Beiträge von Pirschelbär

    Bei meinem Auto steht immer der Kofferraum offen. Normalerweise ist ja jemand in der Nähe, der die Autos im Blick hat.
    Dann kann man sämtliche Fenster (oder gleich das ganze Auto) mit diesen Aludecken (oder Rettungsdecken) einpacken. An die offene Kofferraumklappe ein feuchtes Bettlaken hängen (5 Liter Wasserkanister und immer wieder anfeuchten).
    Dann diverse Kühlmatten und Halsbänder, je nachdem. Und immer Wasser zur Verfügung.
    Das hat bislang gereicht.

    Und klar, das Auto muss entsprechend ausgestattet sein. ich hab eben extra aus meinem Golf die Rückbank ausgebaut, damit die XXXL Hundebox reinpasst. Eben damit der Kofferraum offen bleiben kann. Bissl Verlust ist immer. Andere haben den Hund aber auch einfach im offenen Kofferraum liegen.

    Man schlägt da ja nicht völlig unvorbereitet auf. Weiß ich, dass es beim Training keinen Schatten gibt, dann wird alles möglich eingepackt um es im Auto kühl zu halten. Normalerweise trifft einen ja das Wetter nicht komplett unvorbereitet. Wenn gar nix mehr geht, wird der Hund neberm Auto angebunden (zur Not Strandmuschel, Sonnenschirm mitnehmen) und einer bleibt dann immer in der Nähe.
    Sicher hätte ers daheim im Zwinger wohl kühler. Im Haus aber nicht.

    Es gibt aber sehr oft Hilferufe in die Richtung: Kaum ist die Schlepp ab, macht der Hund wieder was er will. An der Leine hört er super. (Mir so ähnlich auch passiert ;) )
    Das sind eben genau die Gefahren, die diese Art von Training mit sich bringt. Spätestens dann braucht man ne Alternative. Also warum nicht von Anfang an so trainieren?`

    Joa. Das ist der Nachteil. Dein Hund ist nicht doof. Der checkt, wann er unter deinem Einfluss (an der Schleppleine) steht und wann nicht. Und wenn du die Leine als Hilfsmittel brauchst, kann es dir passieren, dass du im Freilauf wieder mit dem Training bei Null anfangen musst, weil dein Hund dir den Mittelfinger zeigt.

    Und ich verstehs ehrlich gesagt auch nicht. Mein Hund kommt auch in Situationen, in denen er auch auf deutlich Ansprache nicht mehr reagiert. In den Situationen müsste ich ihm mit einem LeinenRUCK halb das Genick brechen, um ihn zu beeindrucken.
    Interessante Hunde habt ihr.

    Ich würde es genau so machen, wie von Audrey vorgeschlagen.
    Doggen sind tatsächlich öfter mal etwas empfindlich. Aber das müsstest du ja von deinem Bully auch schon kennen. Mein Dicker (Doggenmix) kommt zum Teil mit rohem Fleisch gar nicht klar. Pansen, Innereien, Hühnchen geben immer böse Blähungen und Durchfall. Knochen kann er irgendwie gar nicht (mehr) verdauen und kotzt sie ein paar Stunden später aus.
    Was ich sagen will: Nicht jeder Hund kommt mit Rohfütterung zurecht. Wenn ein Hund etwas nicht fressen mag, dann vielleicht auch, weil es ihm Bauchschmerzen bereitet. Höre einfach auf deinen Hund und finde raus was ihm gut bekommt. Ob Roh, gekocht oder aus der Dose. Oder gemischt ;)