Beiträge von Holly111

    Hallo Petra,


    erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem kleinen Nori. :smile:


    Ich denke, du machst das schon ganz richtig, wenn du die 2-Stunden-Regel befolgst. Viele Hunde melden sich ihr ganzes Leben nicht, wenn sie raus müssen, wenn sie erst einmal Stubenrein sind. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie du ihm das sinnvoll beibringen willst. Es liegt an dir ihn zu beobachten und ganz feine Signale (z.B. Unruhe, im Kreis drehen, scharren) richtig zu deuten und ihn dann sofort zu schnappen. Türen würde ich, wenn möglich, schließen. Kleine Hundekinder muss man irgendwie immer im Auge behalten. :roll:


    Vielleicht hat jemand anderes noch einen tollen Tipp für dich. Meine Hündin war eine Spätentwicklerin und erst mit knapp 8 Monaten zuverlässig stubenrein. Melden tut sie sich bis heute nicht.


    Liebe Grüße
    Holly :winken:

    Dieser Satz mit den Regeln stößt mir doch etwas auf. Meine Hündin läuft auch zu 95% frei, aber ich leine sie an, wenn ich andere Hunde sehe, auch wenn sie an anderen Hunden nur noch sehr mäßig interessiert ist. Die Regeln, nach deren Beachtung du rufst hast du doch selbst nicht einhalten können. Du konntest deinen Hund nicht rechtzeitig anleinen, aber erwartest von der anderen HH ein (in deinen Augen) korrekteres Verhalten? Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht ganz. Wenn in uns ein Hund reinbrettert und dann noch die Frechheit besitzt ungemütlich zu werden, dann sind mir die Gründe hierfür in dem Moment total schnuppe. Was hätte die Halterin denn in deinen Augen tun sollen? Sei froh, dass sie versucht hat deinen Hund zu schützen.

    Also wenn ich mich selbst in der Situation sehe (und tatsächlich passiert mir das schon öfter, dass fremde Hunde angerannt kommen und motzen - zum Biss kam es zum Glück erst ein Mal), dann würde ich als Geschädigte kein Amt einschalten. Vor allem nicht, wenn der andere HH sich entschuldigt und an dem Problem gearbeitet wird. Ich halte generell nicht viel von dem gegenseitigen Anprangern bei OA und Co. Als soziale sprechende Wesen können wir viele Konflikte zum Glück auch auf einer sachlichen und emphatischen Ebene lösen.


    Ich kann verstehen, dass die Haltern der Hündin in dem Moment keine Lust auf die Erklärungen zur Ungefährlichkeit und zu den Beweggründen des Westies hatte. Genau aus dem Grund würde ich auch morgen meinen ganzen Mut einpacken und mitsamt einer Klenigkeit nochmal dort klingeln. Sicher sind inzwischen die Wogen schon wieder etwas geglättet und es kann ein vernünftiges Gespräch stattfinden. Allerdings sollte dort wirklich eine gewisse Ernsthaftigkeit rüberkommen. Dein "das hat er ja noch nie gemacht" und die ganzen Gründe für das Verhalten deines Hundes sowie die unterstellte Provokation durch die Hündin würde ich mal ganz schnell runterschlucken, denn sowas würde ich auch nicht hören wollen nach so einem Vorfall. Manchmal kann eine ernstgemeinte Entschuldigung Berge versetzen.

    Also ich habe auch einen großen Hund, der nicht gleich umfällt, wenn ein kleiner ihn anmotzt. Meine reagiert auch gelassen. Dennoch macht es für mich KEINEN Unterschied in solchen Situationen, ob der Angreifer jetzt nun deutlich größer oder kleiner ist als der andere Hund. Am Ende hätte die Hündin sich wehren können und dann wäre von dem Westie nicht mehr viel übrig gewesen. Und wer hätte dann den bösen aggressiven Malamut gehabt? Ich bekomm da echt nen Kamm. Nur weil ein kleiner Hund keine riesigen Verletzungen macht sind es dennoch BISSwunden und die nimmt man einfach nicht auf die leichte Schulter.


    Wie gesagt...ich würde die komplette Schuld auf mich nehmen und mich ernsthaft entschuldigen. Egal, ob ich jetzt mit einer Strafe rechnen muss oder nicht. Am Ende wäre das schon wichtig für mein Gewissen und ich würde es anders herum auch gut finden.


    Sie hat bisher nichts offizielles unternommen, beschwert sich aber, dass sie sich impfen lassen muss und behauptet jetzt, dass mein Hund gefährlich wäre! Ich habe angeboten, ihr die Beweise, dass unserer ordnungsgemäß geimpft und entwurmt ist, zu bringen oder die Arztkosten zu übernehmen, aber das war ihr egal. Ebenso, dass meiner (wahrscheinlich) aus Angst so agressiv auf ihre Hündin reagiert. Sie wollte nichts hören!


    Sie behauptet, dass er gefährlich wäre? Also, nimm es mir nicht übel, aber er ist gefährlich und sie hat vollkommen Recht! Schließlich hat er zugebissen und auch wenn es nur ein kleiner Hund ist, so wäre ich als Mensch doch ebenso empört und ich kann die Reaktion der anderen Hundehalterin sehr gut verstehen. Es ist ja nicht ihr Problem, warum euer Hund sich so verhält. So lange ihre Hündin kein aggressives Verhalten zeigt (ihr habt großes Glück, dass sich der große Hund nicht gewehrt hat!) trägt sie doch keine Mitschuld.
    Ich würde nochmal bei ihr vorbei gehen, mich entschuldigen (eventuell auch mit kleinem Präsent) und versuchen in Ruhe darüber zu reden. Das ihr euren Hund künftig besser sichern wollt wird sie bestimmt gut finden.

    Ich mag zwar eigentlich selbst keine Boxen, aber in eurem Fall drängelt sich mir diese Nachfrage einfach auf.


    Könnte man keine Box ins Schlafzimmer deiner Eltern stellen? Wenn es dort kalt ist, dann meinetwegen mit einer Thermo-Decke oder ähnlichem. So wäre sie nicht alleine und könnte dennoch nicht ins Bett krabbeln...ist doch besser als im Flur und wenn die Box positiv aufgebaut wird und nur für die Nacht genutzt wird spricht mMn nichts dagegen...


    Liebe Grüße

    Boah, 5-8 Stunden! :shocked: Ich fall um. Wann hast du das denn alles gemacht? Du bist ja verrückt. :lol: Da hast du es aber viel zu gut mit deiner Süßen gemeint. Wie viel machst du denn momentan noch? Vielleicht ist auch dein Pensum immer noch zu hoch und sie ist zum Teil auch deshalb so nervös. Schreib doch mal deinen Tagesablauf und was du momentan so übst, wenn du magst.


    Du kannst schon mit dem Fahrrad anfangen, aber es sollte ganz langsam sein. Je nachdem wie viel Angst sie hat am Anfang nur das Rad nebenher schieben, später mal ganz kurz fahren, usw. Richtig am Rad laufen sollte ein Hund erst mit ca. 18 Monaten, so klein ist deine Amy ja nicht und ich nehme immer lieber zu viel Rücksicht auf die Knochen, als das ich dann später beim TA viel Geld lasse.


    Ich finde es toll, dass du so gut mit Kritik umgehst. :smile: Viele fragen hier nach und können dann mit den nicht immer zustimmenden Antworten nicht umgehen.


    Liebe Grüße
    :winken:

    Liebe Fatamy,


    ich kann total verstehen, dass du nur das Beste für deine Hübsche willst und natürlich möchte man für ein schönes und entspanntes Zusammenleben, dass der Hund sich möglichst zeitnah gut verhält und das die gemeinsamen Spaziergänge für alle Spaß und Entspannung bedeuten.


    Dennoch gibt es bei einem Hund, den man "gebraucht" aufnimmt oft eine enorme Überforderung. Neue Menschen, neue Umgebung und dann total fremde Erwartungen und Regeln.
    Wenn sie bei dem anderen Hund, der euch begegnet ist schon bellt und knurrt, wäre ich wohl eher nicht auf nochmalige Begegnung und Konfrontation gegangen, sondern hätte versucht die Distanz so vergrößern (Bögen laufen), damit sie sich gar nicht erst so reinsteigert und sie lernt, dass sie bei dir sicher ist.


    Auch wegen dem Fahrrad fahren...für mich sind das alles Dinge, die jetzt akut noch nicht dran sind. Zwei Monate sind einfach noch gar keine Zeit und wenn sie schon beim normalen Laufen Angst hat, dann würde ich noch nicht mit dem Fahrrad anfangen (ist auch bei einem einjährigen Hund noch nicht sooo gut für die Gelenke). Geht kleine Runden draußen, setzt euch irgendwohin, schau dir mit ihr die Welt an...ich würde da vorgehen wie bei einem Welpen.


    Du kennst sie sicher am besten und wirst wissen was richtig für sie ist. Für mich hört sich das wirklich nach "zu viel in zu kurzer Zeit wollen" an. Es ist nur mein Eindruck, der beim Leben entsteht. Nimm es mir nicht übel. Vielleicht denkst du einfach mal drüber nach und bewertest manches nochmal anders.


    Liebe Grüße :winken:

    Liebe Fatamy,


    du hast da einen jungen Hund, der erst seit ganz kurzer Zeit bei euch ist- Du weißt nicht was sie vorher erlebt hat und dazu kommt noch die (erste?) Läufigkeit und die für sie sicher unangenehme Krankheitsphase.


    Das ist sicher alles sehr sehr viel auf einmal für deine Amy. Wenn du den Druck, den du euch machst in Bezug auf das Lernen von Dingen bzw. das "Abstellen" von Baustellen , auch auf Amy überträgst wird das sicher noch zusätzlicher Stress für sie sein und ihre Unsicherheit verstärken.


    Ich finde ihr solltet mal gaaaaanz tief durchatmen und mal ein bisschen entspannen. Du wirst gar nichts "versauen" oder negativ prägen. Gib ihr doch erstmal etwas mehr Zeit bei euch anzukommen, dich kennen zu lernen, die Wege draußen Schritt für Schritt zu erkunden und dann kannst du immer noch alles möglich mit ihr üben. Wenn sie nicht weiterlaufen möchte (vorausgesetzt sie ist gesund und hat keine Schmerzen), dann lass sie doch. Geh wieder heim oder schaut euch die Situation (Bsp. anderer Hund) aus sicherer Entfernung an. Wenn sie Angst hat, dann hilft auch Drängen oder Bestechen nicht. Versuch die Situation zu entspannen, bevor sie anfängt zu bellen. Und wenn ihr eben zehn Mal am Tag nur 30 Meter geht. Nimm immer den gleichen Weg und gib ihr etwas mehr Zeit.


    Ansonsten würde ich erstmal nur ein paar Hausregeln einführen und die anderen Baustellen wirklich erstmal ruhen lassen. Ich denke die (hübsche) Amy muss erstmal verstehen, dass du jetzt ihr Mensch bist und sie dir vertrauen kann.


    Alles alles Gute!

    Liebe Fellknäul,


    ich kann deinen Wunsch nach einem eigenen Hund soooo gut nachvollziehen und wünsche dir ganz sehr, dass du ihn dir irgendwann so erfüllen kannst, dass sowohl du als auch dein Hund eine glückliche Gemeinschaft leben könnt.


    Momentan würde ich ehrlich gesagt eher abraten. Gar nicht mal so sehr wegen dem was irgendwann noch kommt (ich weiß bsp. auch noch nicht wie es nächstes Jahr genau weitergeht, aber ich weiß, dass es immer eine Lösung gibt), sondern eher wegen deiner derzeitigen Lebensphase. Ich hab in deinem Alter auch FOS gemacht und aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es nach Schulschluss da noch lange nicht getan war. Was ist mit Hausaufgaben, Facharbeiten, Projektarbeiten, Referaten, Klausuren und den Prüfungen irgendwann? Das kostet alles so wahnsinnig viel Zeit und dein Hund muss dich sowieso schon so viel entbehren.


    Ich weiß das es schwer ist geduldig zu sein, aber in diesem Fall lohnt sich das Warten! Du hast das Ende deiner Schulzeit in Sicht und wenn es soweit ist weißt du genau welche Lebensumstände (Studium, Ausbildung) dich erwarten und dann kannst du den Hund optimal in diese miteinplanen. Zudem bist du dann volljährig, hast noch etwas Zeit dir einen Puffer für den Notfall anzusparen (finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern kann ein sehr gutes Gefühl sein) und weitere Erfahrungen zu sammeln (Tierheim, Nachbarschaft, Freunde...).


    Am Ende bleibt es natürlich deine Entscheidung. Ich wünsche dir alles alles Gute!
    :winken: