Sie wurde mit vier gekauft und ist jetzt fünf. Wird dieses Jahr noch sechs.
Beiträge von Pirschelbär
-
-
@AnnaAimee auch dir Danke für deine Beiträge und Denkanstöße. "Der Zug ist abgefahren" meint so viel, wie dass meine Schwester mit dem Pferd nicht mehr arbeiten wird. Einfach aus Angst. Ehrlich gesagt befürworte ich das auch. (Ich bin aber trotzdem an eurer Geschichte interessiert) Sie ist nicht der Typ dafür. Sie möchte aber dennoch das Beste für ihre Stute. Sie hat sie zu einem seriösen Händler gegeben, von dem sie im Vornherein viel Gutes gehört hat, damit dieser sie weiter ausbildet und einen passenden Käufer findet. In dem ehrlichen Glauben, das sei eine gute Lösung. Jetzt heißt es aber das Pferd sei (erstmal) unverkäuflich weil unreitbar und wir sind beide wie vor den Kopf gestoßen. So schlimm hatten wir die Situation einfach nicht eingeschätzt.
Sie ist sicherlich nicht von Grund auf bösartig. Im Umgang ist sie brav so lange eben alles nach ihrem Kopf geht.
Als "Hochleistungssportler" würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen. Aber hier war sie sicherlich ne Nummer zu groß.
Gibt es denn Trainer (in Bayern, Raum Franken wäre gut), die so ein Pferd einschätzen können? Also ob man eine reelle Chance hat, einen passenden Käufer zu finden, dem Pferd eine Auszeit gönnen sollte oder ob es tatsächlich schon zu spät ist. -
-
ich möchte Ideen sammeln und meiner Schwester Alternativen zum Händler vorschlagen. Allerdings kenne ich mich in dem Bereich eben kaum aus. Und hier gehen ja die Meinungen auch auseinander.
-
was ich bisher im va. Sportpferdebereich gesehen habe leider schon. Wenn das nicht so ist umso besser.
-
danke fur die richtigstellung das passiert wenn man schnell macht. Mit klassisch ist eher konventionell gemeint. Aber auch die klassische reitkunst basiert auf druck. Wie eigentlich fast jede Art der pferdeausbildung. Auch das natural horsemanship.
-
Danke euch erstmal für die Antworten. Ich habe gerade keine Zeit, aber morgen schreibe ich nochmal was dazu.
Erstmal soviel: Die Stute hat täglich Weidegang (5-8 h) gemeinsam mit Artgenossen. Da musste man aber auch schon gucken, mit wen es geht und mit wem nicht. Daher nur eine kleine Gruppe, sonst hat es gekracht (weil Madame ausgeteilt hat).Meine Schwester hat Angst vor dem Pferd. Das wird mit großer Sicherheit nichts mehr. Sie hatte als junges Mädel einen Unfall und ist seitdem "vorbelastet".
Die Stute ist ein deutsches Sportpferd und hat eben auch eine leistungsorientierte Abstammung. Sorry, die sportlichen Warmblüter sind nicht mein Metier. Besser weiß ich mich da nicht auszudrücken. Ob es nun Über- oder Unterforderung ist, ist wahrscheinlich genau so schwer zu sagen wie beim Hund. Wir wissen es nicht.
Evtl. würde sich auch ein Züchter finden. Aber will an das? Die Frage haben wir uns auch schon gestellt und eigentlich mit "nein" beantwortet. Eben aufgrund ihres Charakters.Meine Schwester hat immer versucht sie ohne Druck zu reiten, soweit das bei der klassischen Reitweise eben möglich ist. Auch ihr Reitlehrer ist kein "Haudrauf" sondern sehr sensibel mit jungen Pferden. Was der zu der Situation sagt weiß ich grad allerdings nicht so genau.
Ich (Wattebauschwerfer) hätte schon einige Ideen, was man so ausprobieren könnte, aber für die beiden ist der Zug abgefahren und mir mangelt es an Zeit und Geld und echtem Sachverstand was schwierige Pferde angeht.Ich bin eh ein großer Kritiker der klassischen Pferdeausbildung und glaube auch, dass da der Hund begraben ist. Es passt einfach nicht Schema F auf jedes Pferd. Sie ist schlau und ich denke auch Arbeitswillig aber muss halt überzeugt werden und zwar nicht mit Gewalt.
-
Ja freilich. Aber so ist es doch bei den meisten. Und bei denen die es mehr oder weniger gewerbsmäßg betreiben: Da gehört es dann halt zum Job. Der schmeckt mir auch nicht immer.
-
Ne, Kaffee und Kuchen müssten die sich schon selbst mitbringen. Und man kann ja Termine verteilen. Wer da nicht kann hat eben Pech gehabt.
-
Also in meiner rosa- Ponyhofwelt freuen sich Züchter wenn die zukünftigen Welpenbesitzer ihren Hund vorher gerne besuchen kommen.
Natürlich nicht täglich für mehrere Stunden und literweise Kaffee
Aber gut, da schließe ich mal wieder von mir (als hypothetischem Züchter) auf andere... Das sind acht Wochen im Jahr. Das kann (und sollte) man mal ertragen. Meiner Meinung nach. Wer das nicht erträgt hätte nicht Hundezüchter sondern Autohändler werden sollen.