Beiträge von Pirschelbär

    Es geht auch wirklich nicht darum, noch irgendwie Geld rauszuschlagen. Klar ist es ärgerlich, aber eben zweit bzw. drittrangig.
    Natürlich wird mit offenen Karten gespielt und nicht versucht das Pferd als super rittig zu verkaufen. Das gäbe eh nur Ärger.

    Der Händler meint sie sei als dreijährige sicher schon durch Freispringwettbewerbe geheizt worden. das sei dort wo sie herkommt "so üblich". Man man man :( :
    Das macht alles um so schlimmer.

    Unabhängig vom Hormonstatus, aus dem Pferd wird sicher kein braves Lämmchen werden, auf das immer verlass ist. Ja und das ist für mich Selbstüberschätzung, wenn ich als vorsichtiger Mensch dazu neige unsicher zu werden oder gar Angst zu entwickeln und mich dann nach so einem Pferd umschaue. Ganz billig war sie ja auch nicht. Man hätte sicher beim Kauf schon einiges besser machen können. Tut mir ja leid, wenn das hart klingt, aber es gab sicher auch ein nettes Freizeitpferd für weniger Geld.

    Was "so ein Pferd" heißen soll, weiß ich zwar nicht genau, aber bei dem Rest hab ich nie widersprochen. Im Gegenteil hab ich von Anfang an gesagt, dass einiges im Nachhinein verkehrt gelaufen ist. Einzig die Unterstellung man wolle sich irgendwie profilieren finde ich unverschämt.
    Aber was das helfen soll, es immer wieder anzusprechen weiß ich auch nicht.
    Zum letzte mal: Ja, man hätte sicher in passenderes Pferd für weniger Geld gefunden. Das sind wir auch schon von alleine drauf gekommen.

    Dem Pferd wurden regelmäßig die Zähne vom TA kontrolliert. Von welchem weiß ich nicht. Wegen dem Rücken war immer mal ein Osteopath da und der (maßgefertigte) Sattel wurde regelmäßig vom Sattler überprüft. Muss ich dazu sagen, dass auch für die Hufe regelmäßig ein Hufpfleger (?) da war?
    Und wie gesagt: Auch an der Hand hat sie gebockt. Da hat sicher nix weh getan.

    Also: Der Hormonstatus soll noch abgeklärt werden. Vielen Dank für diesen Ansatz.

    Die Einschätzung des Händlers ist allerdings, dass das Pferd einfach viel zu grob eingeritten wurde. Laut eigener Aussage arbeiten sie sehr ruhig und vorsichtig mit ihr, damit sie versteht, dass ihr keiner was böses will. Anders ginge es gar nicht ohne das Pferd komplett zu verderben.

    Deswegen nimmt man sich für solche Pferde in der Preisklasse auch immer jemanden mit, der guckt, ob das Pferd wirklich das kann, was es können soll. ;) Ein Probereiten, was nur ein vorsichtiges Testreiten einer zaghaften Reiterin ist, ist eigentlich keins. Ich glaube, daß die Kombi Mensch/Pferd nie gepasst hat und nie passen wird. Das passiert immer mal wieder- es ist dann aber wirklich besser, einen Schlußstrich zu ziehen. Ich wünsche beiden alles Gute und hoffe, daß jeder den passenden Partner findet.

    Genau das ist der Punkt.
    Und Danke für die guten Wünsche und die konstruktiven Beiträge an Chris und Tigerlara. Vor allem der Aspekt mit dem Koppelgang. Das Pferd wollte übrigens immer öfter lieber im Stall bleiben. Vielleicht ja deswegen.

    Noch ein Nachtrag: Hatten gerade noch ein Gespräch und sollte das Pferd jetzt erstmal keinen Käufer finden, wird sie im Sommer weggestellt in eine große Herde (sie stand teilweise mit sieben anderen Pferden auf der Koppel und hat alle untergebuttert) und dann ein Plan B gesucht.
    Ich habe auch nochmal das Thema "Überforderung" angesprochen und sie sagt ganz klar nein.
    Die Stute setzt ihre Mittel (Steigen, Buckeln) dermaßen gezielt und kontrolliert ein, dass auch eigentlich auszuschließen ist, dass sie es zum ersten Mal gemacht hat.
    Auch gibt es wohl (fremde!) Menschen, die sie "scheiße" findet und gezielt nach ihnen beißt und tritt. Die dürfen ihr nicht zu nahe kommen.
    Meine Schwester hat mit ihr viel nach NHS gearbeitet. Ohne Probleme. Die Stute hat da Spaß dran und ist schon auf Blickkontakt hin gewichen.
    Irgendwie lassen sich diese Spielchen aber nicht auf den Alltag übertragen.

    Nochmal: Beim Probereiten war die Stute nicht auffällig. Warum? Weil meine Schwester sehr zaghaft ist, wenn sie sich auf ein fremdes Pferd setzt. Und solange man von der Stute nichts fordert, was ihr gerade nicht in den Kram passt, läuft sie wie am Schnürchen.
    Leider weiß man eben vorher nie, was "Madame" jetzt gerade nicht passt. Hätte sie sich beim Probereiten so aufgeführt und ihren Reiter direkt abgesetzt hätte sie sie bestimmt nicht gekauft....
    Die ersten Probleme kamen nach vielleicht einem halben Jahr würde ich schätzen. Vielleicht hat es sich schon vorher angebahnt, ist aber in der Euphorie über das neue Pferd unterschätzt worden.

    Die Unterstellung man wolle mit einem schwierigen Pferd angeben finde ich unterste Schublade. Sorry. :mute:

    Da möchte ich dann bitte doch widersprechen. Meine Schwester hat sicher nicht innerhalb eines Jahres ein lammfrommes Pferd komplett verdorben.
    Du kannst dir sicher sein, dass ich schon deutliche Worte finde, aber solche Spekulationen von Fremden helfen leider überhaupt nicht weiter.

    Ich muss aber zugeben, dass ich gerade maßlos enttäuscht bin. Sie scheint das Pferd tatsächlich abzuschieben - warum auch immer. Ich bin sehr traurig darüber.