Wozu die Box?
Was sind also wirklich gute Gründe eine Box zu Hause stundenlang einzusetzen?
Aaaaaalso. Ich versuche es mal für unseren Fall.
Djego ist ein netter, grundsätzlich gutmütiger Hund, dem zwei Dinge heilig sind. Sein Platz auf dem Sofa und sein Platz in der Box. Mit dem Neuling konnte er aber erstmal so gar nicht umgehen.
Malik ist aufdringlich. Einmal hat er probiert, sich mit in Djegos Box zu quetschen. Dafür gabs ne ordentliche Ansage.
Malik ist aber unbelehrbar. Der hätte es auch wieder probiert.
Und wenn Djego böse wird, dann richtig. Hast du gesehen, als er Enno "in der Kur" hatte.
Ich hätte vor Angst, dass der Zwerg während ich schlafe, sich zu Djego legen will kein Auge zugemacht.
Und eine Beißerei in der Box, wo ich nicht beikomme, hätte ich echt nicht haben wollen.
Also jetzt? Getrennte Schlafzimmer? Djego seine geliebte Box wegnehmen (hätte wahrscheinlich trotzdem Ärger gegeben)? Vielleicht hätte ich das Schlafzimmer trennen können. Dann hätts aber nen Bauzaun gebraucht, damit das Ungestüm da nicht drüber kommt.
Maliks Box ist so groß, dass er sogar aussuchen kann, ob er auf einem weichen Kissen liegen möchte oder auf dem harten Boden. Ist ne Softbox, ein Stück Reißverschluss konnte ich sogar so offen lassen, dass ich den Arm reinhalten konnte. Nach vielleicht zwei Wochen hat sich der Zwerg eingelebt, weiß, dass Nachts Ruhe ist, Djego hat ihn akzeptiert, alles schick. Schlafen tut er trotzdem in seiner Box. Offen.
(Nacht hieß hier von ca 02.00Uhr - da geh ich ins Bett, und 7.00Uhr - da steht mein Mann auf)