord eine gut sortierte Tourstinformation. Es gibt ein Parkhaus direkt im Zentrum. Im März mussten wir fürs Parken dort nichts bezahlen, ist aber offiziell gebührenpflichtig.
Ein Schiff im Hafen konnte über booking.com sogar zum Übernachten gebucht werden.
Direkt im Hafen:
Eines der vielen Gebäude des Marinemuseums im Hafen von Den Helder:
In den Helder sollte man unbedingt aufpassen, dass man keinen Fahrradfahrer umfährt! Holländische Freunde von uns haben uns Gott sei Dank davor gewarnt, bei Fahrradfahrern (und davon gibt es mehr als Autofahrer) immer sehr, sehr gut aufzupassen, denn der Autofahrer hat eh immer Schuld. Wie oft die uns die Vorfahrt genommen haben, kann ich gar nicht aufzählen. Einer hat sogar einfach Autos gestoppt, um auf der falschen Seite der Straße fahren zu können. Da ist wirklich Aufmerksamkeit gefragt gewesen, irgendwie etwas unentspannter als bei uns auf der Straße, obwohl die Radfahrer alle ihre eigene Fahrspur haben.
Wir haben an einem Tag Freunde am anderen Ende der Niederlande besucht. Wir hatten zwei Stunden Fahrt bis nach Bennekom vor uns, unter anderem an Amsterdam vorbei. Dort sind teilweise 5- und 6-spurige volle Autobahnen. Muss man mögen.
Vor Ort waren wir kurz eine kleine Runde in den Binneveldse Hooilanden spazieren. Dort gab es einen kleinen Aussichtsturm und eine Vielzahl an unterschiedlichen Vogelscharen. Das war landschaftlich sehr, sehr schön. Einige saßen dort mit Ferngläsern und haben die Vögel beobachtet.
In der zweiten Woche unseres Urlaubs haben wir was gesucht, wo wir endlich mal ungestört Gassi gehen konnten. Unsere Hunde sind dort nach 3 Tagen ziemlich zurück ins Pöbeln verfallen, da wirklich so gut wie jeder Hund zu denen an der Leine gucken kommen wollte. Also schnell auf die Karte geguckt und ein Naturschutzgebiet mit freilaufenden Kühen rausgesucht... und es hat geklappt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einige Menschen getroffen, aber dort waren wir dann 1,5 Stunden ganz allein, nur wir und die Kühe. Es war echt mega schön dort. Ein kleiner Aussichtsturm war dort auch wieder. Die haben wir echt an sehr vielen Stellen angetroffen.
Im Hintergrund war auch immer wieder der kleine Leuchtturm von Julianadorp zu sehen.