Beiträge von Pirschelbär

    Deswegen hab ich geschrieben in diesem Sinne und damit gemeint wenn die Verknüpfung entsteht, wie Maus es ja auch schon beschrieben hat.
    Der Schnösel hat ja im richtigen Moment bescheid bekommen. Natürlich Verknüpft er das und erinnert sich bei der nächsten Begegnung dran.

    Erinnern hat ja in diesem Sinn nicht viel mit Lernen zu tun.
    Als Mensch kann ich mich der Sprache bedienen und sagen: Das was du da (vor 5min.) gemacht hast war gut.
    Geht ja bei einem Hund nicht, dem kann ich mittels Belohnung nur sagen: Das was du genau jetzt machst ist gut. (oder auch schlecht)

    Zitat

    Dann hätte der Hund doch aber das Verbot an den Müll zu gehen falsch verknüpft? Er hat nicht gelernt, ich gehe an den Müll und bekomme Ärger, sondern, ich kippe den Eimer um und das gibt Ärger?


    Ja, was ja genau das ist, was passiert wenn man nicht "richtig" straft: Zum richtigen Zeitpunkt und jedes mal, was ja logischerweise in dem Mülleimerbeispiel nicht der Fall war.
    Anderes Beispiel:
    Oder der Hund der schlechten Gewissens vom Jagen zurückkehrt - man sieht es ihm ja schon aus 100m Entfernung an, oder er kommt gar nicht erst zurück. Er hat gelernt, dass es Ärger gibt, wenn er vom jagen zurückkommt, weiß aber nicht, dass er es verhindern kann, in dem er gar nicht erst jagen geht.

    Zitat

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    Ich glaube nicht an die Theorie, das Hunde sofort vergessen, a. dann wären sie nicht lernfähig und b. bei manch üblem Verhalten, das in Abwesenheit des Halters statt findet, das kennen viele hier, denk ich mir, zeigt der Hund Beschwichtigungen oft schon dann, wenn der Halter noch nichts von dem Drama gesehen hat.


    Die Erklärung dafür ist aber in meinen Augen aber folgende:
    Hund weiß: Umgekippter Mülleimer wenn Herrchen heimkommt = Ärger.
    Er weiß aber nicht, dass er den Ärger hätte vermeiden können, indem er den Müll nicht ausgeleert hätte.

    Ich würde sagen, weil der Hund seine Missetat ja nicht als Missetat erkennt und daher nicht emotional Verknüpft.
    Wenn er aber vom Halter etwas Negatives erfährt bin ich mir sehr sicher, dass das Spuren hinterlässt. Nicht unbedingt, dass er sich dran erinnert auf den Kopf geschlagen worden zu sein, aber an die negative Emotion, die ja von seinem Halter ausgelöst würde.

    Achso, Jäger sammeln Kitze ein, ziehen die daheim in Gehegen auf um sie dann abschießen zu können? Welch perfider Plan!

    Und nein, unsere Natur funktioniert leider nicht mehr. Es sind bereits genug Tierarten durch den Menschen ausgestorben (nix mit natürliche Selektion). Von den Zeiten müssen wir uns leider ein für allemal verabschieden.
    Der Mensch muss eingreifen, anders geht es nicht mehr.

    Zitat


    Du willst Dich informieren und hast etliche Antworten bekommen.
    Eigentlich haben Dir alle geschrieben, dass 9 - 10 Stunden alleine bleiben, für einen Hund grausam sind.


    Ich bin bei meinen Empfehlungen auch davon ausgegangen, dass für eine Unterbringungsmöglichkeit während der Arbeitszeit gesorgt ist. :/
    Anders geht es in meinen Augen nicht - das hab ich auch schon oft genug betont glaub ich. Denn wie Bubuka schreibt, einen Hund 8-10 Stunden alleine auf die Rückkehr seines Herrchens warten zu lassen ist grausam.