Beiträge von Pirschelbär

    Der Aussi ist noch zu großen Teilen ein Arbeitshund, der nur leidlich auch mal "nebenher" läuft. Daran solltet ihr denken, wenn in zwei Jahren das erste Kind geplant ist und dann zwangsläufig auch weniger Zeit für den Hund ist.

    Da würde ich doch eher zum Labrador (oder Golden) Retriever tendieren. Agility wäre dann vermutlich nicht meine bevorzugte Sportart, sondern eher das Dummytraining.

    Ach ja: Auch das Wachen und Anschlagen ist für den Aussi eher typisch als für den Labrador, also auch nicht optimal.

    Zitat


    Natürlich kann man sich das nicht immer so aussuchen und ja, wenn es wirklich nicht anders geht, muss man halt ein gutes neues Zuhause für den Hund suchen, keine Frage.


    und nichts anderes will ich damit sagen. Keiner von uns weiß aus ein paar Zeilen, wie die Situation bei der TE genau aussieht. Vielleicht ist ihre Entscheidung ja wirklich die Vernünftigste.

    Und selbst wenn der Freund ihr wichtiger wäre, wäre das denn wirklich so verwerflich? Auch hier gilt: Wir kennen die genaue Situation nicht. Für mich käme das sicher nicht in Frage, aber ich bin eben auch nicht das Maß aller Dinge.

    Leute, ich finde ihr seid ganz schön hart.
    Nicht jedem fliegt eine neue Ausbildungsstelle zu, wenn er die Alte gerademal abbricht weil das mit dem Hund so nicht funktioniert.
    Willkommen in der Realität. Im Zweifelsfall finde ich es reifer und verantwortungsbewusster den Hund in gute Hände zu geben und dafür das eigene Leben erstmal auf die Reihe zu bekommen.

    Zumal es nicht ausbleibt, dass man Kinder früher oder später zur Selbstständigkeit erziehen muss (und dabei uU hin und wieder auch ein kalkulierbares Risiko eingehen muss), die Notwendigkeit sehe ich bei einem Hund nicht. (Wobei es schon gut wäre, wenn ich Djego morgens allein zum Brötchen holen schicken könnte)
    Ich bin als Dreijährige mal auf die Straße gerannt und prompt unter die Räder gekommen. Ich versichere: Das hab ich vorher nie gemacht!

    und danach auch nicht mehr....

    Die Grauen und Schwarz-Weißen fallen in gleichen Anteilen. Grau (eigentlich blue merle) ist quasi eine unumgängliches "Nebenprodukt" der Gefleckt-Zucht. Am häufigsten fallen dabei Schwarze, daher sind die wohl günstiger. Gefleckte fallen nur zu 25%, zumal sind sie auch besonders beliebt, daher der höhere Preis.

    Das hab ich bei einem anderen Züchter gefunden (bei dem ich auch nie nen Welpen nehmen würde):

    Zitat

    Preisliste
    Welpe grautiger 1.000,- Euro
    Welpe gelb / gestromt 1.200,- Euro
    Welpe schwarz 1.400,- Euro
    Welpe blau 1.400,- Euro
    Welpe gefleckt ab 1.500,- Euro


    http://www.herstallturm.com/home.html

    Bei den Gefleckten kommt es dann noch auf die Verteilung der Flecken an, je besser, desto höher der Preis.

    Ehrlich gesagt, scheint (bei den Doggen) diese Art der Preisbildung bei den großen Züchtern gar nicht so selten zu sein. Die Kleineren züchten meist nur einen Farbschlag und unterscheiden dann auch nicht unbedingt zwischen Gefleckt und Grau.

    Da die Grauen lange Zeit nicht zur Zucht zugelassen wurden, kann ich fast noch nachvollziehen, dass sie eben damals günstiger waren.

    Ich frage mich, wie bei anderen Rassen da die gängige Praxis ist.

    Edit: Die Porzellantiger sind rel. selten weil Verpaarungen zwischen den verschiedenen Farbschlägen im DDC nicht erlaubt sind (in der Kydd schon, zur Blutauffrischung, aber auch nicht sooo häufig). Daher werden sie auch in den Preistabellen nicht aufgeführt. Da sie aber keine Zzl bekommen eher günstiger nehm ich an.