Beiträge von Pirschelbär

    Na den Papillon wirds wohl eher nicht treffen. Aber denk das doch mal weiter. Alle Kampfhunde werden verboten, weil sie ja in die falschen Hände gelangen könnten. Was holen sich die falschen Hände dann? Dobermann, Rottweiler, Schäferhund, Boxer. Verbieten wir dann auch alle. Was kommt dann? Englische Bulldogge, sämtliche Herdenschutzhunde? Gut und als nächstes? Alles was Größer ist als 50 cm und alles was ne platte Schnauze hat?

    Warum der Basset und der Dackel auf die Liste sollen hab ich zwar immer noch nicht verstanden, aber mir geht das jedes mal an die Nieren zu sehen wie Medien und Politik ganze Arbeit in Sachen Gehirnwäsche leisten. Und dass es tatsächlich Menschen gibt, die darauf reinfallen. Mir geht es leider im Freundeskreis genauso. Obwohl selbst Hundebesitzer ist ihre Einstellung zu Listenhunden Folgende: Wenn sie verboten sind, wird das schon seinen Grund haben, die müssen ja dann wohl gefährlich sein. Außerdem sind sie hässlich.
    Und das von Menschen, die es in ihrem Leben eigentlich schon "weit gebracht" haben und die ich nicht als Bild-Niveau-Dummvolk bezeichnen würde und die ich auch sonst gerne nach Rat frage. Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr.

    Zitat

    Pirschelbär: Wir werden zwar eine Alukiste kaufen (oder selbst bauen), aber 75cm Untergrenze ist doch schonmal eine gute Angabe.


    Hab ich schon verstanden, dass ihr eine Alukiste wollt. Wäre mir auch lieber, aber die Kiste wäre dann mehr Wert gewesen als mein Auto |)
    Ehrlich gesagt sitzt mein Hund ja nur in der Box während der Fahrt und wenn er beim Training warten muss. In beiden Fällen gibts es für ihn keinen Grund rumzustehen sondern er macht sichs lieber im Liegen bequem. Macht er auch, wenn er im Kofferraum von unserem großen Kombi sitzt, wo er bequem stehen könnte. Daher denke ich nicht, dass der Hund unbedingt aufrecht stehen können muss (also erhobenen Hauptes)

    Wo will man denn mit einem 15 Wochen alten Welpen großartig hinkommen ;)
    Ernsthaft: Kein Welpe brauch laute Töne - klare Ansagen sicher, aber mit Ruhe und Bedacht.
    Und je leiser du jetzt in der Erziehung bist, desto leiser wirst du deinen Hund später führen können und das finde ich das wirklich Beeindruckende.

    Ob du Obst und Gemüse roh oder gekocht fütterst ist im Prinzip egal. Die Zellen müssen irgendwie aufgeschlossen werden um deren Inhaltsstoffe für die Hunde verfügbar zu machen und das geht entweder übers kochen oder übers pürieren. Wenn dein Hund Gekochtes besser verträgt - prima. Lass dich nicht verunsichern ;)
    Ansonsten ist es wichtig, dass du ausreichend Energieliefernanten in Form von Fett und Kohlenhydraten fütterst. Zusätzlich auch hochwertiges Protein, wie es zB im Muskelfleisch vorhanden ist (dazu wird auch Herz gezählt). Auch hier würde ich es nach persönlichen Vorlieben zubereiten, entweder roh oder schonend gekocht - je nachdem wie Hund es lieber mag und besser verträgt.
    Dazu noch ausreichend Kalzium zB in Form roher Knochen oder Zusätzen wie Eierschalenpulver.
    Wenn du insgesamt ein wenig Abwechslung im Speiseplan hast, was Fleischsorten und Obst/Gemüse/Getreide angeht, kannst du nicht mehr sehr viel falsch machen.

    Viele Tipps findest du zB im Pottkieker-Thread
    https://www.dogforum.de/pottkieker-koc…ieker#p10600252

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    Viele, viele Leute glauben mir nicht, das Rosie hier zu Hause absolut der Couchpotato ist und sich stundenlang nicht rührt. :D

    Naja, ende von der Geschichte ist eine stark blutende Ballenverletzung die auch nicht so schön aussieht. :verzweifelt: Jetzt muss sie die Pfoten stillhalten. Ob sie will oder nicht.


    Wer draußen rennt wie bekloppt muss ja zuhause schlafen.
    Kann ich mir richtig schön bildlich vorstellen. Ich liebe es, wenn Djego seine dollen 5-50 Minuten hat - aber 37kg mit Mopsgeschwindigkeit, die nicht gucken wo sie hinrennen.... :pfeif:

    Und gute Besserung =)

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    Mein Hund ist zwar abrufbar, hetzt so gut wie nie und ich kann ihn frei laufen lassen, aber trotz allem bin ich für ihn nicht immer der Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Es wird immer erst mal geprüft, was jetzt da im Busch ist, warum er gerufen wird. Will ich beispielsweise mit ihm „bei Fuß“ gehen, läuft er zwar neben mir, braucht aber immer wieder ein Kommando und ignoriert beispielsweise Leckerlis völlig, weil er nur damit beschäftigt ist zu überprüfen, ob irgendwo etwas interessantes sein könnte, aufgrund dessen er nun bei Fuß gehen muss (nein, ich rufe ihn nicht nur ab, wenn es nötig ist, sondern immer mal wieder einfach so).

    Manch einer wird nun sagen „Der Hund hört und ist abrufbar, wo liegt da das Problem?“. Ja, er hört und tut, was er soll. Aber er tut es mit einer „unterschwelligen Ignoranz“ und ich spüre jedes Mal, dass er immer erst mal dem Drang nachgeht, die Umgebung zu checken, bevor er „gehorcht“. Dazwischen liegen nur wenige Sekunden, dennoch…


    Zu all den guten Tipps, die du schon bekommen hast: Tu dir und deinem Hund den Gefallen und verabschiede dich von der Vorstellung für deinen Hund das Zentrum seiner Welt sein zu müssen. Auch Hunde sind Lebewesen mit Instinkten und Bedürfnissen und über Jahrtausende war es für den Hund essentiell immer seine Umgebung im Blick zu haben. Setz dich nicht unnötig unter Druck indem du versuchst die Gene deines Hundes umzuprogrammieren.