Beiträge von Pirschelbär

    Ich finde die Flexis mit dem dünnen Seilchen haben schon ein größeres Gefahrenpotential als ne Schlepp mit breiterem Band (gibts ja aber auch bei Flexis). Auch wenns im Endeffekt ein Benutzerfehler ist. So schnell kann man nicht gucken, hat sich der Hund doch mal eingewickelt. Dann noch das Seilchen vorne an der Brust rum. Da wirds mir dann schon mal anders.
    Trotzdem benutze ich die Flexi gerne und häufig.

    Ein paar Wochen... vielleicht zwei drei Monate in der "Höchstphase".
    Hat von allein wieder aufgehört.
    Klar kanns sein, dass er das Futter tatsächlich nicht richtig verwertet. Dann riecht es vielleicht noch besonders schmackhaft, wenns nur so halb verdaut ist. Wenn das Problem länger andauert, würde ich tatsächlich auf ein anderes (nicht kaltgepresstes) Futter wechseln.

    Mein Dicker hat als Welpe auch ne Zeit lang mit Vorliebe seinen Kot gefressen. Am liebsten noch während es hinten raus gekommen ist, vorne schon wieder rein.

    Mein ganz persönliche, unbelegte Theorie ist ja, dass auch Welpen sowas wie ne "anale Phase" durchmachen. Ich vermute, es schmeckt halt einfach. In manchen Fällen kann sicher auch was anderes dahinter stecken.
    Euer Futter ist nicht das Schlechteste und wenn der Hund sonst munter ist würde ich mir erstmal keine Sorgen machen, sondern einfach gut aufpassen. Meist vergeht sowas von ganz allein wieder.
    Allerdings würde ich auch für etwas Abwechslung im Speiseplan sorgen.

    Seltsam wie sich die Diskussion hier entwickelt hat.
    Wenn hier über Gewalteinwirkung in Bezug auf Hunde gesprochen wird, dann wird wild argumentiert.
    Wie aber mit dem Schwein/ Huhn/ Rind umgegangen wird ehe es auf dem Teller oder im Napf landet ist dann wohl etwas was man gern vergisst.
    Diese Tiere erleiden tagtäglich "Gewaltausübungen".
    Das soll in keinem Fall etwas in diese Richtung legitimieren, ist für mich aber auch irgendwie eine Art Doppelmoral die dahinter steckt.

    Die Haltung von anderen Tieren ist hier aber nicht das Thema.

    Edit by Mod
    wg OT und Nettiquette

    Ich bin mit meinem Dicken in eine neue Wohnung gezogen. Irgendwann hat er eine riesen Angst vor der Eingangstür entwickelt. Weiß der Geier warum.
    Ich hab versucht dagegen zu trainieren, hat aber nicht geholfen. Die Tür wurde ihm um so suspekter, je mehr Aufmerksamkeit ihr zukam. Großes Problem war auch, dass wir letztlich ja immer durch die Tür durch mussten. So war kein dauerhafter Trainingserfolg möglich.
    Ich hab mir einen sehr komplizierten neuen Trainingansatz überlegt, mit dem ich dann nach den Weihnachtsferien (die ich in der alten Heimat verbracht habe) anfangen wollte. Aber: Die zwei Wochen Pause haben gereicht, dass Djego einen Großteil seiner Angst verloren hat. Der Rest ging dann wie von allein.
    Will sagen: Manchmal reicht es einfach abzuwarten un die Dinge kriegen sich von ganz allein wieder ein. Zumal es nicht lebensnotwendiges ist, dass der Hund ins Bett kommt. Denke das kommt von ganz allein wieder.

    Heißt es also, dass ich von Chili nicht erwarten MUSS, dass sie sich anders verhält, ihm gegenüber? Darf ein Hund, so, wie er Hund xy nicht ab kann, auch einen Menschen nicht abkönnen? Ohne, dass ich (wir) in der Erziehung versagt hätten?


    Ich denke schon, dass ein Hund im Idealfall in der Lage sein sollte auch unangenehme Personen zu tolerieren. Das musst du ihr aber beibringen. Da seh ich dann das Problem: Es ist ein fremdes Kind mit Angst vor dem Hund. Das wäre für mich kein Trainingspartner. Deshalb lieber Hund wegpacken, wenn sich die Probleme nur auf das Kind beschränken.

    Tief im Innersten fühlt es sich manchmal auch falsch an mit dem Leinenruck, aber ich stehe/ stand deshalb bisher dazu, weil man entscheiden muss, was man will: einen pöbelnden Hund oder einer der sich das nicht traut...


    Es gibt noch eine dritte Möglichkeit:
    Einen Hund, der es nicht nötig hat andere Hunde anzupöbeln.
    Das wäre eigentlich der Zustand, den es anzustreben gilt. Mit den Tipps hier schaffst du das.

    Danke für die Antworten.
    Das shooting lief folgendermaßen ab:
    Mit Besitzerin (meine Schwester, deswegen alles halb so wild ) und meinem Freund (zum aufmerksam machen) losgezogen. Pferdchen fand die Idee nach ca. 700m blöd, steigt, reißt sich los und rennt zum Stall zurück. Das war's. Dann hatte keiner mehr Lust, außerdem hat es angefangen zu regnen.