Beiträge von Pirschelbär

    Zitat

    Er kreuzte hinzu kurzhaarige Bernhardiner, belgische Schäferhunde und Eskimohunde.

    Geniale Idee :lol:
    Also irgendwie doch Senfhund.
    Ist auch mein Tipp. Vielleicht mit Labbi, vielleicht noch ein Molosserartiger.
    Wenn es wirklich eine Rasse ist, finde ich die Idee mit dem Chinook gut. Aber seeeeehr unwahrscheinlich.

    Das Ding ist halt, es funktioniert einfach nicht. Diese Abschreckungspädagogik hat man eingesetzt bei Drogen, Zigaretten, Alkohol, (früher auch Sex). Es funktioniert nicht, es ist überholt. uU erreicht man genau das Gegenteil.
    Da haben sich schon viel schlauere Köpfe ebendiesen drüber zerbrochen. Und sind zu dem Schluss gekommen, dass Veränderung nur durch Einsicht passieren kann.

    Vielleicht hat man in 10 Jahren neue Ideen. Möglich. Vielleicht rudert man zurück. Aber das ist der aktuelle Stand der Forschung.

    Meine Meinung ist einfach, das Kinder die Wahrheit viel besser vertragen als die meisten Erwachsenen. Und Argumente ala "Mein Kind ist so sensibel" verstehe ich nicht. Denn dann muss man doch sein Kind davor schützen, solches Leid zu verursachen- und es dementsprechend aufklären.
    Und zwar so, das es versteht das Fleisch nicht von der Kuh kommt wie n Apfel vom Baum.

    Ich weiß was du meinst und ich verstehe dich. Aus Sicht eines (Biologie-) Lehrers muss ich dir aber sage, dass es schlichtweg utopisch ist, dass die Schule in dieser Art und Weise (!) Schüler aufklärt. Ich kann nicht auf den Entwicklungsstand und das Einfühlungsvermögen jedes einzelnen Schülers eingehen. Zudem gibt es noch viele weitere wichtige Themen - nicht nur im Biologieunterricht - die auch meine Schüler unmittelbar betreffen. Mein Ziel ist es, meine Schüler zu Menschen zu erziehen, die offen und aufgeschlossen durch die Welt gehen, die sich für ihre Mitmenschen und ihre Umwelt interessieren. Die die Augen nicht vor Problemen verschließen, sich eine eigene Meinung bilden und für diese einstehen. Dafür gebe ich ihnen ihr Handwerkszeug. Daraus etwas machen müssen sie selbst. Dann kann jeder selbst entscheiden wann und ob er bereit ist, der Wahrheit auf diese Art und Weise ins Auge zu schauen.

    Ich persönlich habe mir zB. geschworen, nie im Leben ein KZ zu betreten. Ich verschließe deswegen meine Augen nicht vor der Wahrheit. Ich weiß zu welchen schrecklichen Dingen Menschen fähig sind. Ich leide bei dem Gedanken, an das, was dort passiert es. Wem hilft es nun, wenn ich mich selbst kasteie? Wenn es mich dann vielleicht über Jahre in meinen Träumen verfolgt? Wozu?

    Also, die Kinder sollen die Leichenstücke essen, aber bitte nicht richtig wahrnehmen, das es ein Leben hatte xD Weil das ja so verstörend für die Kinder ist und deshalb muss man sie schützen.
    In meinen Augen Blödsinn- diese Kinder sind von Anfang an mitverantwortlich das für ihr Wurstbrot Menschen und Tiere draufgehen.
    Aber sie verlieren ihre kindlichkeit, wenn sie das nicht wissen.

    Ich war zehn oder so, da kam mir unser Schäfer mit der Haut meines Lieblingsschafes entgegen. Ich hab ihn Mörder genannt...und ne Woche später beschlossen, das Tiere einfach lecker sind und man sie dafür töten muss. Basta.

    Super. Das ist ganz toll für dich. Es sind aber nicht alle Kinder so. Ich habe mit meinen Schülern Schweineherzen seziert. Drei von den ganz harten Jungs saßen eine dreiviertel Stunde in der Ecke mit dem Gesicht zur Wand, weil sie den Anblick nicht ertragen haben. Soll ich sie mit der Brechstange dazu zwingen, sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen? Auch wenn ich es vielleicht gerne würde, es ist nicht mal erfolgversprechend. Was hab ich als Lehrer davon, wenn auch nur ein Kind in meinem Unterricht traumatisiert wird (ich hatte ne Fünftklässlerin, die nur bei dem Wort "Skelett" in Ohnmacht gefallen ist!)? Weder möchte ich das für das Kind, noch möchte ich mich vor den Eltern rechtfertigen. Eventuell meinen Job riskieren? Sicher nicht. Ich möchte Vertrauen zu meinen Schülern aufbauen und ihnen die Informationen liefern, die sie brauchen um sich ihre Meinung und Einstellung zu bilden. Und nicht sie schockieren oder zu irgendwas bekehren.
    Und nein, wie kommst du dazu, dass Kinder von Anfang an mitverantwortlich sind für das Wurstbrot, das ihnen ihre Eltern gemacht haben, mit der Wurst, die die Eltern eingekauft haben?

    Wenn wir von Kühen für die Fleischproduktion reden, leben die aber ein paar Monate länger, bevor sie geschlachtet werden. Was also allein die Bilanz der Kuh angeht (nicht ihrer Futterproduktion) dürfte das Null auf Null rauskommen. Ähnlich mit Milchkühen, für die Leistung einer Hochleistungskuh bräucht man dann halt zwei "normale" Milchkühe. Plusminus.

    jetzt mal ehrlich, auch beim Kleinbauern stehen die Kühe nicht alle auf der Wiese. Hier zumindest nicht. Sie stehen meist genau so im Stall, Hühner sind maximal bosenhaltung und werden genauso mit legemehl gefüttert (was passiert mit den männlichen Küken? Genau das gleiche wie im großen Betrieb, kaum ein Bauer züchtet seine Hennen selbst), Hasen allein in zu kleinen Ställen, die masthähnchen verrecken elendig, weil sie zu schnell wachsen.

    Das soll kein Statement pro oder Kontra Bio oder konventionell sein. Nutztierhaltung ist einfach ein Elend, mal mehr mal weniger, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

    Ach mein Patenkind (Grundschule) hat übrigens einen stallhasen bekommen, den er behalten darf und der nicht geschlachtet wird. War wohl nix. Sobald er (der Hase) groß war hat er jeden Sonntag gefragt, Wannsee denn den Leo zu essen gibt. Jetzt bekommt er alle halbe Jahr nen neuen Leo.

    Ich hätte es auch sehr effektiv gefunden, hätte unsere Mensa mal vegetarische oder mir wegen auch vegane Gerichte angeboten, die über Nudeln mit Tomatensoße hinaus gehen. Oder noch schlimmer vegane Bolognese. Ich hab's probiert, war das erste mal, dass ich etwas nicht aufgegessen hab.
    Mit Qualität und Geschmack und einem guten Angebot überzeugt man Leute. Nicht mit einem politisch diktierten Vegie-Day. Ehrlich, da hätt ich mich aus prinzip verweigert.